Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor dem Hintergrund der Berichterstattung der Presse über IBM am 1. Februar 2012 möchte ich mich in diesem Newsletter persönlich an Sie wenden.
Ausgelöst durch einen umfangreichen Bericht des Handelsblattes wurde in der deutschen und internationalen Presse die Nachricht vom Abbau von bis zu 8000 Stellen bei IBM in Deutschland verbreitet. Die Zahlen kommen nach Angabe des Handelsblattes von einem Mitglied der IBM-Führungsmannschaft. Ein Instrument hierzu sei auch schon benannt: Liquid soll, so das Handelsblatt, „die Produktionskosten zu senken, um den Gewinn pro Aktie weiter zu steigern“.
Die Presseberichte haben für massive Verunsicherung bei den IBMerinnen und IBMern in Deutschland gesorgt. Bereits seit längerem existieren Gerüchte über Umstrukturierungen der IBM. Teilweise sind es aber nicht nur Gerüchte, sondern auch konkrete Maßnahmen, die für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland spürbar sind – die Einführung von verschiedenen Tools, die im Zusammenhang mit dem bereits erwähnten Liquid gesehen werden können, oder Generation Open sollen hier exemplarisch genannt sein. Über die Hintergründe daraus möglicherweise resultierender Veränderungen bei IBM haben wir schon in der letzten Ausgabe der verdi@IBM vom Dezember 2011 berichtet (http://www.ich-bin-mehr-wert.de/companies/ibm/verdiatibm).
Zwar gilt weiterhin der Satz, mit dem ich auch im Handelsblatt zitiert wurde: "Es gibt keinerlei Anträge über Sozialplanverhandlungen oder entsprechende Sozialtarifverträge". Ich habe dennoch die deutsche Geschäftsführung direkt aufgefordert, mit einem Statement dafür zu sorgen, dass Klarheit herrscht und wieder Ruhe einkehrt.
ver.di wird mit ihren Mitgliedern für die Wahrung der Interessen der IBMerinnen und IBMer kämpfen. ver.di erfüllt bei IBM die ureigenste Aufgabe von Gewerkschaften und verhandelt Tarifverträge für IBM-Beschäftigte. Die Mitglieder geben der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Durchsetzungsfähigkeit.
Jetzt mitgliedwerden.verdi.de
Mit freundlichen Grüßen am Ende eines stürmischen Tages,
Bert Stach
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vor dem Hintergrund der Berichterstattung der Presse über IBM am 1. Februar 2012 möchte ich mich in diesem Newsletter persönlich an Sie wenden.
Ausgelöst durch einen umfangreichen Bericht des Handelsblattes wurde in der deutschen und internationalen Presse die Nachricht vom Abbau von bis zu 8000 Stellen bei IBM in Deutschland verbreitet. Die Zahlen kommen nach Angabe des Handelsblattes von einem Mitglied der IBM-Führungsmannschaft. Ein Instrument hierzu sei auch schon benannt: Liquid soll, so das Handelsblatt, „die Produktionskosten zu senken, um den Gewinn pro Aktie weiter zu steigern“.
Die Presseberichte haben für massive Verunsicherung bei den IBMerinnen und IBMern in Deutschland gesorgt. Bereits seit längerem existieren Gerüchte über Umstrukturierungen der IBM. Teilweise sind es aber nicht nur Gerüchte, sondern auch konkrete Maßnahmen, die für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland spürbar sind – die Einführung von verschiedenen Tools, die im Zusammenhang mit dem bereits erwähnten Liquid gesehen werden können, oder Generation Open sollen hier exemplarisch genannt sein. Über die Hintergründe daraus möglicherweise resultierender Veränderungen bei IBM haben wir schon in der letzten Ausgabe der verdi@IBM vom Dezember 2011 berichtet (http://www.ich-bin-mehr-wert.de/companies/ibm/verdiatibm).
Ich habe die deutsche Geschäftsführung direkt aufgefordert, mit einem Statement dafür zu sorgen, dass Klarheit herrscht und wieder Ruhe einkehrt.
ver.di wird mit ihren Mitgliedern für die Wahrung der Interessen der IBMerinnen und IBMer kämpfen. ver.di erfüllt bei IBM die ureigenste Aufgabe von Gewerkschaften und verhandelt Tarifverträge für IBM-Beschäftigte. Die Mitglieder geben der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Durchsetzungsfähigkeit.
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Bert Stach
Bert Stach, Verhandlungsleiter von ver.di bei den Tarifverhandlungen mit IBM Deutschland, schreibt für ich-bin-mehr-wert.de Informationen, Eindrücke und Einschätzungen aus erster Hand. Lesen oder abonnieren Sie das IBM-Update.
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Wichtig ist das Netzwerken – die Gewerkschaft ver.di ist mein Netz, in das ich mich fallen lassen kann. Nur gemeinsam sind wir stark und bilden ein Gegengewicht zum Arbeitgeber.
Bettina B., freigestellte Betriebsrätin, Stuttgart
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