Im März 2010 warf ein Beschäftigter im Unternehmen die Frage auf, ob es nicht an der Zeit ist einen Betriebsrat zu gründen. Als Angebot sich darüber auszutauschen wurde auf ich-bin-mehr-wert.de dazu ein Blog eingerichtet, in dem sich die Beschäftigten zu dieser Frage äußern konnten. Hier können Sie die Reaktionen dazu lesen.
Leider war es innerbetrieblich nicht möglich diese Frage zu diskutieren. Der Kollege der diese Frage aufwarf, wurde nur wenige Minuten später entlassen. Die Meinungen dazu können Sie hier einsehen.
Nutzen Sie auch jetzt die Gelegenheit sich an Diskussionen zu Comparex zu beteiligen. Auch dafür steht ein Forum bereit.
Hallo,
wir benötigen dringend einen Betriebsrat. Nach einer Betriebsratswahl muß auf die Einholung von den Vorständen einer eindeutigen Strategie mit Zielen und Maßnahmen gepocht werden. Hilfreich, um diese dann auch durchzusetzen, wären Leitsätze und ein Sozialplan für die Mitarbeiter. Damit könnte die Belegschaft evtl. wieder etwas optimistischer in die Zukunft schauen, sie könnten sich an ein Ziel klammern und das wie früher auch erfüllen.
VG DG
23.03.2010 07:55, Doreen Gebler
Es ist jetzt an der Zeit einen Betriebsrat zu gründen! Wann, wenn nicht jetzt?
So kann man auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung viele Themen diskutieren: Arbeitsbedingungen wie variable Vergütung und Arbeitszeit, Sicherung von Arbeitsplätzen und vieles andere mehr. Die Institution Betriebsrat sorgt für mehr Transparenz und kann für einen fairen Dialog im Unternehmen sorgen. So kann der Betriebsrat ohne Angst auch vernünftig Kritik üben.
ver.di wird aktiv werden, wenn wir sicher sind, dass unsere Inititive Erfolg hat. Dazu braucht es verlässliche Mitstreiter im Betrieb. Auch wenn es bereits mehrere Kontakte zu uns gibt, bitte ich um weitere Unterstützung! Nehmen Sie bitte zu uns Kontakt auf!
24.03.2010 08:33, Enrico Zemke
Hallo,
ja ich stimme zu, dass wir einen Betriebsrat brauchen, aber es reicht leider nicht, wenn wir alle nur sagen wir wollen einen und er soll dann dies und das machen, NEIN, liebe Kollegen er muss erstmal gegründet werden!!!!!!!!!!!!! Und dafür braucht er tatkräftige Unterstützung ohne Euch ist das alles nicht möglich. Jens hat mit seinem offenen Aufruf vielen aud den Herzen gesprochen, nur hat die Mehrheit Angst dies zuzugeben und den Weg, den Jens vorbereitet, zu Ende zu gehen. Wir sind alle unzufrieden mit der Situation und wollen was ändern.....nur müssen wir das selber ändern, die Zahnfee wird uns dabei leider nicht helfen. Es gibt einen schönen Spruch: "Bist Du mit der Situation unzufrieden, dann ändere was oder akzeptiere es!" Liebe Kolleginnen und Kollegen es reicht leider nicht zu sagen wir wollen einen Betriebsrat, nein wir müssen dafür zusammenhalten, uns gegenseitig den Rücken stärken und den Mut haben für was zu kämpfen. Also meine Bitte: Seid nicht untätig, meckern !
alleine hilft nichts!!!
Wenn ihr nicht wisst, wie und mit wem ihr Euch unterhalten sollt, wendet Euch an Herrn Zemke von ver.di er behandelt alles vertraulich und kann uns dabei helfen auf den richtigen Weg zu kommen, aber nur wenn wir alle an einem Strang ziehen. Wir brauchen Leute die breit sind zu sagen "Ja ich möchte helfen einen Betriebsrat zu gründen" um diesen überhaupt erstmal zu haben. Also Aufruf an ALLE: Macht was und handelt!!!!!
Liebe Grüße
24.03.2010 20:21, Pudel
Hallo liebe PCW-Kollegen,
will nicht mal endlich ein bei PC-WARE angestelltes ver.di-Mitglied (oder andere Gewerkschaft) den Arsch dazu in der Hose haben, offiziell Unterstützung bei der BR-Wahl anzufragen. Weil dann kann die ver.di auf Einladung der Arbeitnehmerschaft vorbeikommen, Flugblätter verteilen und sowieso nachhaltig bei der eigentlichen BR-Wahl unterstützen. Die Gewerkschaften haben super Anwälte und so eine Kündigung wie bei Jens wäre für die Herren Ösis so nicht möglich bzw. gigantisch teuer. Ich glaube nämlich nicht ehrlich daran, dass ein BR ohne diese Art der Unterstützung gegründet werden kann oder so ein lebensunfähiger BR wie der letzte wird. Tut euch einen Gefallen und bekennt euch zu eurer Mitgliedschaft und fragt die ver.di um Hilfe!
Ich kann es leider nicht mehr, da ich nicht mehr in Deutschland sitze...
Talassa
25.03.2010 09:42, Talassa
Hallo PC-WAREianer, wenn ich diesen Blog sehe, kann ich nur den Kopf schütteln. Nicht einmal auf einer anonymen Plattform wie dieser scheinen wir in der Lage zu sein, Farbe zu bekennen. Wie es aussieht, sind alle Kollegen glücklich und zufrieden. Niemand scheint sich an der Entlassung von Jens zu stören, niemand scheint um seinen Arbeitsplatz zu fürchten, niemand vermisst eine Vision seitens des Vorstands. Wie es aussieht, bekommen wir nicht einmal 3 Leute zusammen, die einen Wahlvorstand stemmen, der dann die leeren Kandidatenlisten überprüft. Wenn sich Leute aufraffen sollen, ihre Hälse aus der stummen Masse zu erheben, um sich für den Betrieb einzusetzen, als Bindeglied zu fungieren, Entscheidungen des Vorstands mitzutragen und Anregungen der Belegschaft dem Management zu unterbreiten, dann bedarf es mehr als dreier Blogeinträge. Wenn sich Leute in den Fokus stellen sollen, um ein entspannteres nicht von Angst, sondern von Optimismus und Enthusiasmus geprägtes Arbeitsklim!
a zu schaffen, dann braucht es dafür einen Rückhalt in der Belegschaft. Bei 1700 Mitarbeitern hätte ich mehr erwartet. Scheinbar hat der Vorstand ganze Arbeit geleistet. Glückwunsch. Warten wir lieber visions- und planlos ab und harren allem was da kommt. G.F.
26.03.2010 00:59, G.F.
Hallo Kollegen, ich muss sagen, irgendwie hat G.F. recht. Ich hatte eigentlich gedacht, daß gestern Abend hier im Blog die Post abgeht und weit mehr als diese fünf Postings zusammenkommen.
Tja, andererseits... wer hat keine Kinder und Familie zu ernähren? Wer hat einen gut verdienenden Partner? Wer kann seinen Arbeitsplatz spontan aufs Spiel setzen? Und wer ist so ganz nebenbei verhandlungssicher? Also los, wer traut sich? Meine Unterstützung ist ihr/ihm sicher.
26.03.2010 05:34, Blue Motion
Liebe Kollegen, ich kann nur sagen "schämt euch"! Ich hätte nie gedacht das die Mehrzahl aller Arbeitnehmer keinen "Arsch in der Hose" haben. Blue Motion werde ich mich nicht anschließen. Ja, es gibt in der heutigen Zeit Angst um den Arbeitsplatz. Aber man soll sich nicht alles gefallen lassen. Wir sind wie Lämmer die auf dem Weg zur Schlachtbank warten. Wie hieß es früher: "Proletarier aller Länder vereinigt Euch"! Wir schaffen dies nicht einmal bei unserer PC-Ware. Ich selber werde mein Engagement überprüfen und meine Konsequenz daraus ziehen. So kann und werde ich nicht mehr arbeiten. Ich wünsche euch alles Gute und harret den Dingen.
26.03.2010 15:43, L. S.
Hallo,
ich kann verstehen, dass ihr alle Angst um Euren Job habt, nur solltet ihr Euch fragen ob ihr den so oder so noch behaltet oder ob es nicht doch an der Zeit wäre etwas für sich und die Belegschaft zu tun?! Spätestens wenn es die nächste Entlassung gibt, dann ist das Gejammer wieder groß und alle sagen "hätten wir mal lieber was gemacht". Jungs und Mädels wisst ihr wie lange Eurer Job sicher ist???? Genau so lange wie Eure Kündigungsfrist geht! Ich glaube darüber sollte ihr Euch mal klar werden!Gehen oder gegangen werden können wir jederzeit. Ich weiß nicht was an der Gründung eines Betriebsrates falsch ist, denn wenn wir auf einem normalen Level bleiben (was auch das Ziel sein sollte) kann und wird uns auch nichts passieren, wenn doch dann war es eh die falsche Firma und wir werden früher oder später eh gehen müssen. Der Betriebsrat soll ein Mittel sein zwischen Belegschaft und Vorstand, damit wir alle wieder ein normales Maß an Loyalität, Vetrauen und Zuversicht bekommen und ich wiederhole mich an der Stelle: Es geht nur mit Euch!!!!!!!!
26.03.2010 19:10, Pudel
Die Frage ist, wer öffentlich aufsteht und eine Betriebsratswahl organisiert und wie lange derjenige noch steht (d.h. ob man überhaupt soweit kommt, man sieht es ja an den 37 Minuten). Gerade darin ist auch die offene Zurückhaltung vieler Mitarbeiter begründet, unter der Oberfläche brodelt es mächtig, aber wer will schon freiwillig den Kopf herausstrecken, um abgeschossen zu werden? Natürlich gehe ich absolut davon aus, dass unsere Arbeitsplätze nicht sicher sind und habe die Gedankengänge von Jens auch schon vor seiner E-Mail gehabt. Nur schaue ich mich wie einige meiner Kollegen lieber in Ruhe draußen nach anderen Möglichkeiten um, statt es zwangsweise zu forcieren. Jenseits davon besteht noch die Problematik, dass PC-Ware zwar 1700 Mitarbeiter weltweit hat, in Deutschland aber sehr viel weniger und diese über mehrere Unternehmen verteilt sind (PC-Ware, IT-Service, Comparex, was sonst noch?). Hier müsste ja eigentlich in jedem Unternehmen eine separate Wahl stattfinden, od!
er? Andererseite keimt derzeit wieder etwas Hoffnung auf, eine Wahl vielleicht doch hinzubekommen, nachdem ich gestern abend die Originalmail von Dr. H. zugesandt bekommen habe. Hier ist das Angebot von ver.di zur Unterstützung sicher ein guter Punkt, auch wenn ver.di bei mir (und nicht nur mir) nicht den besten Ruf hat, da ihre Auftritte in den letzten Jahren nicht gerade zurückhaltend waren (auch gegenüber den Mitarbeitern).
27.03.2010 13:31, H.
So wie ich es sehe, sind hier zumindest schonmal 8 Personen, welche für eine Gründung zu haben wären. Natürlich ist es riskant und haben sicherlich alle Angst, diesen Schritt öffentlich zu wagen, so ich auch. Aber die Unsicherheit der Firmenentwicklung und damit auch der Arbeitsplätze ist es genauso. Oder wer kennt die Kriterien, nach denen morgen die "Performance" gemessen und bewertet wird? Sollte es also einen Mutigen geben, ist ihm/ihr meine Unterstützung sicher!
29.03.2010 22:54, G.S.
@Doreen: Hut ab davor, Deinen Namen hier zu nennen. Denk immer daran: PGVK ;-)
@All: Lasst Euch nicht unterkriegen!
30.03.2010 15:48, Der Grim
Es ist echt schade, spricht aber irgendwie aus der Seele der Firma. Alle wollen irgendwie und irgendwas erreichen, aber keiner traut sich so recht, was zu unternehmen. Sicherlich stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel, aber andererseits sind so viele hoch spezialisierte Kollegen unter euch, die nicht einfach mal eben "raus fliegen" und wenn schon. Es gibt genug Firmen in Sachsen wo man was neues, teilweise auch bei alten Bekannten Kollegen finden kann. Man muss sich einfach mal trauen. Ich sehe das ziemlich pragmatisch. Euch bleiben 3 Möglichkeiten. Erstens: unternehmt was und "zieht den Finger" Zweitens: Wartet einfach ab, bis auch der klägliche Rest von PCW "abgewickelt" wird. und Drittens: Bewerbt euch wo anders und kehrt dieser Firma, die schon lange nicht mehr das ist, was sie mal war, den Rücken. Es ist sicher die schmerzhafteste Lösung, aber auch ich habe mich letztes Jahr, nach dem Geschwalle der Össis dafür entschieden und ich klopfe mir heute noch auf die Schulter. Als!
o, es wird euch niemand an die Hand nehmen und durch dieses Tal führen, ( das zu glauben, bzw. zu hoffen wäre naiv). Nehmt eure Hintern selber in die Hand und unternehmt was.
Ich bin im Herzen bei euch.
Marco....
30.03.2010 17:56, MDF
Hallo,
ich bin kein PC-Ware Mitarbeiter, ich hatte mich zwar zum Beginn meiner Ausbildung beworben, aber bin dann doch wo anders hin gegangen. Wir hatten dort immer einen starken Betriebsrat. Ja, er kann nicht vor allem schützen und Übermenschen sind es auch nicht, aber glaubt mir: es lohnt sich!
Ich wünsche euch alles Gute, bildet einen Wahlvorstand und lasst euch von Verdi schulen (Empfehlenswerter Schulungsleiter aus der IT beim Thema Wahlvorstand: Hans Josef Heck).
Viele Grüße aus Hessen,Benjamin.
31.03.2010 08:28; Benjamin
hallo zusammen,
von einem, der auszog, um wieder wie in den Anfangszeiten bei PCW zu arbeiten, nur ein paar kurze worte:
- Betriebsratswahl nur mit ver.di aber
- vorher die Frage: "will ich hier noch arbeiten?"
- gehe ich jeden früh noch gern zur Arbeit?
- ist meine Hingabe die gleiche wie früher?
- motiviert mich die Arbeit mit meinen geschätzten Kollegen nachwievor so sehr, dass darüber sogar eine besch.... Situation wie sie gerade herrscht, verdrängt werden kann?
Ich konnte diese Fragen alle mit nein beantworten und ich hatte immer ein Motto: wenn die o. g. Fragen durchweg mit nein beantwortet werden, such dir was neues.
Sicher ist das nur eine Lösung und für viele vielleicht auch nicht die vorrangige - aber wir dürfen alle die Zeit nicht vergessen, die ungenutzt ins Land geht und in der die persönliche Weiterentwicklung stagniert.
Meine persönliche Meinung zum Schluss: kehrt dem Laden, den ich einst auch fast bedingungslos ergeben war, den Rücken und zwar geschlossen. Denn abwickeln werden die Exilbayern die Firma so oder so - und das war auch von Anfang an das erklärte Ziel - da macht ein Betriebsrat nur kurze Auas oder vielleicht nicht mal das...wie oben bereits schon mal erwähnt wurde gibt es sogar hier in der Region genügend alte Kontakte und interessierte andere Unternehmen, die euch (Spezialisten - wie sie PCW gern und ausgezeichnet hervorgebracht hat) mit Kusshand nehmen.
Viel Glück und frohe Ostern.
01.04.2010 09:38, itkid
Hiermit geben wir bekannt, dass PC-WARE einen neuen Betriebsrat gegründet hat und dieser mit sofortiger Wirkung handlungsbefugt ist.
APRIL, APRIL - eher gehört Österreich wieder zu Deutschland...
01.04.2010 12:28, Euer Gewissen
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der PC-WARE!
Seit geraumer Zeit verfolgen wir, der Betriebsrat der Raiffeisen Informatik, mit großem Interesse die Medienberichte rund um die PC-WARE. In der Raiffeisen Informatik gibt es seit vielen Jahren die "Institution" Betriebsrat. Aufgrund dieser Erfahrung können wir stolz auf unsere gute interne Unternehmenskultur hinweisen. Ein gut funktionierender und von der Belegschaft getragener Betriebsrat ist das Fundament eines partnerschaftlichen Verhältnisses zwischen DienstnehmerInnen und Dienstgeber. Diese Partnerschaft ist einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens. Im Namen der Belegschaft der Raiffeisen Informatik wünschen wir Euch viel Erfolg bei der Wahl Eurer Betriebsratskörperschaft und freuen uns auf einen baldigen Kontakt auf betriebsrätlicher Ebene.
Liebe Grüße aus Wien
02.04.2010 13:59, R-IT - BRAT
Liebe PCW-Belegschaft!
Wozu wird auf einmal ein Betriebsrat gebraucht!? Es gab doch schon mal einen, den die Mitarbeiter anscheinend nicht wollten oder brauchten? Nun könnte es unter Umständen zu spät sein! Besonders komisch mutet dabei an, dass sich diesmal verdiente Mitarbeiter, die sich damals dazu benutzen ließen die Gründung zu unterwandern und wieder aufzulösen auf einmal dafür stark machen! ;-)
Viel Glück!
13.04.2010 20:11, EX-PCW-BR-Vorsitzender
machts doch wie die Schweizer....
Die haben es einfach mal durchgezogen. Vor denen hab ich Respekt...
http://www.computerworld.ch/aktuell/news/50956/
15.04.2010 19:57, unknown
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte nur darauf hinweisen, dass Ihr Euch sich gerne bei ver.di zur Gründung eines Betriebsrates beraten lassen könnt ohne gleich eine Verpflichtung einzugehen. Es ist manchmal schlicht sinnvoll Kontakte zu knüpfen. Interessierte die z. B. in Poing beschäftigt sind, können sich bei mir melden:
[E-Mail-Adresse versteckt] oder unter 0151/12 15 43 53 Erfahrungsgemäß wird man sein ganzes Leben lang so behandelt, wie man es zuläßt. Leiden ist weder eine Tugend noch eine Verpflichtung.
23.04.2010 14:14, Jörg Hobland
Eine Person kann wenig bewegen... mehrere hingegen können Welten verändern. Manchmal braucht es nur eine Idee... ein Gespräch.
Schaut mal diese Berichte an... denke das zeigt etwas auf, David gegen Goliat.
http://www.swissitreseller.ch/themen/unternehmen/
kooperationen_und_uebernahmen/articles/259298/
http://www.computerworld.ch/aktuell/news/50971/
und so weiter ... googel findet fieles ;-)
Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag
05.05.2010 01:08, eine Person
Kolleginnen und Kollegen,
Benjamin schrieb: "....Ja, er kann nicht vor allem schützen und Übermenschen sind es auch nicht, aber glaubt mir: es lohnt sich! ....". Das kann ich als langjähriger, freigestellter BR nur bestätigen. Der BR unterstützt und berät die Beschäftigten vielfältig rund um das Betriebsverfassungsgesetz, Arbeit- und Sozialrecht, u.v.a.m. Habt also den Mut, einen BR neu zu gründen. ver.di hat euch dafür Unterstützung zugesagt. Und über "ver.di Bildung und Beratung" stehe auch ich zur Verfügung, wenn für die Wahlvorbereitung Hilfe benötigt wird. Jörg Hobland organisiert das. Nochmal Benjamin: "Empfehlenswerter Schulungsleiter aus der IT beim Thema Wahlvorstand: Hans Josef Heck".
Gruß H.J. Heck (Jupp)
PS: Benjamin, danke für deinen Hinweis. Kannst du dich über J. Hobland bei mir melden?
29.04.2010 21:35, Jupp
Hallöchen alle miteinander! Habe jetzt erst diesen Blog gefunden. Ich bin EX-PCWerianer.Voriges Jahr gab es in Berlin schon einmal einen Versuch einen BR zu gründen. Wer hat das verhindert? Dr. Lö! "Der große Visionär" Der die Demokratie mit Füßen getreten hat. Macht es Besser! Wehrt Euch! Ver.di schützt Euch!
06.07.2010 12:13, Kit
Liebe PC-Wareianer/ innen,
es ist ganz schön ruhig um diesen Blog geworden. Da scheinen sich die Wellen doch etwas gelegt zu haben.
Vor gut einem halben Jahr habe ich genauso gedacht. Da war mein Hauptgedanke: "Wie lange noch und wo geht es hin?" Meine persönliche Meinung ist mittlerweile diese. Ein Betriebsrat macht Sinn, wenn das Vertrauen in die Führung fehlt. Um sich z.B. gegen willkürliche oder spontane Entscheidungen zur Wehr setzen zu können, wenn es z.B. um Einsparungen geht, nur weil die Zahlen nicht zum Umsatzziel passen.
Ich habe meine Konsequenz aus dem ganzen gezogen und brauche derzeit keinen BR. Warum auch. Ich habe neue Ziele und neue Herrausforderungen und vorallem neues Vertrauen. Vielleicht kommt ja eines Tages auch wieder ein gewisses Misstrauen. Dann aber werde ich auch da wieder meine Konzequenzen ziehen. Jeder ist seines Glückes Schmied. Man muss nicht in einer Firma angestelltsein, mit welcher man sich nicht idendifizieren kann, oder welche absolut keinen Wert auf die geleistete Arbeit legt. Und was ich/ wir dieser Firma wert waren, habe ich gesehen. Ich jedenfalls wünsche Euch viel Glück. Lasst Euch nicht unterkriegen. Alles Gute für die Zukunft. Ich drück euch die Daumen. Und das ist ernst gemeint.
30.08.2010 23:29, ein Ex-MVHD`ler
Als Betriebsrat vertrete ich die Interessen der Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber. Mit ver.di habe ich dabei einen starken Partner an meiner Seite. Denn gemeinsam können wir am meisten bewirken. Deshalb engagiere ich mich gewerkschaftlich.
Thomas S., Eskalationsmanager, Halle
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