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  5. | Newsletter vom 02.05.2017

Fast die Hälfte nutzt Social-Media beruflich

Social-Media-Kenntnisse werden in der Arbeitswelt immer mehr zur Schlüsselqualifikation: 41 Prozent der Arbeitnehmer setzen Social-Media bereits beruflich ein. Das bedeutet einen Anstieg um 15 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres, wie der aktuelle, repräsentative Social-Media-Atlas der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna zeigt.

Unter den berufstätigen Onlinern in Deutschland nutzen aktuell 13 Prozent soziale Medien häufig als Teil ihrer Arbeit, 18 Prozent tun dies gelegentlich, weitere zehn Prozent eher selten.  Mit zusammen 41 Prozent liegt die berufliche Social-Media-Nutzung damit nicht nur auf einem Rekordhoch - die sozialen Medien durchdringen die Berufswelt auch immer schneller. Im vierten Quartal 2015 gaben erst 26 Prozent der berufstätigen Internet-Nutzer in Deutschland an, soziale Medien beruflich einzusetzen. Das sind nur sieben Prozentpunkte mehr als im Jahr davor mit 19 Prozent.

 

Studie: Digitalisierung sorgt für Produktionsverlagerung nach Deutschland

Der Einsatz von Digitalisierungstechnologien wirkt sich positiv auf die Rückverlagerung von Produktionskapazitäten nach Deutschland aus und bewegt Unternehmen dazu, wieder vermehrt hierzulande zu investieren.  Dies ist das Ergebnis einer Studie der Hochschule Karlsruhe und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI, die vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Auftrag gegeben wurde. Zentrales Ergebnis: 2015 gaben etwa drei Prozent der Unternehmen an, Rückverlagerungen vorzunehmen.

Auffällig: In der Digitalisierung fortgeschrittene Betriebe verlagern zehnmal häufiger Teile ihrer Produktion wieder an den deutschen Standort zurück als Betriebe, die in der Produktion keine Digitalisierungstechnologien nutzen. Den Studienautoren zufolge gibt es dafür zwei Erklärungen: Erstens bietet der Einsatz von Digitalisierungstechnologien eine erhöhte Flexibilität und Fähigkeit für eine individualisierte, kundenorientierte Produktion, die für die Belieferung auch eine räumliche Nähe zum Kunden erfordert. Zweitens führt ihr Einsatz zu einer erhöhten Automatisierung und Produktivität des deutschen Produktionsstandorts, so dass der Lohnkostenanteil niedriger wird. Damit sind geringere Lohnkosten im Ausland weniger attraktiv und relevant und zusätzlich werden Skaleneffekte wichtiger. Dies begünstigt Rückverlagerungen - und damit Beschäftigung in Deutschland.

Deutlich wird dies auch, wenn man die Arbeitsproduktivität von Betrieben mit unterschiedlichen Nutzungsgraden von Digitalisierungstechnologien miteinander vergleicht: In der Digitalisierung fortgeschrittene Unternehmen weisen eine um 27 Prozent höhere Arbeitsproduktivität auf als Nichtnutzer. "Wenn alle Industrieunternehmen in Deutschland mindestens zwei oder drei Digitalisierungstechnologien einsetzen, würden wir Produktivitätssteigerungen in Höhe von etwa acht Milliarden Euro erzielen", erklärt Appel.

 

Gericht: Facebook darf WhatsApp-Nutzerdaten nicht verwenden

Das Social Network Facebook darf die persönlichem Daten deutscher WhatsApp-Nutzer nicht verwenden. Das Verwaltungsgericht Hamburg folgte damit der Rechtsauffassung des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes, der Facebook in einem Bescheid verbot, entsprechende Daten zu speichern, geschweige denn zu nutzen. Das Gericht stellte fest, dass keine dem deutschen Datenschutz entsprechende Einwilligung der WhatsApp-Nutzer vorläge. Facebook hat gegen den Bescheid Widerspruch eingelegt.

 

Industrie sieht künstliche Intelligenz als Produktionsturbo

Die deutsche Industrie will mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) die Produktion weiter beschleunigen. Allein im Automotive-Sektor und in der verarbeiteten Industrie setzen sechs von zehn Unternehmen bei der Automatisierung ihrer Fertigungsprozesse auf KI. Sie versprechen sich schnellere Abläufe und damit spürbare Wettbewerbsvorteile. Als Jobkiller sehen die Entscheider die neuen Technologien derzeit noch nicht:  Mehr als 40 Prozent der Entscheider möchten stattdessen ihre Fachkräfte stärker durch Bots und digitale Assistenten unterstützen. Das sind Ergebnisse der Potenzialanalyse Künstliche Intelligenz, die von Sopra Steria Consulting durchgeführt wurde.

Das größte Potenzial sehen Unternehmensentscheider bei intelligenten Automatisierungstechnologien, die im Unterschied zu vorhandenen Technologien über Sensorik und Daten flexiblere Maschinensteuerung sowie die direkte Interaktion zwischen Mensch und Maschine zulassen. Technologien wie "Affective Computing", das branchenübergreifend eher selten eingesetzt wird, sind im Automotive-Sektor deutlich häufiger im Einsatz als in anderen Branchen. Automatisierungstechnologien (49 Prozent) und digitale Assistenten (43 Prozent) sollen branchenübergreifend auch in Zukunft zu den wichtigsten Einsatzgebieten künstlicher Intelligenz gehören. Zu den Branchen, die mehr als andere auf einen großen Mix von KI-Technologien setzen, zählen die Automobilindustrie und das verarbeitende Gewerbe.

 
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Augmented-Reality: Facebook kündigt Plattform 'Facebook Space' an

Mark Zuckerberg, Chef von Facebook, hat den Start einer Augmented-Reality-Plattform angekündigt.  Dazu hat Facebook, um Entwickler weltweit zu unterstützen, mit der Camera Effects Platform eine AR-Plattform für 3D-Filter und -Effekte gestartet. Mit "Frame Studio" und "AR Studio" hat Facebook zudem zwei Entwickler-Tools vorgestellt. Mit der Smartphone-Kamera fotografierte Aufnahmen können dann mit lustigen Rahmen, richtig lustigen Effekten und total lustigen Gesichtsmasken versehen werden - wem das von Snapchat bekannt vorkommt, liegt vielleicht nicht so verkehrt. Zusätzlich bietet die Anwendung eine Objekterkennung an, die über eine eingebaute Vorschlagslogik passende Effekte zu Gegenständen vorschlägt, sowie ein Tool, das zweidimensionale Objekte in dreidimensionale umwandeln kann. Für die Entwicklerplattform müssen sich Nutzer bewerben; dies können sie ab sofort tun.

https://www.facebook.com/fbcameraeffects/home/

 

Mehrheit der klassischen Finanzinstitute plant Kooperationen mit FinTechs

82 Prozent der Banken, Versicherungsgesellschaften und Investmentmanager weltweit planen, ihre Zusammenarbeit mit FinTech-Unternehmen in den kommenden drei bis vier Jahren auszuweiten. Dabei erwarten sie einen mittleren ROI von 20 Prozent auf ihre Innovationsprojekte. Das zeigt das Ergebnis der PwC-Studie Redrawing the lines: FinTechs growing influence on Financial Services.

Der Bericht, der auf den Antworten von 1.308 Teilnehmern aus 71 Ländern basiert, zeigt deutlich: Die Finanzbranche setzt sich mit diesen Innovationen auseinander - und die treibende Kraft hinter den Partnerschaften ist die wachsende Furcht vor FinTechs: Die Branche sieht ihre Umsätze von FinTech-Unternehmen bedroht, wobei 88 Prozent der befragten Finanzdienstleister (83 Prozent im Jahr 2016) dies als reale Gefahr betrachten. Im Durchschnitt werden 24 Prozent der Umsätze als gefährdet angesehen.  Außerdem werden die Investitionen in Blockchain-Technologien steigen: Über drei Viertel (77 Prozent) der globalen Finanzdienstleister planen, Blockchain bis 2020 in funktionsfähigen Produktionssystemen einzusetzen. Die Befragten glauben, dass die wahrscheinlichsten Anwendungsfälle für Blockchain Zahlungen, Geldtransfer und digitales Identitätsmanagement sind.

 

Radikaler Schnitt: Yahoo wird beerdigt - Oath soll leben

Der neue Eigentümer Verizon beendigt den schleichenden Tod Yahoo und seiner Submarken durch einen radikalen Schnitt: Die Marke Yahoo wird aufgegeben, ab Sommer wird der Onlinedienst mit seinen insgesamt 20 Einzelmarken unter dem Namen Oath (zu Deutsch: Eid) neu aufgestellt und mit AOL zusammengeführt. Eine gigantische Werbekampagne soll den Neustart im Sommer begleiten.

 

Video-Streaming: Amazon Prime überholt etablierte Networks

Amazon will in diesem Jahr seine Investitionen in Serien und Sendungen beinahe verdoppeln und den Anteil an eigenproduzierten Serien verdreifachen. Amazon investiert damit mehr Geld ins Programm als das US-Cablenetwork HBO. Amazon will 2017 rund 4,5 Milliarden Dollar in sein Streaming-Angebot stecken. Nur Streaming-Konkurrent Netflix investiert mit sechs Milliarden US-Dollar noch mehr ins Programm.

 
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Bundesregierung schafft WLAN-Störerhaftung ab

Die Bundesregierung hat den Entwurf des "Dritten Gesetzes zur Änderungen des Telemediengesetzes" beschlossen und schafft damit - nach Aussage von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) - die Störerhaftung für Betreiber öffentlicher WLANs "rechtssicher ab".

Die Bundesregierung reagiert damit auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Diesem ging der vorhergehende Gesetzesvorstoß nicht weit genug, da Hotspot-Betreiber zwar für Rechtsverletzungen aus der Haftung genommen wurden, als "Mitstörer" aber abgemahnt und zur Unterlassung aufgefordert werden konnten; Kosten für den Abmahnanwalt inklusive. Diese Lücke wird im neuen Gesetz geschlossen, Betreiber eines öffentlichen Hotspots können ihr Netz nun bedenken- und risikolos freigeben. Dem neuen Gesetz zu Folge können Hotspot-Betreiber zwar immer noch zur Sperrung bestimmter Internet-Angebote aufgefordert werden, wenn über diese Rechtsverstöße erfolgen. Kosten können dafür aber nicht geltend gemacht werden.

 

Unternehmen unzufrieden mit digitaler Infrastruktur in Deutschland

Rund ein Viertel der deutschen Unternehmensentscheider sind unzufrieden mit der digitalen Infrastruktur an ihrem Firmenstandort, so das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov.  Rund ein Drittel der befragten Entscheider fänden laut Umfrage eine Bezuschussung von Breitbandanschlüssen auf dem Land für ihr Unternehmen interessant. Darüber hinaus interessieren sich 37 Prozent für eine bessere Förderung von breitbandbasierten Diensten in Unternehmen sowie 29 Prozent für Programme zur Schaffung von Bewusstsein über die Digitalisierung und Digitalkompetenz.

 

Umfrage: Digitalisierung stärkt deutsche Wirtschaft

Der Megatrend Digitalisierung hat positive Auswirkungen auf unsere Wirtschaft - das glaubt die Mehrheit der Deutschen. 68 Prozent denken, die Digitalisierung sorgt hierzulande für Wirtschaftswachstum. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des ECO-Verbandes. Mit fortschreitender Digitalisierung ist das Internet an immer mehr Orten verfügbar, immer mehr Geräte sind zuhause und im Job online vernetzt. Das hat einen positiven Einfluss auf Unternehmen aller Branchen, denken die Deutschen. 81 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, das Internet der Dinge ermöglicht es der produzierenden Industrie hierzulande, weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Wissensmanagement: Jede zweite Firma leidet an 'Amnesie'

Mit der aktuellen Verschiebung zu flexibleren Arbeitsbedingungen sind Unternehmen anfälliger denn je für eine "Unternehmens-Amnesie" bzw. einen Wissensverlust. Dies betrifft Unternehmen vor allem dann, wenn Informationen, Wissen und Inhalte verlegt oder ganz verloren gehen, weil Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, ein zu hohes Datenvolumen aufkommt oder die Belegschaft räumlich zunehmend verstreut ist.  Die Verbreitung der Unternehmens-Amnesie wurde durch eine neue Umfrage von Jive Software, Inc. festgestellt, die besagt, dass 47 Prozent der globalen Wissensarbeiter eine Amnesie als Problem in ihrem Unternehmen sehen. Mittlerweile sagen mehr als die Hälfte der deutschen Wissensarbeiter (54 Prozent), dass eine Unternehmens-Amnesie ein Problem in ihrem Unternehmen ist, gefolgt von den britischen mit 47 Prozent, den französischen mit 44 Prozent und den amerikanischen mit 42 Prozent.

 
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Urheberrecht zu komplex für deutsche Unternehmen

Für viele Mitarbeiter und selbst die Unternehmensentscheider sind die Regelungen des Urheberrechts viel zu komplex und undurchsichtig. 56 Prozent der deutschen Unternehmensentscheider kennen die Regelungen zum Urheberrecht nicht genau, so das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen ECO-Umfrage.

 

Industrie 4.0: Sieben Milliarden Euro Umsatz bis 2018

Der Umsatz mit Industrie-4.0-Lösungen wird im laufenden Jahr um mehr als ein Fünftel (21 Prozent) auf 5,9 Milliarden Euro steigen. Damit verzeichnet der deutsche Markt für entsprechende Lösungen einen rasanten Anstieg. Für 2018 wird im Gesamtmarkt für Industrie 4.0 ein Zuwachs von mehr als 22 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro erwartet. Damit beschleunigt sich das Wachstum trotz des bereits erreichten hohen Niveaus weiter, so Prognosen von PAC.

Die stärkste Nachfragesteigerung ist im Maschinen- und Anlagenbau zu verzeichnen. Die Umsätze mit Industrie-4.0-Lösungen betrugen in diesem Sektor 2016 bereits 1,2 Milliarden Euro und legen in diesem Jahr voraussichtlich um 23 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zu. Aber auch der Automobilbau ist ein starker Treiber für Industrie 4.0 und verzeichnete mit einer Milliarde Euro die zweithöchsten Industrie-4.0-Ausgaben im vergangenen Jahr. In diesem Jahr sollen die Ausgaben im Bereich Automotive laut Prognose um 20 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zulegen.  Nach Umsatz auf Platz drei folgt die Elektronik-Branche, die in diesem Jahr 817 Millionen Euro in Industrie-4.0-Lösungen investiert, ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Metallverarbeitung wachsen die Umsätze mit Industrie 4.0 2017 um 17 Prozent auf 424 Millionen Euro. Das sonstige verarbeitende Gewerbe trägt mit prognostizierten 1,9 Milliarden Euro zum Gesamtmarktvolumen von 5,9 Milliarden bei.

Am stärksten profitiert der Software-Markt von den Nachfrage-Impulsen. Die Umsätze mit Betriebssystemen, Tools, Anwendungen und Anbietermodellen für Industrie-4.0-Anwendungen steigern sich von 787 Millionen Euro im Jahr 2015 auf mittlerweile 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2017. Für 2018 wird ein weiterer Anstieg um 24 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro prognostiziert.  Ein geringeres Wachstum, aber ein größeres Volumen weisen IT-Services auf. Beratung, Systemintegration und die Entwicklung individueller Software-Lösungen spülten 2015 einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro in die Kassen, 2016 stieg der Umsatz um 21 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. 2017 wird ein Plus von 22 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro vorausgesagt. Bis 2018 sollen die Umsätze mit IT-Dienstleistungen um weitere 24 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro ansteigen.  Einen weitaus kleineren Anteil am Gesamtvolumen hat die Hardware, also Sensoren, Server, Speicher, Netzwerke und andere Geräte für die Industrie 4.0. Ihr Anteil lag 2015 bei 868 Millionen Euro und wächst bis 2018 voraussichtlich auf 1,3 Milliarden Euro.

 

Shopping-Apps: Nutzer installieren kaum noch Anwendungen

Die Anzahl neu installierter und regelmäßig genutzter Apps ist in Deutschland relativ gering. Eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Kantar Emnid zeigt, dass 19 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer im vergangenen Jahr gar keine App, und 20 Prozent nur eine bis zwei Apps heruntergeladen haben. 27 Prozent der Studienteilnehmer nutzen nur zwischen fünf bis neun Apps regelmäßig, lediglich fünf Prozent nutzen 20 oder mehr Apps.

An erster Stelle bei Shopping-Apps steht für die Befragten der Datenschutz: Für 85 Prozent hat der vertrauenswürdige Umgang mit ihren Daten die oberste Priorität. Danach folgt die Möglichkeit, die Shopping-App im Alltag regelmäßig nutzen zu können (34 Prozent). Die Nutzer wollen keine seltenen Speziallösungen. Im Marken-Ranking von Shopping-Apps liegen Amazon (20 Prozent) und Ebay (elf Prozent) vor Payback (sechs Prozent).

 

Bundestagswahl: Jeder Zweite würde gerne über das Internet wählen

Mehr als jeder zweite wahlberechtigte Deutsche (56 Prozent) würde bei der Bundestagswahl 2017 gerne seine Stimme über das Internet abgeben. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von Kaspersky Lab hervor. Neben der mehrheitlichen Befürwortung für Online-Wahlen herrscht innerhalb der deutschen Bevölkerung zudem eher Vertrauen als Misstrauen gegenüber digitaler Wahlen. So würden 39 Prozent einer Online-Wahl grundsätzlich vertrauen. Das sind mehr als diejenigen (27 Prozent), die einer Online-Wahl misstrauen würden. Laut der Kaspersky-Befragung würden zudem 59 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland die Stimmabgabe über ihr eigenes, internetfähiges Gerät, beispielsweise Smartphone oder Computer, bevorzugen und damit unabhängig von Zeit und Ort abstimmen wollen. Zur Auswahl standen noch die Wahl über onlinebasierte Maschinen im Wahllokal sowie via Terminals an ausgewählten Standorten, beispielsweise in einer Postfiliale oder am Kiosk.

 
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Alexa: Amazon gibt Entwicklern mehr Informationen über Nutzer

Amazon gibt den Alexa-Entwicklern mehr Nutzerinformationen: Eine genaue Zuordnung des einzelnen Kunden, Sessions, die gesprochene Phrase, die Absichten und der genaue Wohnort des Kunden gehören dazu. Letzteres allerdings nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers.  Darüber hinaus können Entwickler in einer unabhängig davon bereitgestellten Adress-API den Zugriff auf den genauen Wohnort des Nutzers erhalten, um so Location Based Services anbieten zu können - sofern der Nutzer zugestimmt hat. Ein Essenslieferdienst kann so beispielsweise eine Bestellung ohne eine weitere Adressabfrage entgegennehmen. Um die Daten besser zu schützen, müssen die Nutzer das Einverständnis zur Datenweitergabe in der mobilen App erteilen. Die deutsche Supermarktkette Real ist unter den ersten Anwendern der neuen API. Sie nutzt die Ortsinformationen, um lokale Angebote, Filialfinder und Öffnungszeiten verbreiten zu können.

 

Studie: Nachzügler lösen Cloud-Boom aus

Die Cloud hat sich weltweit als Infrastruktur für das digitale Zeitalter etabliert. In Unternehmen fließt inzwischen etwa ein Sechstel der gesamten IT-Ausgaben von rund 1,1 Billionen US-Dollar in entsprechende Hardware, Software und Services. Und das Wachstum setzt sich fort. Einer Prognose der Managementberatung Bain & Company zufolge werden sich die weltweiten Cloud-Umsätze bis 2020 auf 390 Milliarden US-Dollar verdoppeln. Damit würde die Cloud in den kommenden Jahren rund 60 Prozent des gesamten Wachstums im globalen IT-Sektor auf sich vereinen. Von dem anhaltenden Boom, so zeigt die neue Bain-Studie "The Changing Faces of the Cloud", profitieren in erster Linie Public-Cloud-Lösungen.

Die entscheidenden Wachstumsimpulse kommen nicht länger von digitalen Vorreiterunternehmen und Start-ups, die schon frühzeitig auf Cloud-Computing gesetzt haben. Vielmehr schlägt nun die Stunde der "Nachzügler": Unternehmen, die bislang die Transformation ihrer IT scheuten, sei es aus Sicherheitsgründen, sei es aus Angst vor Kontrollverlust oder vor unüberschaubaren Kosten. Laut Bain-Studie entwickelt sich diese mit 43 Prozent zahlenmäßig größte Kundengruppe in Zukunft auch zur umsatzstärksten. Der Studie zufolge betreiben die Nachzügler im Durchschnitt erst 16 Prozent ihrer IT-Anwendungen in der Cloud. Diese sind in der Regel nicht systemkritisch. Ganz anders die Situation bei den digitalen Vorreitern, die immerhin 11 Prozent aller Unternehmen ausmachen. Hier liegt der Cloud-Anteil bei 69 Prozent und damit nahe am Maximum. Für diese Unternehmen ist die Cloud längst das entscheidende Werkzeug in ihrer digitalen Transformation. Nun setzen sich auch die Nachzügler-Unternehmen zunehmend mit ihrer Digitalisierung auseinander.

 

Der Plan ‚Papierloses Büro‘ steht für drei von vier Unternehmen nur auf dem Papier

Jedes zweite Unternehmen (56 Prozent) will seine Briefpost durch digitale Kommunikation ersetzen, jedem Dritten (32 Prozent) gelingt dieses Vorhaben auch zunehmend. Das hat eine repräsentative Befragung ergeben.  In drei Viertel der Unternehmen (75 Prozent) laufen die Hälfte der Prozesse oder mehr papierbasiert ab, bei rund jedem Fünften (19 Prozent) laufen sogar noch alle Prozesse auf Basis von Papierdokumenten. Die meisten Unternehmen wollen ihren Papierverbrauch aber gerne reduzieren.  Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung unter 504 Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeiterinnen.

 

Data Sharing: Drei von vier Unternehmen tauschen Daten aus

Immer mehr deutsche Unternehmen sehen im Austausch von Daten einen essentiellen Bestandteil ihres Geschäftsmodells. Schon jetzt betreiben drei von vier mittleren und großen Unternehmen Daten-Sharing über die eigenen Firmengrenzen hinweg, zeigt eine Studie der Unternehmensberatung PwC.  Dabei ist das Phänomen unter Mittelständlern (72 Prozent) bereits ähnlich weit verbreitet wie unter Großkonzernen (83 Prozent). Am häufigsten werden die Geschäftsdaten dabei mit Kunden (62 Prozent) und Lieferanten (39 Prozent) geteilt. Drei von vier Unternehmen gehen davon aus, dass die Notwendigkeit, Geschäftspartnern eigene Daten zur Verfügung zu stellen, in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird.

Das Thema branchenübergreifender Datenaustausch wird in zwei von fünf Firmen bereits auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene behandelt wird. Interessant ist auch, auf welch breiter Ebene sich die Unternehmen Vorteile vom Teilen ihrer Daten versprechen. So meinten 75 Prozent der Firmen, die bereits Daten-Sharing betreiben, sie verbesserten damit die Beziehung zu ihren Kunden. Als weitere Motive für den Austausch von Daten wurden die Optimierung der eigenen Prozesse (71 Prozesse), eine effizientere Lieferantenkommunikation (69 Prozent) und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle (57 Prozent) genannt.

 
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TV-Zukunft: Digitaler Videokonsum steht vor Wendepunkt

Dieses Jahr wird der digitale Videokonsum in Deutschland erstmals eine entscheidende Marke knacken, prognostiziert Marktforscher Emarketer.  2017 werden demnach die Menschen die Mehrheit der Bevölkerung stellen, die digitalen Video-Content regelmäßig (einmal pro Monat oder öfter) auf einem beliebigen Gerät anschauen - konkret sollen dies 2017 50,2 Prozent (oder absolut 41,1 Million Menschen) tun - der traditionelle Kanal TV wird die Auswirkungen nicht unmittelbar, aber mittelfristig spüren, so Emarketer.

 

Drohnen: Interesse an Fotografie hoch

88 Prozent derjenigen, die eine Drohne besitzen oder am Kauf interessiert sind, möchten ihre Drohne für Fotografie- und Videoaufnahmen von Landschaft und Natur nutzen. 58 Prozent wollen gerne Orte, die man sonst nicht zu sehen bekommt, fotografieren und 44 Prozent würden gerne ihre sportlichen Aktivitäten per Drohnenaufnahme festhalten. Einfach nur mit ihren Drohnen fliegen möchten 17 Prozent. Laut Bundesverkehrsministerium gibt es derzeit circa 500.000 private Drohnen. Zehn Prozent der Befragten planen laut der Umfrage derzeit den Kauf oder haben Interesse am Kauf eines unbemannten Luftfahrzeugs.

 

Immer mehr Frauen studieren IT - aber immer noch zu wenig

Die Anzahl der Studienanfängerinnen in Informatikstudiengängen ist innerhalb von vier Jahren um mehr als ein Drittel (36 Prozent) gestiegen. 2015 entschieden sich rund 8.500 Frauen für ein Informatikstudium. 2011 waren es nur knapp 6.300.  Dennoch sind Frauen in den 1.700 IT-nahen Studiengängen weiter deutlich unterrepräsentiert. In den vergangenen Jahren ist der Wert nur leicht gestiegen.

 

Und da war noch: Die sichere Krebsdiagnose von Dr. Google

Wenn es vorne zwickt hat man unheilbaren Krebs, wenn es hinten juckt, garantiert AIDS im Endstadium: Wenn die Deutschen zu Gesundheitsthemen im Netz recherchieren, geht es aber zu 70 Prozent um Ernährungsfragen, knapp dahinter rangieren aber bereits Krankheitssymptome, so eine repräsentative Studie.

Laut Bitkom-Befragung werden auch Informationen zu Fitness- und Sportthemen (58 Prozent), alternativen Behandlungsmethoden (45 Prozent) und alles rund um das Thema Vorsorge (45 Prozent) von den Verbrauchern aus dem Netz gefischt. Genauso wie Informationen zu Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen (32 Prozent) und Ärzten (25 Prozent).

 
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In der schnelllebigen IT-Branche ist es wichtig, dass auch Senioren in einer starken Gewerkschaft aktiv bleiben. Das Wissen um die Vergangenheit hilft, die Zukunft zu gestalten. Altes Wissen mit neuem zu verbinden, hält Ältere aktiv. Somit ergänzen sich ver.di und die Senioren ideal.

Jupp H., Senior, Rüsselsheim / Mainz

 
 
 

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