Am 12.April 2011 fand die dritte regelmäßige Bundesfachbereichskonferenz der Frauen des ver.di-Fachbereichs TK/IT statt. Um den in der Satzung festgelegten Konferenzablauf aufzulockern, wurde der Geschäftsbericht einmal anders präsentiert: In lockerer Partyatmosphäre plauderten die Mitglieder des noch amtierenden Frauenvorstandes inmitten der eingeladenen Delegierten und Gäste über ihre Aktivitäten der letzten vier Jahre. Die drei wichtigsten dabei angeschnittenen Themenschwerpunkte – Callcenter-Schließungen, Frauenwerbeprojekt und Tarifqualifizierung – wurden später von denVorstandsfrauen ausführlicher präsentiert und in gemeinsamen Diskussionen bewertet und vertieft.
Das allgemeine Fazit: Frauenspezifische Themen werden im Fachbereich immer stärker und selbstverständlicher mitgedacht – und die Fachbereichsfrauen sind politisch bei allen Themen präsent und gut vertreten. Das zeigen beispielsweise die Aktivitäten zur Tarifqualifizierung. Auch das Frauenwerbeprojekt wurde positiv bewertet.
Um die Arbeitsschwerpunkte für die nächsten vier Jahre zu finden, wurde an vier Stehtischen in unterschiedlichen Konstellationen über mögliche Themen diskutiert. Qualifizierung für Frauen, fachbereichsübergreifende Frauenarbeit, Förderung von Frauen im Beruf oder Vernetzung waren hier wichtige Schlagworte. Der neu zusammengesetzte Frauenvorstand wird die vorgeschlagenen Themen in einer Klausur sichten und priorisieren und sich an die Arbeit machen. Über Zwischenergebnisse und erreichte Ziele wird im Internet berichtet.
Die alternative Gestaltung der Konferenz ermöglichte es allen Teilnehmerinnen, sich selbst einzubringen und sich mit den präsentierten Themen aktiv zu beschäftigen. Dies wurde sehr gut angenommen und positiv bewertet.
Der Frauenvorstand des Fachbereichs TK/IT hat teilweise neue Mitglieder und auch eine neue Vorsitzende: Christiane Pachulski aus NRW löst Ursula Leuschner aus Berlin / Brandenburg ab. Beide haben sich in diesem Newsletter zu Wort gemeldet – die Eine, um sich zu verabschieden, die Andere, um sich vorzustellen.
Wichtig ist das Netzwerken – die Gewerkschaft ver.di ist mein Netz, in das ich mich fallen lassen kann. Nur gemeinsam sind wir stark und bilden ein Gegengewicht zum Arbeitgeber.
Bettina B., freigestellte Betriebsrätin, Stuttgart
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