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Newsletter vom 01.02.2018

Datenschutzgrundverordnung: Weniger als die Hälfte ist bereit

Weniger als ein Viertel der deutschen Unternehmen wird die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wirklich erfüllt haben, wenn deren Regelungen Ende Mai 2018 in Kraft treten. Davon sind zumindest 39 Prozent der Fachkräfte für IT und IT-Sicherheit überzeugt, die im Auftrag der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS) um ihre Meinung gebeten wurden. 57 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass lediglich ein Viertel bis die Hälfte der Unternehmen in der Lage sein werden, bis Mai 2018 die Vorgaben der DSGVO gesetzeskonform umzusetzen.

 

Junge können nicht mehr ohne Internet - die Alten setzen auf IoT

Die Digitalisierung aller Lebenslagen ist nicht mehr aufzuhalten. Das belegen zwei Studien, die das Online-Verhalten der Generation Online einerseits und der Senioren andererseits untersucht haben. Dabei gibt es überraschende Übereinstimmungen.

Bei den Jungen ergab die repräsentative Studie #MeetTheMillennials von Marktforscher Ipsos: In einer Welt des digitalen Wandels aufgewachsen, kann sich eine große Mehrheit der 22-37 Jahre alten Millennials (88 Prozent) und der 14-21jährigen Gen Z (92 Prozent) ein Leben ohne das Internet nicht mehr vorstellen. Knapp zwei Drittel der Millennials (62 Prozent) und der Gen Z (68 Prozent) sind der Meinung, dass neue Technologien mehr Chancen als Risiken bieten würden.

Die Digitalisierung krempelt auch das Leben der Senioren um, wie die Deutsche Seniorenliga herausgefunden hat. Ob sie wollen oder nicht, müssen auch Ältere zunehmend mit der Digitalisierung zurechtkommen, sei es im Auto oder bei Bankgeschäften. Trotz mancher Skepsis sind viele Senioren neugierig auf die Chancen, die neue Technologien bieten. Große Akzeptanz genießen technische Assistenzsysteme, die das eigene Zuhause sicherer machen und das längere Wohnen in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Viele Senioren installieren bereits Hausnotrufsysteme; 83 Prozent der Bürger können sich vorstellen, zuhause einen Service-Roboter zu benutzen.

 

Studie: Darum löschen die Deutschen Apps vom Smartphone

Millionen von Apps stehen den Smartphone-Nutzern in den App-Stores zum Download zur Verfügung. Doch viele der heruntergeladenen Apps haben nur eine kurze Verweildauer auf deutschen Smartphones: Fast jeder Smartphone-Nutzer (89 Prozent) hat schon einmal eine App vom Mobiltelefon gelöscht. Der am häufigsten genannte Grund für die Deinstallation einer App ist "Enttäuschung bzw. Desinteresse" (59 Prozent). Ebenfalls häufig genannt: Die App wurde lange nicht mehr benutzt bzw. nicht mehr benötigt (51 Prozent). Weitere Gründe sind ein zu großer Verbrauch von Speicherplatz durch die App (42 Prozent), zu viel Werbung während der Anwendung (38 Prozent) oder dass einfach eine andere, bessere App gefunden wurde (35 Prozent). Dies sind die Ergebnisse der Studie "App in die Tonne" von Marktforscher YouGov.

Laut der Studie sind gerade Nutzer kostenpflichtiger Apps insgesamt deutlich häufiger unzufrieden mit App-Angeboten.

 

Digitale Transformation: IT-Abteilungen sind nicht gerüstet

Immerhin die Hälfte der Führungskräfte in deutschen Unternehmen traut ihrer IT-Abteilung zu, Innovationen und die digitale Transformation anzugehen - nur 30 Prozent der IT-Mitarbeiter sind gleichermaßen optimistisch. Gerade einmal 6 Prozent ihrer Zeit verbringen IT-Professionals damit, Innovationen vorzubereiten, so die internationale Studie "Measuring IT's Readiness for Digital Business" von Commvault.

Die Hälfte der deutschen Befragten hält bessere Datenerfassung und besseres Datenmanagement für den künftigen Erfolg ihres Unternehmens für entscheidend. Als größte Herausforderung für die nächsten Jahre nannte rund jeder Vierte verstreute und schlecht aufbereitete Daten. Mehr als 60 Prozent der 1.200 Befragten gaben an, dass sie Zugang zu weniger als der Hälfte der Daten ihrer Organisation haben, um wichtige Entscheidungen zu treffen - Sales-Daten, Logistik- und Prozessdaten, IT-Daten, Marketing-Daten und so weiter eingeschlossen.

 
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Studie: Internet der Sprache kommt - später

37 Prozent der Deutschen haben bereits einen digitalen Sprachassistenten wie Siri oder Google Assistant verwendet, so eine aktuelle repräsentative Studie von Splendid. Damit sich das Internet der Sprache durchsetzt, benötigen intelligente Lautsprecher allerdings noch mehr Nutzwert als bisher.

Vor allem auf dem Smartphone vorinstallierte Sprachassistenten werden gut angenommen. Apples Siri und der Google Assistant sind mit jeweils 15 Prozent Nutzern die beliebtesten Eingabehilfen der Deutschen. Offenbar ersparen sich die Deutschen mit digitalen Sprachassistenten vor allem Mühe und Zeitaufwand beim manuellen Tippen. 67 Prozent der Nutzer verwenden die Spracheingabe für das Schreiben von Nachrichten, gefolgt von der Suchmaschinennutzung mit 65 Prozent und dem Abspielen von Musik mit 62 Prozent.

Für die Verwendung von Smartspeakern wie Echo von Amazon und Google Home interessiert sich bisher nur ein kleinerer Teil der Bevölkerung. So ist das Kaufpotenzial für Smartspeaker sehr gering: nur etwa 2 Prozent der Nicht-Nutzer halten es für wahrscheinlich, sich im Jahr 2018 ein solches Gerät zuzulegen. Dabei hätte Amazon mit dem Echo klar die höchste Präferenz: zwei Drittel können sich vorstellen, das Gerät zu kaufen, ein Drittel zieht Google Home in Betracht, der Apple HomePod kommt für jeden Zehnten in Frage.

 

AWS stellt Entwicklertools vor für Machine Learning, IoT, Gesichtserkennung, Übersetzung

Amazons Cloudservice Amazon Web Services (AWS) hat seiner Entwicklerkonferenz AWS re:Invent' in Las Vegas Services vorgestellt, mit denen Unternehmen, Agenturen und Dienstleister eigene Machine-Learning-Dienste entwickeln können. 43.000 Teilnehmer sahen fünf neue Machine-Learning-Services und die weltweit erste Deep-Learning-fähige Videokamera für Entwickler.

 

https://reinvent.awsevents.com/

 

Entwickler-Report 2017: Rund 823.000 Entwickler gibt es in Deutschland

Die Entwickler-Community Stack Overflow hat ihren jährlichen Deutschland-Report veröffentlicht, der einen detaillierten Einblick in die Entwicklerszene gewährt. Demnach gibt es in Deutschland derzeit rund 823.000 Software-Entwickler (Stand November 2017). Im Vergleich zur Erhebung im Jahr 2016 sind das ca. 123.000 mehr. Die Rhein-Ruhr-Region belegt mit knapp 12,8 Prozent den Spitzenplatz nach Beschäftigungszahl. Rund 94.000 (11,4 Prozent) der Entwickler arbeiten in Berlin. Damit kommen auf 100 Beschäftigte in der Hauptstadt 5 Entwickler. Auf Platz drei liegt München mit 83.000 Entwicklern (10,0 Prozent). Dahinter folgen Frankfurt, Stuttgart-Karlsruhe und Hamburg.

Bei den Entwicklertypen dominieren die Webentwickler das Feld. Mit 520.000 (65,5 Prozent) machen sie den Großteil der deutschen Programmierer aus, wobei 59,2 Prozent als Full-Stack-Webentwickler arbeiten, 13,07 Prozent das Backend programmieren und rund 8,67 Prozent sich voll und ganz mit Frontend-Webentwicklung befassen. Auf Platz zwei der häufigsten Entwicklertypen folgen System- und Database-Administratoren (12 Prozent und 7 Prozent). Die deutlich jüngeren Disziplinen Machine Learning und Data Science liegen mittlerweile gleichauf mit Desktop-Entwicklern.

 

E-Mail-Attacken mit gefälschten Identitäten nehmen zu

Angriffe mit Fake-Identitäten - so genannte Impersonation Attacks - sind aktuell die häufigste Methode von Cyberkriminellen, um per E-Mail in die Systeme von Unternehmen einzudringen. Laut ESRA-Report (ESRA: Email Security Risk Assessment) von Mimecast haben Attacken mit gefälschten Identitäten im 3. Quartal 2017 im Vergleich zum Vorquartal um fast 50 Prozent zugenommen. Dabei seien Angriffe mit Fake-Identitäten mittlerweile zu einem größeren Risiko für Unternehmen geworden als Malware, die Schadsoftware oder infizierte Links enthält und diese per E-Mail verbreitet.

Besonders heimtückisch sei diese Methode, da beim Identitätsdiebstahl als Absender der E-Mails meist die Namen von Führungskräften, Kollegen oder Geschäftspartnern verwendet werden. Die eingehenden Betrugs-E-Mails stammen von Domains und Adressen, die den korrekten ähnlich sind. Der ESRA-Report berücksichtigt diejenigen Angriffe mit Fake-Identitäten, die Empfänger dazu verleiten sollen, entweder Geldzahlungen an Betrüger vorzunehmen oder den Cyberkriminellen hochsensible Daten zu übertragen. Für Unternehmen sind solche Impersonation Attacks mit hohen Kosten verbunden. Jeder Angriff führt durchschnittlich zu einem Schaden von etwa 139.000 Dollar, wie eine im Jahr 2016 durchgeführte Studie "Cost of Data Breach Study" des Ponemon-Instituts ergab.

 
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Analytics: Marken werfen zwei Drittel der Daten ungenutzt weg

Im Durchschnitt erfassen und analysieren die Unternehmen nur gut ein Drittel (35 Prozent) der möglichen Daten, die beim digitalen Kontakt mit ihren Kunden über Webseite, Online-Shop oder Newsletter entstehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research unter 1.005 Unternehmen.

Vor allem größere Unternehmen sind bei diesem sogenannten Digital Analytics & Optimization-Prozess deutlich vorne. Bei den Unternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern beträgt der Anteil 51 Prozent. Bei jenen mit 100 bis 499 Mitarbeitern sind es dagegen nur 38 Prozent, bei 20 bis 99 Mitarbeitern sogar nur 33 Prozent. Aber auch zwischen den Branchen gibt es Unterschiede. So erreichen Chemie- und Pharma-Unternehmen einen Abdeckungsgrad von 43 Prozent beim Einsatz von digitalen Kontaktmöglichkeiten und der Datenanalyse, dahinter folgen die Automobilindustrie (40 Prozent), der Handel (39 Prozent) sowie Banken und Versicherungen und die IT- und Telekommunikationsbranche mit jeweils 38 Prozent.

 

EuGH untersagt pauschale Online-Vertriebsverbote - aber nicht immer

Der Europäischer Gerichtshof hat in einem Urteil zwar pauschale Vertriebsverbote für den Onlinehandel untersagt. Zugleich hat sie einer Marke aber erlaubt, den Onlinekanal auszuschließen, wenn sie sich als Luxusmarke etablieren will. Der EuGH bejahte, dass das "Luxusimage" einer Ware die Rechtfertigung für ein selektives Vertriebssystem sein kann. Hersteller dürfen Händlern dann den Verkauf ihrer Ware über Online-Marktplätze wie Amazon verbieten.

 

Hermes fordert Preisaufschlag im Weihnachtsgeschäft

In diesem Jahr will die Otto-Tochter Hermes erstmals Preiszuschläge für das Weihnachtsgeschäft einführen. Noch ist offen, wie hoch diese ausfallen werden. Hermes will den Zuschlag auf Basis der Zahlen aus diesem Saisongeschäft berechnen. Hermes-Geschäftsführer Frank Rausch hält die Versandkosten, die der Handel zu zahlen bereit ist für "schlicht nicht auskömmlich".

 

E-Commerce: Jeder dritte Internetnutzer shoppt bevorzugt online

Fast alle (96 Prozent) Internetnutzer ab 14 Jahren haben im vergangenen Jahr online eingekauft. Jeder Dritte (33 Prozent) von ihnen bevorzugt den Einkauf per Mausklick. Das hat eine repräsentative Befragung ergeben. Lieber ins Ladengeschäft gehen 21 Prozent, keine klare Präferenz haben 46 Prozent der Befragten. Vor allem das Smartphone entwickelt sich dabei für viele zu einem wichtigen Einkaufsinstrument. Shoppte 2014 erst jeder Fünfte (20 Prozent) mit dem Handy, ist es mittlerweile nahezu jeder Zweite (46 Prozent). Vor allem die jüngere Generation geht mit dem Handy auf Einkaufstour.

 
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Netzneutralität: Bundesnetzagentur untersagt Telekom die Streaming-Drosselung

Die Bundesnetzagentur hat Teilaspekte der Zubuchoption "StreamOn" der Mobilfunktarife "MagentaMobil" der Telekom untersagt. Mit der Entscheidung wird sichergestellt, dass die europäischen Vorschriften über das Roaming und die Netzneutralität eingehalten werden. Konkret hat die Bundesnetzagentur die Videodrosselung in den Tarifen Magenta Mobil L, L Plus, L Premium und L Plus Premium untersagt, da diese einen Verstoß gegen das Gebot der Gleichbehandlung des gesamten Datenverkehrs darstellt.

Mit dieser Entscheidung stärkt die Bundesnetzagentur die Anbieter von Videostreaming-Diensten, die auf höherauflösende Inhalte setzen. Das Verbot der Drosselung von Videostreaming sichere die Vielfalt des Internets, ohne einem Anbieter von Streaming-Diensten die Möglichkeiten des Roam-Like-At-Home-Prinzips zu verwehren.

 

IT-Outsourcing: Unternehmen rechnen mit weiterer Zunahme

Mit 46 Prozent rechnen fast die Hälfte der Unternehmen in Deutschland mit einer Zunahme der Outsourcing-Projekte in den kommenden Jahren. Das ergab eine Umfrage von Whitelane Research unter mehr Führungskräften in Deutschland mit IT-Dienstleisterverträgen.

Jedes dritte befragte Unternehmen (29 Prozent) plant ansonsten damit, auch zukünftig im gleichen Maße IT-Outsourcing wie bisher zu betreiben. Die Angaben liegen auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (45, beziehungsweise 26 Prozent). Einen Rückgang der Outsourcing-Projekte erwarten lediglich 14 Prozent.

 

Weihnachten 2017: Tablets, Smartphones und Wearables führten Wunschlisten an

Sieben von zehn Bundesbürgern (71 Prozent) wollten in 2017 zu Weihnachten Technik verschenken oder für sich selbst anschaffen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Bitkom. Im Kommen sind Roboter und Smart-Home-Anwendungen.

Besonders hoch im Kurs stehen 2017 Tablets, die jeder Dritte zum Fest anschaffen oder verschenken wollte (33 Prozent). Gleich dahinter folgten Smartphone oder Handy als Weihnachtsgabe (28 Prozent). Knapp jeder Vierte (23 Prozent) kaufte zum Fest eine klassische Spielkonsole wie PlayStation, Xbox oder 3DS. Auch Wearables stehen auf dem Wunschzettel weit oben: Jeder Vierte wollte einen Fitnesstracker (26 Prozent) verschenken oder für sich selbst anschaffen, jeder Sechste eine Smartwatch (16 Prozent). Die Geräte lassen sich mit dem Smartphone verbinden und zeichnen Körperfunktionen wie etwa Herzfrequenzen, Schlafrhythmen oder den Kalorienverbrauch auf. 14 Prozent freuten sich über einen Smart TV zum Fest. Außerdem tummelten sich hochwertige Audioprodukte wie etwa Bluetooth-Lautsprecher (9 Prozent), E-Book-Reader (8 Prozent), Virtual-Reality-Brillen (7 Prozent) und Drohnen (5 Prozent) unter den digitalen Weihnachtsgeschenken. Eine steigende Nachfrage gibt es auch nach Smart-Home-Produkten, die 15 Prozent zu Weihnachten für sich selbst kaufen oder verschenken wollten.

 

Digitaler Arbeitsplatz: Das Intranet wandert in die Cloud

Cloud-Nutzung, mobile Lösungen, soziale Funktionen und das Intranet als wichtiger Baustein des digitalen Arbeitsplatzes: Das sind die aktuell bedeutsamsten Intranet-Trends, wie die aktuelle Studie Intranet - Marktübersicht und Trends 2018 der School for Communication and Management und der Fullservice-Intranet-Agentur Hirschtec zeigt.

Die zentralen Ergebnisse der Studie: Das Intranet wird immer interaktiver und ortsunabhängiger. Dieser Trend aus dem Internet ist inzwischen vollends im Intranet angekommen und Nutzer können hier mittlerweile mit denselben Funktionalitäten rechnen. Die Softwarehersteller stellen sich zunehmend auf die Entwicklung des Social Web und auf die Entwicklung mobiler Techniken ein und bieten ihre Lösungen primär in der Cloud an. Damit haben Mitarbeiter heute deutlich mehr Alternativen, untereinander und mit ihrem Unternehmen zu kommunizieren, unabhängig vom Ort und den verwendeten Endgeräten. Weiter rückt das Thema der dynamischen Zusammenarbeit stärker in den Vordergrund, was sich in der Unterstützung von Gruppen-Chats und Community-Ansätzen niederschlägt.

 
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EU reicht Schriftsatz gegen Microsoft beim Obersten Gerichtshof in den USA ein

Die europäische Union will klären lassen, ob US-Gerichte die Herausgabe von E-Mails aus europäischen Konten verlangen dürfen, wenn diese von einem amerikanischen Mail-Provider gespeichert werden. Dazu hat die Europäische Kommission im Namen der Europäischen Union einen sogenannten Amicus-Schriftsatz gegen Microsoft vor dem Obersten Gerichtshof der USA eingereicht, mit der Bitte im Rechtsstreit Case No. 17-2 USA gegen Microsoft eine Stellungnahme abzugeben. Dabei geht es um die Frage, ob US-Gerichte unter dem Datenschutzabkommen bei in den USA ansässigen Anbietern die Inhalte von Konten ihrer E-Mailkunden abfragen können, wenn der Provider außerhalb der USA, in diesem Fall in Irland, ist. Da die Weitergabe von persönlichen Daten durch Microsoft aus der EU in die USA unter die Datenschutzregeln der EU fallen würden, sieht es die Kommission als ihr Interesse an sicherzustellen, dass die EU Datenschutzregeln zu internationaler Weitergabe vom Obersten Gerichtshof richtig ausgelegt und berücksichtigt werden. Der Amicus-Schriftsatz bezieht für keine der beiden Seiten Stellung.

 

Security-Ignoranz: Sechs von zehn Menschen wissen nicht, dass Ransomware existiert

In Deutschland wissen nur 4 von 10 Internetnutzern (40 Prozent), dass es Ransomware gibt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.017 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Jeder zweite Internetnutzer (52 Prozent), der vom Begriff Ransomware schon einmal etwas gehört hat, gibt an, dass er persönlich Angst hat, Opfer einer solchen digitalen Erpressung zu werden. Aber nur rund jeder Zweite der Ängstlichen (56 Prozent) bereitet sich aktiv auf solche Angriffe vor, etwa durch regelmäßige Backups seiner Daten. 41 Prozent geben hingegen an, trotz ihrer Sorgen keine besonderen Schutzmaßnahmen vorgenommen zu haben.

 

25 Jahre SMS: Auf den Höhenflug folgt ein jäher Absturz

25 Jahre nach der Einführung der SMS werden immer weniger solche Nachrichten versendet. Wurden im Rekordjahr 2012 noch 59,8 Milliarden Kurzmitteilungen verschickt, sank die Zahl im vergangenen Jahr auf 12,7 Milliarden. Die weltweit erste SMS wurde am 3. Dezember 1992 in Großbritannien verschickt - von einem Computer an ein Handy. In den ersten 20 Jahren war der auf 160 Zeichen begrenzte Dienst immer populärer geworden. Seit 2013 aber befindet sich die Zahl im freien Fall. Hintergrund für den Abwärtstrend ist die weiter wachsende Verbreitung von Smartphones und der damit verbundene Boom von Messenger-Diensten wie WhatsApp und iMessage.

 

Alle glauben an KI und Blockchain - nur setzt sie kaum einer ein

Rund die Hälfte der inländischen Unternehmen schätzen Blockchain (55 Prozent) und Künstliche Intelligenz (49 Prozent) als relevant für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in Deutschland ein. Beim Einsatz der beiden Zukunftstechnologien sind die Unternehmen allerdings noch sehr zurückhaltend: So geben lediglich neun Prozent an, bereits mit Künstlicher Intelligenz zu arbeiten oder sie in naher Zukunft einsetzen zu wollen. Mit der Blockchain-Technologie haben bisher sogar lediglich zwei von 100 Unternehmen praktische Erfahrungen gesammelt, so eine Bitkom-Befragung.

 
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Digitale Transformation: Acht von zehn Unternehmen kämpfen noch mit der IT-Struktur

Zwar haben so gut wie alle europäischen Unternehmen inzwischen die Notwendigkeit erkannt, ihre IT-Infrastruktur zu transformieren, aber die meisten haben noch einen langen Weg vor sich. Dies ist ein Ergebnis der Studie 'Transforming your infrastructure for digital', für die das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen PAC (CXP Group) 200 CIOs und IT-Entscheider in Europa zum Thema Transformation von IT-Infrastrukturen befragt hat.

Fast alle Unternehmen haben aktuell Projekte zur Transformation ihrer Infrastruktur am Laufen. Allerdings befindet sich mehr als ein Drittel (38 Prozent) erst ganz am Anfang der Umstellung. Bei weiteren 44 Prozent ist das Projekt in vollem Gang, aber die Transformation ist noch nicht abgeschlossen.

 

Geht doch die Kunden nichts an: Hälfte der Firmen verschwiegt Datenlecks

Einer aktuellen Umfrage von CyberArk zufolge informierten 50 Prozent der Unternehmen Kunden nicht vollständig, wenn deren persönliche Daten bei einem Cyber-Angriff kompromittiert wurden. Insgesamt wurden weltweit mehr als 1.300 Geschäftsbereichsleiter, IT-Security-Entscheider sowie Verantwortliche für DevOps und Applikationsentwicklung befragt, darunter 200 aus Deutschland.

 

Digi-Tal der Ahnungslosen: Wie KMU das mobile Web verschlafen

Die Websites deutscher KMU sind auch 2017 noch immer nicht für das mobile Internet aufgestellt: Aus der Mindex-Studie 2017 der Internetagentur Mindshape geht hervor, dass von 3.500 untersuchten Unternehmenswebsites die Mehrheit nicht für die optimale Mobildarstellung mit responsivem Design geeignet ist: Das trifft auf sechs von zehn Homepages zu (59 Prozent). Zudem weist die für die Suchmaschinen und Nutzer gleichermaßen wichtige Seitenladezeit im Vergleich zum Jahr 2016 eine negative Tendenz auf.

 

Und da war noch: Amazon geht Internet-Shoppern an die Wäsche

Amazon hat ein eigenes Label für Damenbekleidung ins Leben gerufen: Der Online-Händler verkauft unter dem Namen Iris & Lilly jetzt auch Damenunterwäsche. Zudem kooperiert Amazon im Fashiongeschäft auch mit der Schauspielerin Sarah Jessica Parker und Moderatorin Sylvie Meis, die ihre Kollektionen über Amazon verkaufen.

 
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In der schnelllebigen IT-Branche ist es wichtig, dass auch Senioren in einer starken Gewerkschaft aktiv bleiben. Das Wissen um die Vergangenheit hilft, die Zukunft zu gestalten. Altes Wissen mit neuem zu verbinden, hält Ältere aktiv. Somit ergänzen sich ver.di und die Senioren ideal.

Jupp H., Senior, Rüsselsheim / Mainz

 
 
 

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