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  5. | Newsletter vom 09.10.2014

Google beendet Google-Plus-Zwang

Ab sofort müssen neue Nutzer von Google-Diensten wie dem Maildienst Gmail nicht mehr zwingend ein Google-Plus-Konto anlegen. Seit 2012 hatte Google das zwingend vorgeschrieben. Nun darf der Nutzer auch "Nein danke" klicken.
 
Die Änderung befeuert Spekulationen um den angeblich bevorstehenden Tod von Google Plus. Gerüchte kursieren schon lange, die Rede ist von der "Geisterstadt Google Plus", mit der Google den Anschluss verpasst habe. Aber vielleicht hat Google ja auf seine Nutzer gehört - die sich schon immer über den Google-Plus-Zwang aufgeregt haben und will die Integration weniger drakonisch gestalten.
 

1560 Stellen weg: Ericsson streicht Modem-Fertigung in Nürnberg

Das Ende der Entwicklung von Handy-Modems kostet 1.560 Mitarbeiter von Ericsson den Arbeitsplatz, davon 250 in Nürnberg. Ericsson hatte den Modem-Geschäftsbereich im Zuge der Auflösung des Gemeinschaftsunternehmens mit ST Microelectronics im August 2013 übernommen. Preisverfall, harten Wettbewerb und kurze Innovationszyklen machten das Geschäft unrentabel. Stattdessen will der Hersteller künftig lieber auf den Ausbau von Mobilfunknetzen setzen.
 

Teuerste Übernahme der Unternehmensgeschichte: SAP kauft Concur

Softwarehaus SAP will über seine US-Tochter den SaaS-Anbieter für Reise- und Reisekostenmanagement-Software Concur Technologies für umgerechnet 6,5 Milliarden Euro kreditfinanziert kaufen. Das soll die bisher teuerste Übernahme in der Firmengeschichte werden. SAP sieht eine strategische Bedeutung von Geschäftsnetzwerken. Die Concur-Akquisition geht in dieselbe Richtung wie die früheren Übernahmen von Ariba (Echtzeit-Procurement), Fieldglass (Beschaffungsmanagement und Hybris (E-Commerce).
 
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Studie: Unternehmen speichern zu wenig Daten

In Deutschland, Frankreich und England ist die Hälfte der Unternehmen nicht in der Lage, alle Daten zu speichern, die anfallen - womit Gewinnchancen vertan würden. Die Umfrage untersuchte das Verhalten von CIOs und IT-Entscheidungsträgern zum Thema Datenspeicherung und dem Wert von Daten. Demnach glauben 87 Prozent der befragten Personen, dass sämtliche generierten Daten nur dann von Wert sind, wenn ein Unternehmen in der Lage ist, sie effektiv und bestmöglich zu speichern, aufzurufen und auszuwerten. Dennoch machen dies nur 50 Prozent.
 
Die Untersuchung weist auf eine Diskrepanz zwischen der erzeugten Datenmenge und der Fähigkeit von Unternehmen hin, diese Daten zu speichern. 73 Prozent der Befragten stellen fest, dass das Big Data und die Mobilität zunehmend ein Umdenken im Umgang mit Daten erfordern. Drei Viertel (75 Prozent) stimmen darin überein, dass bessere Analyse- und Speicherwerkzeuge die Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens verbessern würden. Allerdings geben 21 Prozent zu, dass ihr Unternehmen nicht über die richtige Auswahl an strukturierter, unstrukturierter und halbstrukturierter Datenspeicherung verfügt, um bestmöglich zu analysieren, welche Daten tatsächlich vorhanden sind.

 

Datenschützer Weichert warnt vor dem chinesischen Börsenneuling Alibaba

Gegen Alibaba Datenschutzrechte für Nutzer in Deutschland durchzusetzen, sei faktisch chancenlos, klagt Schleswig-Holsteins Datenschützer Thilo Weichert. "Trotz absoluter Intransparenz und offensichtlicher Verstöße gegen deutsches und europäisches Datenschutzrecht durch Alibaba" gäbe es " derzeit keine Möglichkeiten, die Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen".
 
Der Börsengang des chinesischen Online-Händlers Alibaba hat alle Erwartungen übertroffen. Die Aktie startete mit einem Plus von 36 Prozent in den Handel und stieg auf einen Preis von 99,70 Dollar. Der Ausgabepreis hatte 68 Dollar pro Aktie betragen. Insgesamt nahmen die Eigner 25 Milliarden US-Dollar ein.

 

Geldgeschäfte: Zwei von drei Deutschen nutzen Online-Banking

Zwei von drei Internetnutzern (37 Millionen Bundesbürger) nutzen Online-Banking, so eine Umfrage im Auftrag des Bitkom. Bankgeschäfte über das Internet zu führen, ist in allen Altersklassen ähnlich beliebt. Sieben von zehn der 30- bis 49-jährigen (71 Prozent) Internetnutzer verwalten ihr Bankkonto im Netz. Mit 70 Prozent liegen die 14- bis 29-Jährigen gleich auf. Zwei Drittel (66 Prozent) der 50- bis 64-Jährigen nutzen Online-Banking, bei Internetnutzern ab 65 Jahren sind es 60 Prozent.

 
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Leistungsschutzrecht: Das passiert, wenn Google die Verlage rausschmeißt

Der Medienblog Echobot hat eine Schadensmeldung erstellt, wie viele Seiten aus der Suche verschwinden, wenn auch Google wegen des Leistungsschutzrechtes Verlagsangebote deindiziert. 750.000 Newsseiten würden schlagartig verschwinden. Weitere 150 Millionen Webseiten wären nicht mehr auffindbar (beispielsweise Beteiligungen und Töchter von Verlagen, Seiten, die Verlagsmaterial anzeigen etc.). Aktuell sind noch 60 Prozent der Verlagsportale bei Google gelistet. Basis der Berechnungen sind die bei der VG Media gelisteten Verlagsseiten, die Ansprüche auf Zahlungen nach dem Leistungsschutzrecht erheben.

 

Google lieferte millionenfach Trojaner aus

Zwei marktbeherrschende Advertising-Netzwerke sind Opfer von Cyberkriminellen geworden und haben in der Folge virenverseuchte Banner an Millionen Computer ausgeliefert: Die Google-Tochter Doubleclick und  Advertising-Plattform Zedo haben unbeabsichtigt das Schadprogramm Zemot über Banner ausgeliefert, bedroht gewesen sei aber nur ein Bruchteil der Nutzer: Der Trojaner sei auf veraltete Betriebssysteme ausgelegt, wie etwa Windows XP.
 

Musikindustrie: Streaming erreicht nicht mal annähernd CD-Erlöse

Der Musikmarkt wird weiterhin von der CD dominiert, die in Deutschland zwei Drittel der Umsätze generiert. Rund 23 Prozent werden durch digitale Musikverkäufe generiert, davon knapp acht durch Streaming. Und immerhin zwei Prozent kommen noch immer durch Schallplattenverkäufe zustande, so Zahlen des Bundesverbands der Musikindustrie
 
In absoluten Zahlen heißt das: Von 1,4 Milliarden Umsatzeuro in 2013 hat die CD 960 Millionen Euro ausgemacht, digitaler Musikverkauf 328 Millionen - ein Umsatzplus von knapp 12 Prozent im Vorjahresvergleich - und Vinyl bringt knapp 30 Millionen. Streaming macht von den digitalen Verkäufen rund 70 Millionen Euro aus, eine Steigerung um fast 80 Prozent zum Vorjahr.

 
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IT-Sicherheit in der Krise: Microsoft löst Sicherheitsabteilung auf

Im Zuge von Stellenstreichungen löst Microsoft seine Sicherheitsabteilung Trustworthy Computing auf. Die in der Branche respektierte Gruppe war 2002 gegründet worden, um das Vertrauen in die Sicherheit von Produkten des Konzerns zu verbessern - nun werden ihre wichtigsten Mitglieder in andere Abteilungen versetzt, meldet Heise.

 

Infrastruktur-Allianz: Micro Focus will Attachmate Group übernehmen

Softwarehersteller Micro Focus International will die Attachmate Group (Novell, SUSE) für insgesamt 2,3 Milliarden Dollar übernehmen. Mit einem gemeinsamen Umsatz von rund 1,4 Milliarden US-Dollar würde die aus dem Merger resultierende Gruppe in mehreren Schlüsselsegmenten zu den wichtigsten Anbietern weltweit gehören, unter anderem bei COBOL auf dezentralen Systemen, der Mainframe-Modernisierung, der Host-Connectivity und dem Linux-Betriebssystem.

 

Und da war noch: 'Wir lassen uns den Burnout nicht verbieten': Manager-Mehrheit gegen Email-Bremse

Die große Mehrheit der Top-Entscheider hält nichts von einem generellen Email-Verbot nach Arbeitsschluss. Das geht aus einer Umfrage für das Wirtschaftsmagazin Capital hervor, an der knapp 500 Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung teilnahmen.
 
71 Prozent der Befragten lehnen eine solche Forderung ab, von den Spitzenkräften aus der Wirtschaft sind sogar 76 Prozent dieser Meinung. Gut jede vierte Führungskraft befürwortet allerdings ein Verbot dieser in vielen Firmen gängigen Praxis.

 
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Ich bin seit 1996 gewerkschaftlich bei ver.di organisiert – weil wir nur gemeinsam gute Arbeitsbedingungen in der IT-Branche durchsetzen können. Wichtiges gewerkschaftliches Thema ist es momentan, den Mindestlohn durchzusetzen. Denn gute Arbeit verdient Anerkennung. Und muss ein gutes Leben ermöglichen.

Holger L., IT-Systemingenieur, Leipzig

 
 
 

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