Pfadnavigation

  1. Home
  2. | Companies
  3. | IBM
  4. | Betriebsratswahlen
 
 

Die regelmäßigen Betriebsratswahlen finden alle vier Jahre in der Zeit vom 1. März bis 31. Mai statt. Auch bei IBM wird in fast allen Betrieben gewählt.
Mit ihrer Beteiligung an der Wahl nehmen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Einfluss auf ihre Arbeitsbedingungen. Sie wählen ihren Betriebsrat, der ihre Interessen gegenüber dem Arbeitgeber vertritt. Und das geschieht in der Regel sehr erfolgreich.
Betriebsräte haben ihre Ohren nah an der Belegschaft. Sie wissen um die Probleme ihrer Kolleginnen und Kollegen und tragen deren Kritik oder Forderungen an die Geschäftsführung. Sie helfen bei individuellen Problemen von Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmern und sorgen für Entgelt-Gerechtigkeit.
Nach dem Betriebsverfassungsgesetz haben Betriebsräte starke Rechte: Sie können in allen sozialen Angelegenheiten mitbestimmen und müssen vom Arbeitgeber über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens informiert werden. Dadurch hören sie eher „das Gras wachsen“ und können bei Problemen rechtzeitig Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung ergreifen.
Zum Job von Betriebsräten gehört unter anderem:

  • dafür zu sorgen, dass im Betrieb alle gerecht behandelt werden
  • darauf zu achten, dass im Betrieb die Tarifverträge eingehalten werden
  • sich um Parkplatzregelungen oder gesundes Kantinenessen kümmern
  • mitzureden bei Einstellungen, Kündigungen, Versetzungen oder Eingruppierungen
  • Geschäftsbilanzen einzusehen und Beschäftigung zu sichern
  • Arbeitnehmer-Datenschutz zu regeln
  • Schichtpläne mitzugestalten
  • bei Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsabläufen mitzuentscheiden
  • Überstunden zu genehmigen
  • die ständige dienstliche Erreichbarkeit zu verhindern

Eine hohe Wahlbeteiligung bei der Betriebsratswahl ist ein starker Rückhalt für den Betriebsrat.
Viele Beispiele zeigen: Die Kooperationsbereitschaft des Arbeitgebers steigt, wenn er weiß, dass die Beschäftigten hinter ihrem Betriebsrat stehen. So werden viele mögliche Konflikte bereits frühzeitig entschärft.
Mit der Teilnahme an der Betriebsratswahl machen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer deutlich, dass sie ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen und dafür einen starken Partner wollen, den Betriebsrat. Zusammen mit ihrer Gewerkschaft ver.di bilden die Betriebsräte eine starke Achse zur professionellen Vertretung der Beschäftigten.

 

Norbert Janzen, der Arbeitsdirektor der IBM, wirbt für Betriebsratsarbeit. „Wir glauben, dass die Arbeit im Betriebsrat mit den Skills, die dort angeeignet werden, (...) karrierefördernd wirkt.“, formulierte er in einem Podcast im Februar 2018.
Glaubt man den Worten, tragen Betriebsräte im Rahmen der Transformation werthaltig zum Geschäftserfolg bei. Tatsächlich finden sich Betriebsräte oft zwischen der Erwartungshaltung der Beschäftigten und den Vorgaben des Managements wieder. Dazu müssen sie bei IBM oft auf der Ebene der Gesamtbetriebsräte und des Konzernbetriebsrates Regelungen für tausende von Beschäftigten vereinbaren. Gesamtbetriebsratsvorsitzende und Konzernbetriebsratsvorsitzende verhandeln dazu mit IBM-Personalverantwortlichen und Arbeitsdirektoren.
Eine Schlussfolgerung drängt sich auf: zusätzlich zu den gesetzlichen Schutzregelungen sollte es bei IBM eine Vereinbarung geben, die die Arbeitsbedingungen und Vergütung von Mandatsträgern transparent, angemessen und fair auch entsprechend ihrer unterschiedlichen Funktionen regelt. Die ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern empfiehlt dem Konzernbetriebsrat der IBM über eine entsprechende Vereinbarung zu verhandeln.

 
 

 

Nur wenn wir zusammenhalten, können wir unsere gemeinsamen Ziele angehen und dafür kämpfen. ver.di ist dabei unser starker Partner – und je mehr Mitglieder wir haben, desto stärker sind wir.

Uwe K., Betriebsratsvorsitzender R&D, Mainz

 
 
 

Unsere Webseiten verwenden Cookies zur Verbesserung der Bedienung und des Angebots sowie zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit diese abzulehnen, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.