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Wahl der Tarifkommission

2018 wird die ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern neu gewählt.

 

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Jetzt ist es soweit: Die neue ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern wird 2018 gewählt. Damit die Wahl geordnet abläuft gibt, es einen Wahlvorstand für die Wahl der ver.di Tarifkommission im IBM-Konzern und einige Regeln, die sich aus der ver.di-Satzung und den ver.di-Fachbereichsstatuten ergeben. Das meiste ist klar und einleuchtend, aber einiges bedarf manch kurzer Erklärung. Darum soll hier kurz der Ablauf der Wahl beschrieben werden. Antworten zu weiteren Fragen gibt es dann in einer kleinen ver.di-IBM-TK-WAHL-FAQ, die fortlaufend ergänzt wird und auf den von den ver.di-Betriebsgruppen im IBM-Konzern organisierten Infoveranstaltungen.
 
Was wird gewählt
 
Erst einmal zur Klarstellung: Es wird eine Tarifkommission für den gesamten IBM-Konzern gewählt. Dahinter steht ein klares Selbstverständnis. Die IBMerinnen und IBMer werden als Team betrachtet, das eine gemeinsame Leistung erzielt. Darum sollten auch alle gleichermaßen an Gehaltsabkommen und anderen Tarifverträgen beteiligt werden. Und damit kein Keil zwischen die Beschäftigten in den verschiedenen Gesellschaften getrieben werden kann, gibt es nur eine Tarifkommission für den gesamten Konzern. Das ist die beste Voraussetzung, um einheitliche Tarifstrukturen zu verwirklichen, die durch im Wesentlichen übereinstimmende Tarifverträge in den einzelnen Gesellschaften umzusetzen sind. Natürlich müssen aus jeder IBM-Gesellschaft Vertreterinnen oder Vertreter in diese Kommission gewählt werden. Für ihre Zusammensetzung gibt es daher einen Schlüssel, der sich an den Beschäftigtenzahlen im Juli 2017 orientiert. Die neue ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern setzt sich dann folgendermaßen zusammen:
IBM Central Holding GmbH 1 Mitglied
IBM Deutschland GmbH 5 Mitglieder
IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH 1 Mitglied
IBM Deutschland Aviation Industry Workplace Services GmbH 1 Mitglied
IBM Deutschland Business & Technology Services GmbH 2 Mitglieder
IBM Deutschland Communication & Network Support Services GmbH 1 Mitglied
IBM Deutschland Customer Support Services GmbH 1 Mitglied
IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH 2 Mitglieder
IBM Deutschland Management & Business Support GmbH 2 Mitglieder
IBM Deutschland Pensionskasse VVaG 1 Mitglied
IBM Deutschland Research & Development GmbH 2 Mitglieder
Jugend 2 Mitglieder
INSGESAMT 21 Mitglieder
Sollte es Verhandlungen zu speziellen Themen geben, die tatsächlich nur eine Gesellschaft betreffen, kann die Tarifkommission Unterkommissionen bilden und dann verhandeln.
 
Die Vorbereitung der Wahl
 
Die Wahl der ver.di Tarifkommission im IBM-Konzern wird mit Aushängen in allen IBM-Lokationen, in denen es eine ver.di-Betriebsgruppe gibt, eingeleitet. Darüber hinaus gibt es Informationen über das IBM-Update auf ich-bin-mehr-wert.de und die Internetseiten ibm.ich-bin-mehr-wert.de und ibm.verdi.de. Mit der Einleitung der Wahl beginnt erst einmal eine Phase, in der Kandidatinnen und Kandidaten gefunden werden. Vier Wochen nach Einleitung der Wahl müssen alle Vorschläge oder Bewerbungen eingegangen sein.
Weiterhin müssen die Betriebsgruppen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benennen, die die Wahl in den IBM-Lokationen durchführen.
Der nächste Schritt ist eine Wahlkonferenz. An ihr nehmen alle Vorsitzenden der ver.di-Betriebsgruppen im IBM-Konzern und der Wahlvorstand für die Wahl der ver.di Tarifkommission im IBM-Konzern teil. Für diese Wahlkonferenz werden alle Kandidatinnen und Kandidaten auf ihre Wählbarkeit überprüft. Zu den üblichen satzungsgemäßen Kriterien zählt vor allem, dass sie ver.di-Mitglied und bei IBM beschäftigt sein müssen. Dann wird auf der Wahlkonferenz die Wahlliste erstellt. Die Wahlfindet als Persönlichkeitswahl statt.
Nun werden auf einem weiteren Wahlaushang, der auch im Internet auf den genannten Internetseiten und per IBM-Update publiziert wird, die Kandidatinnen und Kandidaten sowie die Wahlräume bekanntgegeben. Jedes ver.di-Mitglied wird in der Wählerliste ihrer oder seiner IBM-Lokation aufgeführt. Da viele IBMerinnen und IBMer immer wieder für bestimmte Projekte in anderen Lokationen tätig sind, besteht die Möglichkeit, auf formlosen schriftlichen Antrag an den Wahlvorstand in die Wählerliste einer anderen Lokation übertragen zu werden. In dringenden oder unvorhersehbaren Fällen kann dies auch noch kurzfristig während der Wahltage geschehen. Jetzt kann die Wahl selbst beginnen.
 
Die Durchführung der Wahl
 
Innerhalb von vier Wochen nach der Wahlkonferenz findet die Wahl statt. Die Termine werden vorher festgelegt und verkündet. Die Wahlräume werden für drei Tage jeweils von 11.30 bis 13.30 Uhr geöffnet. Die Wochentage sind bereits festgelegt: Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Während dieser drei Tage können die ver.di-Mitglieder im IBM-Konzern zu den angegebenen Zeiten ihre neue ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern wählen. Auf dem Wahlzettel kann jede Wählerin beziehungsweise jeder Wähler den oder die Kandidaten ihrer oder seiner Wahl ankreuzen. Da eine konzernweite ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern gewählt wird, sind für jedes Mitglied alle Kandidatinnen und Kandidaten wählbar – auch die aus anderen IBM-Gesellschaften. Ein Wahlzettel ohne Kreuz wird als Enthaltung gewertet. Um gültig zu wählen muss mindestens eine Kandidatin oder ein Kandidat angekreuzt werden. Maximal können 21 Kandidatinnen und Kandidaten gewählt werden, damit jeder seine Wunsch-Tarifkommission zusammenstellen kann.
Und dann wird ausgezählt. Die neu gewählte Tarifkommission, bestehend aus bis zu 21 Mitgliedern und Stellvertreterinnen und Stellvertretern sowie Nachrückerinnen und Nachrückern, muss dann nach vom ver.di-Bundesfachgruppenvorstand IT/DV bestätigt werden und ist dann im Amt.
 

Infoveranstaltungen zur Neuwahl der ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern

Mit der Veröffentlichung der ersten Wahlbekanntmachung am 20. November 2017 ist die Neuwahl der ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern eingeleitet. Die ver.di-Mitglieder bei IBM können ihre Tarifkommission wählen. Aber wer kann kandidieren? Wie funktioniert das Wahlverfahren? Welche Voraussetzungen müssen Kandidatinnen und Kandidaten für die ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern erfüllen? Wie viele Mitglieder soll die neue Tarifkommission haben? Wo kann gewählt werden? Wer kann welche Kandidatinnen und Kandidaten aus welcher IBM-Gesellschaft wählen?
Auch wenn das Wahlverfahren eigentlich gar nicht so kompliziert ist, gibt es zur Wahl der ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern Fragen. Eine Tarifkommission wird eben nicht jeden Tag gewählt.
Die ver.di-Betriebsgruppen im IBM-Konzern laden ein zu Informationsveranstaltungen zur Wahl der ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern.

 
 

Wichtig ist das Netzwerken – die Gewerkschaft ver.di ist mein Netz, in das ich mich fallen lassen kann. Nur gemeinsam sind wir stark und bilden ein Gegengewicht zum Arbeitgeber.

Bettina B., freigestellte Betriebsrätin, Stuttgart