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1. Aktionstag zur Tarifrunde 2013: 1000 IBMerinnen und IBMer demonstrieren für Tariferhöhungen

 
 

Der erste ver.di-Aktionstag war ein gigantischer Erfolg und setzte ein klares Zeichen in Richtung deutscher Geschäftsleitung. Eintausend IBMerinnen und IBMer demonstrierten am 12. September 2013 vor der deutschen Konzernzentrale in Ehningen für die Tarifforderungen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft. Sie trotzten dem strömendem Regen.

 
 
 

Bereits 20 Minuten vor Beginn der Versammlung vor der IBM-Konzernzentrale in der IBM-Allee 1 in Ehningen kamen drei Busse mit ca. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den IBM-Lokationen Böblingen und Herrenberg.

 
 
 
 
 
 
 

Bis fünf vor zwölf strömten immer mehr IBMerinnen und IBMer auf den Versammlungsplatz.

 
 
 
 
 

Der Platz wurde immer voller und Bert Stach musste als Versammlungsleiter immer wieder darum bitten, weiter nach hinten aufzurücken.

 
 
 
 
 

Dann wurde der Regen wieder stärker.

 
 
 
 
 
 
 

Auf der Versammlung sprachen Bert Stach, Bettina Bludau und Wolfgang Zeiher.

„Wir fordern, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angemessen am Unternehmenserfolgen beteiligt werden. Es ist es Zeit, dass die IBM ein Angebot auf den Verhandlungstisch legt“, sagte ver.di-Verhandlungsleiter Bert Stach. Bettina Bludau, Mitglied des Betriebsrates der IBM R&D in Böblingen, sprach als Vorsitzende der ver.di-Betriebsgruppe Böblingen-Ehningen-Herrenberg und Mitglied des ver.di-Bundesfachbereichsvorstandes TK/IT. Sie stellte klar, dass die gesamte ver.di-Organisation hinter den IBMerinnen und IBMern steht. Zur Situation der Beschäftigten bei IBM stellte sie fest: „Jeden Tag leisten wir alle unseren Beitrag zum Unternehmenserfolg! Und was gibt es dafür? Bisher: nichts! Stattdessen: noch mehr Druck. Für uns alle soll nicht einmal mehr der Inflationsausgleich drin sein.“ Wolfgang Zeiher, der IBM-Konzernbetriebsratsvorsitzende, erläuterte als Mitglied der ver.di-Tarifkommission die Lage des Konzerns und verwies auf die Entwicklung der IBM, die durch die Roadmaps 2010 und 2015 vorgezeichnet ist: „Die IBM hat sich zu einem fast ausschließlich auf das EPS* fixierten Unternehmen entwickelt. Die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spielen nur noch als Betriebsmittel eine Rolle.“

*Earnings per Share (Gewinn pro Aktie)

 
 
 
 
 
 
 

Der Versammlungsplatz war dicht gefüllt und die eingesetzte Lautsprecheranlage eigentlich zu schwach.

 
 
 

Am Ende des Aktionstages sendeten die ca. eintausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert in Richtung Geschäftsleitung.

 
 
 
 
 

Nach der Versammlung ging es zurück zur IBM.

Der erste Aktionstag hatte ein umfangreiches Presseecho (Auswahl):

 
 
 
 
 

Wichtig ist das Netzwerken – die Gewerkschaft ver.di ist mein Netz, in das ich mich fallen lassen kann. Nur gemeinsam sind wir stark und bilden ein Gegengewicht zum Arbeitgeber.

Bettina B., freigestellte Betriebsrätin, Stuttgart