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  5. | Newsletter vom 08.02.2019

Kein Jobkiller: Digitalisierung schafft neue Jobs

Der digitale Wandel wirkt sich über alle Fachbereiche hinweg positiv auf die Beschäftigung aus. Laut aktuellem HR-Report 2019 wird vor allem in der IT wird die Zahl der Arbeitsplätze wachsen: 54 Prozent erwarten hier positive Beschäftigungseffekte. Auch im Vertrieb (50 Prozent) und im Marketing sowie in Forschung und Entwicklung (jeweils 43 Prozent) rechnen die Befragten mit deutlicheren Jobzuwächsen. Neue Berufsbilder entstehen nach Ansicht der Entscheider vor allem in der Forschung und Entwicklung, in der IT sowie im Marketing. Für den HR-Report 2019 haben Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) über 800 Unternehmen befragt. Um die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern zu sichern, gilt eine lebenslange Fort- und Weiterbildung als das wichtigste Instrument (50 Prozent). Zudem stehen der Ausbau der Work-Life-Balance (44 Prozent) und die Zusammenarbeit in gemischten Teams (39 Prozent) ganz oben auf der Liste der geeigneten Maßnahmen.

Um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten, sind eher Generalisten (61 Prozent) als Themenexperten gefragt. Zudem setzen Unternehmen häufiger auf erfahrene Experten (57 Prozent) als Absolventen (43 Prozent). Überdies haben kreative Köpfe (56 Prozent) die Nase gegenüber umsetzungs- beziehungsweise prozessorientierten Mitarbeitern (44 Prozent) vorn.

 

Amazons Dash-Button bleibt in Deutschland verboten

Das Oberlandesgericht München hat schon in zweiter Instanz Amazon seinen Dash-Button untersagt. Mit diesem Urteil bestätigt das OLG München ein in erster Instanz gefälltes Urteil. Da nicht hinreichend über die georderte Ware und deren Preis informiert werde, seien Amazon Dash-Buttons hierzulande nach Auffassung der Richter laut Urteil vom 10.1.2019 (Az.: 29 U 1091/18, noch nicht rechtskräftig) nicht zulässig. Eine Revision zum BGH ließ das Gericht nicht zu. Amazon kündigte an, trotzdem Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen zu wollen.

 
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DSGVO: Datenschutzexperten in Unternehmen sind die Ausnahmen

Seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen sich Unternehmen verstärkt mit neuen Regeln im Datenschutz auseinandersetzen. Häufig fehlt dafür das Personal. So hat derzeit fast jedes dritte Unternehmen in Deutschland (31 Prozent) nur eine Vollzeitstelle für Mitarbeiter eingeplant, die sich hauptsächlich mit Datenschutz befasst.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Unternehmensbefragung im Auftrag des Bitkom. Sechs von zehn Unternehmen (59 Prozent) haben dafür weniger als eine Vollzeitstelle zur Verfügung. Nur wenige Unternehmen setzen auf mehr als eine Vollzeitstelle für Datenschutzthemen. Vier Prozent haben bis zwei Vollzeitäquivalente dafür eingeplant, nur 1 Prozent bis drei Vollzeitäquivalente. Vor allem große Betriebe beschäftigen mehrere Datenschutzexperten. Jedes dritte Unternehmen ab 500 Mitarbeitern (35 Prozent) hat dafür bis zu vier Stellen vorgesehen, jedes Vierte (28 Prozent) vier oder mehr Vollzeitarbeitsplätze.

 

Nachfrage nach IT-Spezialisten steigt weiter

Trotz der eingetrübten ökonomischen Großwetterlage im letzten Quartal 2018 ist die Nachfrage nach Spezialisten über alle Fachbereiche hinweg gestiegen. Bei der Nachfrage aus den wichtigsten Branchen ragt die IT-Industrie heraus. Der aktuelle Hays-Index stieg im 4. Quartal 2018 von 151 auf den neuen Rekordwert von 155 Punkten. Ein Jahr zuvor lag er noch bei 129 Indexpunkten. Ein genauerer Blick auf die Zahl der veröffentlichten Stellenanzeigen zeigt jedoch ein uneinheitliches Bild. Gestiegen ist die Nachfrage nach IT-Spezialisten um 10 und für Ingenieure um 6 Indexpunkte. Bei der Nachfrage aus den wichtigsten Branchen ragt die IT-Industrie heraus. Hier stieg die Nachfrage nach Spezialisten aus den verschiedenen Fachbereichen um 20 Indexpunkte an. Im Jahresvergleich ist hier der Hays-Index um fast 50 Punkte nach oben geklettert. Vor allem Softwareentwickler sind in der IT-Industrie sehr gefragt. Auch im Handel wurden Fachkräfte im letzten Quartal deutlich stärker gesucht. Der Index stieg im Vergleich zum Vorquartal um 12 Punkte an.

 

Messengerdienste von Facebook, Instagram und Whatsapp werden verzahnt

Facebook plant bis 2020, die Messengerdienste von Facebook, Instagram und WhatsApp zu verzahnen. Zukünftig soll es möglich sein, über die einzelnen Plattformen hinaus Chats zu führen, unabhängig davon, ob jemand den jeweiligen Dienst des anderen nutzt.

Bisher besteht lediglich auf Facebook eine Klarnamenpflicht bei der Nutzung, bei WhatsApp reicht die Telefonnummer und bei Instagram sind die Nutzer völlig frei in der Identifizierung.

 

Vier von zehn Unternehmen setzen auf Homeoffice

Homeoffice ist bei vielen Unternehmen Standard: Vier von zehn Arbeitgebern (39 Prozent) geben ihren Mitarbeiter die Freiheit, auch abseits der klassischen Büroräume zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter mehr als 800 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von Unternehmen. Demnach setzt sich ortsunabhängiges Arbeiten in immer mehr Unternehmen durch. 2016 erlaubte knapp jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) Homeoffice, 2014 erst jedes fünfte (20 Prozent). Den Erwartungen zufolge wird sich dieser Trend fortsetzen. 46 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass der Anteil ihrer Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, in den kommenden fünf Jahren steigen wird. 50 Prozent erwarten einen konstant bleibenden Anteil.

Bei vielen Arbeitgebern ist Homeoffice genau geregelt. Drei von vier Unternehmen (74 Prozent), deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, haben bestimmte Tage festgelegt, an denen kein Homeoffice erlaubt ist, damit alle Mitarbeiter für gemeinsame Termine zur Verfügung stehen. Sechs von zehn (61 Prozent) machen die Anwesenheit im Büro zur Regel und Homeoffice eher zur Ausnahme, etwa an nur einem Tag in der Woche. In knapp jedem zweiten Unternehmen (46 Prozent) muss Homeoffice jeweils im Einzelfall vom Vorgesetzten genehmigt werden. Gegen Homeoffice entscheiden sich Unternehmen aus verschiedenen Gründen. Zwei Drittel der Unternehmen (65 Prozent), deren Mitarbeiter nicht im Homeoffice arbeiten, geben an, dass Homeoffice nicht für alle Mitarbeiter möglich sei und niemand ungleich behandelt werden dürfe. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) meint, dass ohne direkten Austausch mit Kollegen die Produktivität sinke. Und fast ebenso viele (55 Prozent) sagen, dass Homeoffice generell nicht vorgesehen sei. Für gut jedes dritte Unternehmen spricht gegen flexible Heimarbeit, dass die Mitarbeiter nicht jederzeit ansprechbar seien (33 Prozent), knapp drei von zehn sagen, die Arbeitszeit sei nicht zu kontrollieren (29 Prozent). Für jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) sprechen die gesetzlichen Regelungen zum Arbeitsschutz gegen Homeoffice. Weitere Gründe sind Sorgen um die Datensicherheit (22 Prozent), eine zu teure technische Ausstattung (16 Prozent) und die Furcht um eine abnehmende Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen (9 Prozent).

 
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Disruption: Digitalpioniere aus der eigenen Branche bedrohen jede zweite Firma

Digital-Projekte von Wettbewerbern aus der eigenen Branche werden von knapp jedem zweiten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell genannt. Marktfremde Konzerne wie spezialisierte Digital-Startups oder Amazon & Co. bewerten rund 70 Prozent der Manager dagegen nicht als Risiko für die eigene Position.

Im Gegenteil rechnet gut jeder zweite der 600 Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz damit, von deren Know-how zu profitieren. Das sind Ergebnisse der DACH-Studie "Digitale Agenda 2019" von DXC Technology.

 

Kartellamt will Facebook das Datensammeln erschweren

Das Bundeskartellamt will Facebook die Sammlung von Nutzerdaten erschweren und in Teilen verbieten. Dazu soll insbesondere der Datenaustausch mit Drittanbietern erschwert werden. Dazu zählen etwa Schnittstellen zu Website-Betreibern ("Gefällt mir"-Buttons), aber auch zu Twitter, zu Spiele-Apps und Facebook-Töchter wie WhatsApp und Instagram.

Anlass sind allerdings nicht zuvorderst Datenschutzbedenken, sondern Bedenken zum Missbrauch der Marktmacht. Bereits Anfang vergangenen Jahres hatte die Kartellbehörde angekündigt, dass das Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen ohne ausdrückliche Zustimmung der Nutzer womöglich verboten werden müsse. Facebook erhebt und verwertet in erheblichem Umfang persönliche Daten von Nutzern zu Werbezwecken. Besonders problematisch sei, dass sie nach Angaben der Behörde dies sogar dann geschieht, wenn ein Nutzer eine Website mit einem "Gefällt mir"-Button" auch nur aufruft - ohne den Button überhaupt zu nutzen.

 

Datensicherheit: Nutzer sehen sich zunehmend in der Verantwortung

Für die Sicherheit persönlicher Daten sehen sich Internetnutzer zunehmend selbst in der Hauptverantwortung. Drei von vier (74 Prozent) sagen: Ich bin selbst für den Schutz meiner persönlichen Daten im Internet verantwortlich. Vor fünf Jahren gaben dies erst 62 Prozent an. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) findet hingegen, dass der Staat für sichere Daten im Internet verantwortlich ist. Nur 3 Prozent geben an: Zuständig ist vorrangig die Wirtschaft, also Internetanbieter oder Hersteller von Hard- und Software. Dabei zeigt sich auch im Vergleich der Altersklassen kein Unterschied bei der Einschätzung, wer für die Sicherheit der eigenen Daten im Internet zuständig ist. Sowohl drei Viertel der 16- bis 29-jährigen (74 Prozent) sehen sich in der Pflicht als auch drei Viertel (74 Prozent) der Älteren ab 65 Jahren.

 

Cybercrime: Nur die Hälfte der Unternehmen kennt die Kosten

60 Prozent der befragten Unternehmen weltweit haben in den vergangenen zwei Jahren mindestens zwei geschäftsschädigende Cyber‑Probleme erlebt. Die Hälfte der Unternehmen ermitteln jedoch nicht die Kosten, die diese Angriffe verursacht haben. Die Studie des Ponemon Institute ergab, dass sechs von zehn Unternehmen betroffen waren und Cyberangriffe erlebten, die Datenschutzverletzungen oder erhebliche Störungen und Ausfallzeiten bei Geschäftsprozessen, Produktions-; oder Betriebsmitteln verursachten. Lediglich neun Prozent der Befragten waren im selben Zeitraum nicht mit einem solchen Vorfall konfrontiert.

Obwohl die schädlichen Angriffe gut dokumentiert sind, messen mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen weltweit die geschäftlichen Kosten nicht - deshalb können sie diese nicht beurteilen. In Deutschland gilt das für 49 Prozent. Daraus lässt sich schließen, dass die Verantwortlichen keine risikobasierten Geschäftsentscheidungen treffen können, die auf präzisen und quantifizierbaren Metriken beruhen. Die Folgen sind fehlende praxisrelevante Einblicke für das C‑Level und die Vorstände. Von den 2.410 befragten IT- und Infosec-Entscheidern aus sechs Ländern, gibt weniger als ein Drittel (29 Prozent) zu Protokoll, dass sie ausreichende Einblicke in ihre Angriffsoberfläche haben (also traditionelle IT, Cloud, Container, IoT und Operational Technology) - in Deutschland gilt das sogar für nur 25 Prozent. Damit können sie ihre Angriffspotentiale gegenüber Risiken nicht verringern.

 
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Studie: M-Commerce überholt Desktop-Shopping bis 2023

Deutsche Konsumenten wollen Komfort, das drückt sich auch in der Shop-Nutzung aus: Mobil setzt seinen Aufstieg zum beliebtesten Shopping-Kanal weiter fort. Deutschland ist auf dem Weg, der sechstgrößte M-Commerce-Markt der Welt zu werden.

Nach neue Daten von Zahlungstechnologie-Unternehmen Worldpay soll M-Commerce mit einem jährlichen Wachstum von 16 Prozent bis 2022 ein Volumen von 44,3 Milliarden Euro erreichen. Deutschland wird nach den Berechnungen in den nächsten vier Jahren zum sechstgrößten M-Commerce-Markt der Welt aufsteigen. Zudem stellet Worldpay in seinem Global Payments Report 2018 fest, dass elektronische Rechnungstellung die am schnellsten wachsende Zahlungsmethode bei Deutschen ist. Bis 2022 könnte sich der Marktanteil fast verdreifachen, womit es zur beliebtesten Online-Zahlungsmethode werden würde.

 

Fake-News: Deutsche wünschen sich mehr Kontrolle

Eine große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland wünscht sich ein konsequentes Vorgehen von Behörden gegen gezielte Falschnachrichten und sieht dies nach einer aktuellen Studie noch nicht gewährleistet. Laut einer repräsentativen Studie der TU Darmstadt werden Fake News in Deutschland weniger mit klassischen Medienanbietern assoziiert als beispielsweise in den USA. Rund die Hälfte aller Befragten (48 Prozent) gab an, dass sie bereits in sozialen Netzwerken auf Fake News gestoßen seien. Demgegenüber räumt nur etwa jeder vierte Befragte (23 Prozent) ein, Fake News gelöscht oder gemeldet zu haben.

Als Konsequenz im Umgang mit Fake News befürwortet eine große Mehrheit der Teilnehmer (81 Prozent) eine schnelle Reaktion der zuständigen Behörden. Generell lag die Zustimmungsquote für Vorschläge (zum Beispiel Verpflichtung der Betreiber, Verschärfung der Strafvorschriften oder Einrichten staatlicher IT-Abwehrzentren) bei 72 Prozent.

 

Digitale Transformation: Nur ein Drittel der Mitarbeiter fühlt sich mitgenommen

Rund 83 Prozent der deutschen Unternehmen befinden sich derzeit in der Transformation, wie eine repräsentative Online-Befragung zum Thema Transformational Branding ergab. Doch während das Management den Wandel 'Top-down' vorantreibt, bleiben die Mitarbeiter auf der Strecke: Lediglich 34 Prozent der Angestellten bewerten Transformationsprozesse im Unternehmen positiv.

Im Transformationsprozess konzentrieren sich die meisten Unternehmen (77 Prozent) auf die Veränderung der relevanten Markendimensionen Leitbild, Grundsätze und Werte. Es folgt die Einführung neuer Systeme (z.B. IT-Software) mit 68 Prozent sowie die Veränderung von Prozessen und Strukturen (z.B. Organisationsstrukturen, Arbeitsweisen), die 66 Prozent der Mitarbeiter betrifft. Das sind zentrale Ergebnisse der erstmals von der Markenberatung Sasserath Munzinger Plus durchgeführten Umfrage. Dabei dient die Marke im Zentrum der Organisation als Ausgangspunkt und Treiber für eine erfolgreiche Transformation. Intern erfüllen Marken eine Leitfunktion. Allerdings müssen laut Auswertung der Umfrage die Mitarbeiter den Wandel besser verstehen, um ihn mitzutragen und einen größeren Sinn in ihrer Arbeit erkennen, um motiviert zu sein. Andernfalls würden Transformationsbemühungen weiterhin ihre Ziele verfehlen.

 

Acht von zehn Unternehmen wollen KI zur Arbeitserleichterung einsetzen

In Deutschland verfügt rund jede zweite Firma aktuell über erste praktische Erfahrungen und setzt KI-Technologien in Teilbereichen ein. Die Menschen bei ihrer Arbeit besser zu unterstützen, wird von den Entscheidern in einer Umfrage als wichtigstes Investitionsziel für den Einsatz künstlicher Intelligenz genannt (82 Prozent).

Darüber hinaus wollen die Firmen vorrangig in smarte Algorithmen investieren, mit denen sich Prozesse automatisieren lassen (77 Prozent) und neue Angebote entwickelt werden (77 Prozent). Die große Mehrheit nimmt zudem Geld in die Hand, um den Kundenservice proaktiv möglich zu machen (76 Prozent). Gut drei Viertel (76 Prozent) der in der Studie "Artificial Intelligence" von DXC Technology befragten 300 Manager deutschen Unternehmen gaben zudem an, dass künstliche Intelligenz (KI) als wichtiges Zukunftsthema oben auf ihrer Agenda steht.

 
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Facebook investiert in KI-Institut der TU München

Die Technische Universität München (TUM) erhält von Facebook 7,5 Millionen Dollar für den Aufbau eines unabhängigen KI-Ethik-Forschungszentrums. Das TUM Institute for Ethics in Artificial Intelligence soll dazu beitragen, das aufkommende Feld der ethischen Forschung zu neuen Technologien voranzutreiben und grundlegende Fragen zu untersuchen, die den Einsatz sowie die Auswirkungen von KI betreffen.

Erklärtes Ziel des neuen Instituts ist es "Verantwortung zu übernehmen, um sicherzustellen, dass KI Menschen fair behandelt, ihre Sicherheit schützt, ihre Privatsphäre respektiert und in ihrem Sinne arbeitet". Während Facebook die Erstfinanzierung in Höhe von 7,5 Millionen Dollar über einen Zeitraum von fünf Jahren bereitgestellt hat, setzt das Institut künftig auf die weitere Finanzierung durch zusätzliche Partnerschaften und staatliche Mittel. Facebook werde Tools und Branchenexpertise zu Themen wie der Behandlung algorithmischer Verzerrungen beisteuern.

 

Skepsis gegenüber Robotern gestiegen

In Europa stehen die Menschen Robotern ablehnender gegenüber als noch vor fünf Jahren. Das zeigt eine neue Studie, die Wissenschaftler aus Linz und Würzburg veröffentlicht haben.

Immer mehr Roboter im Alltag. Aber wie fühlen sich die Menschen mit dieser Aussicht? Offenbar zunehmend unbehaglich, wie die zwei Professoren im Journal "Computers in Human Behavior" zeigen: Ihrer Studie zufolge wurden Roboter im Jahr 2017 in Europa deutlich negativer beurteilt als fünf Jahre davor. Gewachsen sind besonders die Vorbehalte gegen Roboter am Arbeitsplatz. Das liegt womöglich daran, dass die Thematik des Arbeitsplatzabbaus durch Robotik-Anwendungen vermehrt in der Öffentlichkeit präsent war, vermuten die Forscher. Allerdings werde der Einsatz von Robotern am Arbeitsplatz immer noch positiver beurteilt als der Einsatz im Operationssaal oder in Form selbstfahrender Autos.

Ein anderes Bild zeigte sich, sobald die Befragten mit konkreten Anwendungen konfrontiert wurden, etwa mit Operations- und Altenpflegerobotern oder selbstfahrenden Autos. Dann gaben sie deutlich negativere Bewertungen ab. Es scheint so zu sein, dass Europäer Robotern vergleichsweise positiv gegenüberstehen, so lange sie dabei ein mehr oder weniger theoretisches Konzept vor Augen haben. Sie urteilen aber zunehmend kritisch, wenn das Roboter-Konzept sich konkretisiert, wenn die Vorstellung näher rückt, selbst einen Roboter nutzen zu sollen.

Die Studie hat einige bemerkenswerte Aspekte. Sie zeigt, dass Männer Roboter eher positiv sehen, während Frauen skeptischer sind. Arbeiter stehen der Technologie reservierter gegenüber als Menschen mit Bürojobs. Und in Ländern mit einem hohen Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung ist die Aufgeschlossenheit gegenüber Robotern größer. Alles in allem aber stellen die Wissenschaftler den Trend fest, dass die Skepsis gegenüber Robotern in Europa zwischen 2012 und 2017 gewachsen ist. Für Politik und Wirtschaft sollte das ein Warnsignal sein - und ein Ansporn, mehr Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Denn negative Einstellungen gegenüber neuen Technologien könnten ein Zeichen dafür sein, dass diese Technologien später möglicherweise nicht akzeptiert werden und sich auf dem Markt nicht durchsetzen können.

 

Jeder zweite Haushalt besitzt einen alten Laptop oder PC

Etliche alte PCs und Laptops lagern in deutschen Schubladen, Schränken und Kartons, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Demnach hortet knapp jeder zweite deutsche Haushalt (43 Prozent, 2014: 36 Prozent) zu Hause mindestens einen alten PC oder Laptop. Lagerten in deutschen Haushalten mit Altgeräten 2014 noch im Schnitt 1,3 alte PCs oder Notebooks, sind es mittlerweile 1,8 pro Haushalt. Betrachtet man alle deutschen Haushalte sind es 0,8 Geräte pro Haushalt. Das entspricht einem Anstieg auf mittlerweile 32 Millionen Altgeräte in (2014: 22 Millionen). Aktuell hat jeder fünfte Bundesbürger ab 16 Jahren (19 Prozent) einen unbenutzten PC oder Laptop zu Hause. Knapp jeder vierte Befragte (24 Prozent) hortet sogar zwei oder mehr ungenutzte Geräte. 55 Prozent haben keinen Alt-PC beziehungsweise Laptop zu Hause oder noch nie ein solches Gerät besessen.

Jeder Vierte (26 Prozent), der sich ein neues Gerät zulegt, hebt seinen alten PC oder sein altes Notebook auf. Sieben von zehn Befragten (71 Prozent) entsorgen solche Geräte. Von ihnen haben das Gerät / die Geräte 67 Prozent zu einer Sammelstelle für Elektronikmüll gebracht, 18 Prozent verschenkt, 11 Prozent für einen guten Zweck gespendet, neun Prozent zu einem Händler gebracht und 7 Prozent verkauft.

 

Und da waren noch - Fussball-Influencer: Dortmund ist Meister, Bayern verliert, Hoffenheim steigt ab

Die deutschen Fußball-Bundesligisten halten ihre Fans regelmäßig über ihre Social Media-Kanäle auf dem Laufenden. Social-Media-Analyticsfirma Vico Research & Consulting hat die Social-Media-Performance der größten deutschsprachigen, nicht-offiziellen Facebook-Fanseiten aller 18 Fußball-Erstligisten analysiert. Ergebnis: Insgesamt am meisten Menschen erreicht die Facebook-Fanseite von Borussia Dortmund (338.100 Fans). Die meisten Interaktionen pro Fan erzielen die Facebook-Pages von RB Leipzig-Anhängern eine durchschnittliche Engagement-Rate von 2,03 Prozent auf. Auch die Seiten, die für Hertha BSC (1,47 Prozent Engagement) und die Eintracht aus Frankfurt (1,43 Prozent Engagement) erstellt wurden, schneiden in dieser Statistik besonders gut ab. Besonders geringe Engagement-Raten erzielen hingegen die Beiträge von Fans des FC Bayern mit einer Engagement-Rate von 0,08 Prozent. Einen besonders geringen Organisationsgrad im Netz weisen die Fans der TSG Hoffenheim auf. Insgesamt erreichen die drei beliebtesten Fanseiten des von SAP-Gründer Dietmar Hopp geförderten Vereins nicht einmal 4.000 Menschen.

 
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Ich bin seit 1996 gewerkschaftlich bei ver.di organisiert – weil wir nur gemeinsam gute Arbeitsbedingungen in der IT-Branche durchsetzen können. Wichtiges gewerkschaftliches Thema ist es momentan, den Mindestlohn durchzusetzen. Denn gute Arbeit verdient Anerkennung. Und muss ein gutes Leben ermöglichen.

Holger L., IT-Systemingenieur, Leipzig

 
 
 

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