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  5. | Newsletter vom 08.05.2019

Venture Capital: Rekordjahr für Finanzierung im Technologie-Umfeld

Eine Analyse des internationalen Technologieberaters Hampleton Partners zum Thema Wachstumskapital zeigt, dass 2018 ein Rekordjahr für globale Risikokapitalfinanzierungen war. Es konnte der wert- und mengenmäßig bisher größte Stand an Venture-Capital-Beteiligung beobachtet werden. Zusätzlich zu einem allgemeinen Zuwachs bei mittelgroßen Finanzierungsrunden kam es zu einem beispiellosen Anstieg bei gigantischen Finanzierungsrunden und der Entstehung zahlreicher neuer Einhörner.

"Gigantische" Finanzierungsrunden - Risikokapitalrunden, die Mittel in Höhe von mehr als 100 Millionen Dollar generieren - werden geläufiger. 2018 gab es 515 Gigantenrunden, mehr als 2017 und 2016 zusammen. Obwohl sie nur zwei Prozent aller Runden weltweit ausmachten, sicherten sie sich ganze 56 Prozent des insgesamt erzielten Wertes von 185 Mrd. USD. Es gab auch einen historischen Höchststand von 106 Einhorngeburten im Jahr 2018, was die Summe von 73 in den Jahren 2016 und 2017 in den Schatten stellt.

 

WLAN-Daten: Kunden freuen sich, auch diese Daten weiterzugeben

Kunden wünschen sich für ihr WLAN-System Zuhause eine unkomplizierte Bedienbarkeit und schätzen datenbasierte Features - beispielsweise zur einfachen Einrichtung, Problembehebung und zur Verbesserung der WLAN-Leistung. Dafür sind insbesondere Early Adopter und junge Vielnutzer bereit, notwendige Daten an Telekommunikationsanbieter bzw. Internet Service Provider weiterzugeben. Das zeigt eine aktuelle Marktforschungsstudie der Unternehmensberatung MM1.

So wünschen sich Kunden ein besseres Nutzererlebnis mit optimaler WLAN-Abdeckung, automatischer Einrichtung der internetfähigen Geräte und eine schnelle Problembehandlung. Diese Kundenanforderungen sind für Telekommunikationsanbieter allerdings nur mithilfe von Kundendaten zu ihren Heimnetzwerken erfüllbar. MM1 hat über 500 Internet-Privatnutzer im Alter von 18 bis 64 Jahren zu ihrer Bereitschaft hinsichtlich der Datenweitergabe befragt. Ergebnis: Der Nutzen von datenbasierten Features wird von den Kunden derart geschätzt, dass sie bereit sind, die dafür notwendigen Daten weiterzugeben. Bei Informationen zu Problemen und Leistungsfähigkeit des Heimnetzwerkes ist die Bereitschaft am höchsten, bei Informationen zu technischer Konfiguration und zu Geräten im Haushalt mittelmäßig und bei Informationen zur Nutzung am niedrigsten. So sind jeweils über 80 % der Kunden prinzipiell bereit, Daten zu aufgetretenen technischen Problemen und zur Leistungsfähigkeit des Heimnetzwerkes herauszugeben. Besonders Early Adopter und jüngere, technisch versierte Vielnutzer haben keine Probleme mit der Datenweitergabe. So können sich sogar über 90 % der Early Adopter vorstellen, die genannten Daten weiterzugeben, während ältere, technisch weniger versierte Nutzer nur sehr bedingt dazu bereit sind.

 
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Digitalisierungs-Blues: Nur jedes vierte Unternehmen erzielt Umsatzsteigerungen

Ois is Blues: Für nur zwölf Prozent der Unternehmen ist der digitale Umbau die wichtigste Aufgabe. 81 Prozent stufen die Digitalisierung zwar immer noch als wichtig ein, der digitale Umbau gilt aber inzwischen als eine Aufgabe unter vielen. Einer der Gründe: Erst wenige positive Effekte auf das Wachstum. Trotz digitaler Anstrengungen steigerte erst ein Viertel der befragten Unternehmen dadurch seinen Umsatz, hat die Studie 'Potenzialanalyse Transformation erfolgreich managen' von Sopra Steria Consulting herausgefunden

Haupt-Baustelle ist das nötige Fachwissen. Jedes zweite Unternehmen beklagt, dass das notwendige Know-how fehlt, um die digitale Transformation zu meistern. 42 Prozent bemängeln eine IT, die nicht flexibel genug ist, um sie für die neuen Aufgaben fit zu machen. Zudem leiden 37 Prozent unter zu langsam getroffenen Entscheidungen und zumindest teilweise unter zu vielen Beteiligten sowie einer starren Hierarchie. Der Experte plädiert deshalb dafür, die digitale Transformation zur Chefsache zu machen und immer wieder darüber zu sprechen. Eine Gefahr sieht Simon Oberle darin, das Thema einfach zu delegieren. 54 Prozent der befragten Firmen haben beispielsweise eine eigene Digitaleinheit gegründet. Aus den Augen, aus dem Sinn - das dürfe auf keinen Fall passieren, warnt der Digitalexperte. "Wer eine eigene Digitaleinheit aufbaut, darf sie anschließend nicht im Keller verstecken, sondern muss ihr eine starke Stellung im Unternehmen geben."

 

Alexa lauscht: Amazon lässt Aufzeichnungen auswerten - von Menschen

Der Internetkonzern Amazon muss offensichtlich nicht nur Nachrichtendiensten Zugang zu den Sprachaufzeichnungen gewähren - wie gerade erst bekannt wurde - sondern wertet auch selbst Gespräche aus, die seine Smart-Home-Speaker aufzeichnen. So sollen die Spracherkennung und die Algorithmen verbessert werden. Allerdings geschieht das nicht automatisch, sondern wird von einem Heer Tausender Mitarbeiter in den USA, Costa Rica, Indien und Rumänien bewerkstelligt. Der Konzern hat Berichte darüber inzwischen bestätigt. Nirgendwo in den für Echo-Nutzern zugänglichen Informationen (wie etwa AGBs) stehe indes geschrieben, dass Gespräche von Mitarbeitern im Nachhinein abgehört werden können. Auch seien die Gespräche nicht immer anonymisiert, geht aus Recherchen verschiedener Nachrichtendienste hervor.

 

App-Stores: Google dominiert bei den Downloads, Apple beim Umsatz

Die App-Verbraucherausgaben übersteigen im ersten Quartal 2019 den Wert von 22 Milliarden US-Dollar weltweit. Damit liegen sie bereits 20 Prozent höher als im Vorjahr. Auch die Zahl der Downloads steigt rapide, so die Untersuchung von App Annie: Über 30 Milliarden mal drückten Nutzer weltweit auf den Download-Button in den App-Stores. Obwohl Google Play eine höhere Downloadzahl vorzuweisen hat, sind die Verbraucherausgaben im iOS App-Store wesentlich höher. Diese wachsen zwar jährlich auch bis zu 25 Prozent im Android-Shop, doch behält iOS hier einen fast zweifachen Vorsprung. Global liegen über alle App-Stores Tinder, Netflix und Tencent Video auf den ersten drei Plätzen der am meisten heruntergeladenen Apps.

 

Mobilgeräte und Learning: Neun von zehn Lehrern verpönen Smartphones

Smartphones stehen in den meisten deutschen Schulen auf dem Index. In mehr als der Hälfte der Schulen (54 Prozent) sind Handys im Unterricht verboten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von gut 500 Lehrern der Sekundarstufe I im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach gibt es in jeder sechsten Schule (16 Prozent) sogar ein generelles Handyverbot - also auch in den Pausen. In vielen Fällen ist die Handynutzung je nach Lehrer und Fach unterschiedlich geregelt. In 45 Prozent der Schulen sind Handys bei bestimmten Lehrern verboten, in 43 Prozent in bestimmten Fächern. Lediglich in vier Prozent der Schulen gibt es überhaupt kein Handyverbot. Zum Hintergrund: Zwei Drittel der Zehn- bis Elfjährigen besitzen ein eigenes Smartphone. Während nahezu jeder Lehrer privat ein Smartphone nutzt (98 Prozent), spielt das Gerät im Unterrichtsalltag keine Rolle. Neun von zehn Lehrern (90 Prozent) setzen es nie im Unterricht ein, 8 Prozent allenfalls in Ausnahmefällen. Dagegen hält sich ein Relikt aus analogen Zeiten weiter wacker: der Overhead-Projektor. Drei von vier Lehrern (78 Prozent) setzen dieses Gerät an allen Unterrichtstagen, regelmäßig oder zumindest in Ausnahmefällen ein.

 
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WhatsApp verdrängt SMS nun auch bei den Silver Surfern

Was sich bei der jungen Generation längst durchgesetzt hat, ist nun auch bei der Generation der über 65jährigen weit verbreitet: Messenger Dienste haben die Kommunikation per SMS abgelöst. Für 85 Prozent der Best Ager gehört der Austausch kurzer Nachrichten über WhatsApp oder andere Messenger Dienste inzwischen zum Alltag. Dies zeigt die Emporia-Seniorenstudie "Smart im Alltag", für die 1.000 Bundesbürger über 65 Jahre befragt wurden.

Zwischen 2007 und 2012 war die Hochzeit der per SMS verschickten Kurznachrichten in Deutschland mit einem Anstieg von 23,1 Milliarden auf 59,8 Milliarden. Seitdem sinkt ihre Zahl stark. 2017 wurden in Deutschland nur noch zehn Milliarden SMS versendet. Wesentlicher Grund für diese Entwicklung sind die stetig wachsenden Nutzerzahlen von WhatsApp. Zudem wird die private Kommunikation in eigens eingerichteten Familiengruppen immer beliebter. 58 Prozent der Enkel schicken ihren Großeltern bereits Fotos per Smartphone, 42 Prozent Videos.

 

Krypto-Standard: Deutschland ist bei Blockchain Mittelmaß

Blockchain ist eine relativ junge Technologie, die besonders in der Logistik, im Verkehrswesen oder von Banken getestet wird. Die deutsche Wirtschaft sieht sich bei der Blockchain allerdings international hinterherhinken. So hält jedes zehnte Unternehmen die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich bei der Blockchain für abgeschlagen, rund jedes Zweite (46 Prozent) sieht sie nur unter den Nachzüglern. Zwei von fünf (40 Prozent) ordnen Deutschland im Mittelfeld ein - aber niemand in der Spitzengruppe oder weltweit führend.

 

IT-Recruiting-Chance: Nicht jeder will bei Google arbeiten

Die große Mehrheit der Bewerber in Deutschland hat bei der Jobsuche keinen speziellen Wunscharbeitgeber. Sieben von zehn geben aktuell an, über keinen 'Employer of Choice' zu verfügen. Bei den restlichen Befragten kommen selbst die meist genannten Arbeitgeber wie Google und BMW nur auf einen Gesamtanteil von knapp über einem Prozent. Unternehmen brauchen also keinen großen Namen, um sich attraktiv zu machen, so eine Erhebung der Unternehmensberatung Employer Telling. Auf die Frage 'Bei welchem Arbeitgeber würden Sie am liebsten arbeiten?' wählten 70 Prozent der Befragten die Option 'Ich habe keinen Wunscharbeitgeber'. 30 Prozent machten von der Möglichkeit Gebrauch, ihren bevorzugten Arbeitgeber in einem Freitextfeld zu nennen. Selbst die am häufigsten genannten Unternehmen kamen hier nicht über einen Anteil an der Gesamtheit aller befragten Bewerber von knapp über ein Prozent hinaus. Neben Google und BMW wurde der Öffentliche Dienst mit 11 Nennungen am häufigsten genannt.

 

Suche nach dem nächsten Endgerät: Rückschlag für Samsung

Im Rennen um das nächste große Ding bei den mobilen Endgeräten muss Samsung einen längeren Boxenstopp hinlegen: Der Smartphone-Hersteller sagt seine Presseevents rund um das faltbare Handy Galaxy Fold ab. Grund: Das Gerät zeigte bereits nach kurzer Nutzung in Journalisten-Tests Ausfallerscheinungen wie Flackern oder ein schwarzes Display. Für Samsung die zweite Smartphone-Schlappe nach dem zur spontanen Selbstentzündung neigenden Galaxy Note 7.

 
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Was E-Mail-Marketing-Manager können müssen

E-Mail-Marketing muss mit immer mehr Kanälen verknüpft werden, die Ziele gehen für Unternehmen mittlerweile weit über den reinen Abverkauf hinaus. Die Fokusgruppe E-Mail im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. nennt die aktuell wichtigsten Fähigkeiten eines E-Mail-Marketing-Managers. Und sie wagt eine Prognose zu zukünftigen Skills, die das Personal in die Unternehmen mitbringen muss. Im E-Mail-Marketing fallen verschiedene Aufgaben an, die zum Beispiel von E-Mail-Redakteuren (unter anderem Text), Kampagnen-Managern (u.a. Marketing Automation) und Product-Ownern (u.a. Strategie) erfüllt werden. Die wichtigsten Fähigkeiten im E-Mail-Marketing sind derzeit: Analyse + Konzeption, Technik + Recht sowie Kreativität + Textsicherheit.

 

Jeder dritte deutsche Arbeitnehmer von fehlender Erreichbarkeit der IT genervt

Wie stehen die Mitarbeiter in deutschen Unternehmen zum internen IT-Service? Was wird vom IT-Support erwartet und in welchen Bereichen sind Arbeitnehmer von Ausfällen und Verzögerungen am meisten genervt? Diese und weitere Fragen hat Cherwell untersucht. Dabei zeigte sich: Branchenübergreifend ärgern sich deutsche Arbeitnehmer an erster Stelle über einen Ausfall ihres Computers: 55 Prozent sind verärgert, wenn sie nicht am Rechner arbeiten können. Zweitgrößter Aufreger ist, wenn alle Parkplätze besetzt sind, gefolgt von dem Ärgernis, wenn die Patronen des Druckers mal wieder leer sind. Ein genauer Blick auf die Ergebnisse in den einzelnen Branchen zeigt: Überdurchschnittlich frustriert sind Juristen mit 67 Prozent und Buchhalter mit 66 Prozent, wenn der PC ausfällt. In dem Gast- und Freizeitgewerbe sowie der Immobilienbrache bleiben die Befragten vergleichsweise cool: Nur jeweils 25 Prozent sind hier genervt, wenn sie nicht an ihrem Rechner arbeiten können.

 

Multichannel: WLAN im Laden ist ein Muss

Auch stationäre Händler brauchen eine Digitalstrategie: Sie können durch den Einsatz digitaler Technologien im Geschäft das Einkaufserlebnis für den Kunden verbessern. Die Mehrheit der Kunden wünscht sich solche Möglichkeiten, so eine repräsentative Befragung.

Demnach sagt lediglich jeder Siebte (15 Prozent), dass er keine digitalen Technologien im Geschäft möchte. Auf der anderen Seite ist die Wunschliste dagegen lang: Am beliebtesten ist die Möglichkeit, sich im Laden gekaufte Ware direkt nach Hause liefern zu lassen. Mehr als jeder Zweite (51 Prozent) würde diesen Service gerne nutzen. Ein Must-have ist für die Hälfte der Kunden (49 Prozent) außerdem WLAN im Geschäft beziehungsweise Shopping-Center. Vor allem für die junge Zielgruppe von 14 bis 29 Jahren sind solche Hot Spots essentiell: Hier äußern sechs von zehn Befragten (62 Prozent) den Wunsch, im Laden auf WLAN zugreifen zu können. Bei den 30- bis 49-Jährigen ist es jeder Zweite (52 Prozent), bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 39 Prozent und vier von zehn (42 Prozent) Befragten der über 65-Jährigen wünschen sich ebenfalls WLAN während der Shoppingtour. Vier von zehn Internetnutzern (41 Prozent) erwarten außerdem, dass es digitale Loyalitäts- oder Bonusprogramme gibt. Beinahe ebenso viele Befragte (40 Prozent) möchten über das Smartphone Echtzeit-Informationen zu der Produktverfügbarkeit im Laden abrufen können. Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) wünscht sich, automatisch beim Verlassen des Geschäfts über das Smartphone, in dem Debit- oder Kreditkarteninformationen hinterlegt sind, bezahlen zu können.

 

62 Prozent mehr KI-Startups in Deutschland

Immer mehr junge deutsche Unternehmen wenden Künstliche Intelligenz (KI) in ihren Produkten und Services an - insgesamt sind es 62 Prozent mehr als 2018. Wo die deutsche KI-Hauptstadt liegt: Diese konzentrieren sich zunehmend in den beiden KI-Hubs Berlin und München, nur wenige KI-Startups entstehen in den klassischen Mittelstandsregionen wie Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen. Seit 2009 wurden in Deutschland rund 1,2 Mrd. Euro in KI-Startups investiert - im internationalen Vergleich fehlt es jedoch weiterhin an Investments.

Weiterhin dominieren einige wenige geografische Hubs die KI-Szene. Speziell die Konzentration auf Berlin und München nimmt dabei zu: 86 KI-Start-ups (40,2 Prozent) sind 2019 Berlin ansässig und machen die Hauptstadt somit zum nationalen Spitzenreiter, 2018: 51 (+68,6 Prozent). München folgt mit 57 Startups (26,6 Prozent), 2018: 31 (+83,9 Prozent) auf Platz zwei. Dabei ist das durchschnittliche Investitionsvolumen in München mit 6,30 Mio. Euro fast doppelt so hoch (Faktor 1,8) als in der Hauptstadt mit 3,41 Mio. Euro. Mit deutlichem Abstand folgt Karlsruhe mit 9 KI-Start-ups (4,2 Prozent), 2018: 6 (4,5 Prozent) auf Platz 3 und hat somit Hamburg mit 8 Start-ups (3,7 Prozent), 2018: 9 (6,8 Prozent) in diesem Jahr überholt.

 
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Amazon will das All mit Satelliten vollschießen

Online-Konzern Amazon will über 3.200 Satelliten in eine erdnahe Umlaufbahn schießen, berichtet Geekwire - dieses Satelliten-Netzwerk soll für weltweiten Internetempfang auch in bislang unerschlossenen Regionen sorgen. Die Kosten für das 'Project Kuiper' liegen in Milliardenhöhe, ebenso aber auch das Geschäftspotenzial, wenn die Satelliten kommerziell vermarktet werden. Amazon ist nicht der einzige Großkonzern, der die Welt mit Internet versorgen möchte: Google hat unter anderem sein Ballon-basiertes Projekt Loon, Facebook möchte ebenfalls noch dieses Jahr einen Satelliten ins All bringen. Auf Raumfahrt setzt auch SpaxeX, das Weltraumreise-Unternehmen von Elon Musk.

 

Mitarbeiter haben keine Angst vor KI und Bots

Mitarbeiter von Unternehmen im deutschsprachigen Raum sehen die Zukunft des eigenen Arbeitsplatzes oder das Geschäftsmodell ihres Arbeitgebers durch KI eher nicht in Gefahr. Mehr noch: Zudem empfinden schon 41,6 Prozent das Gespräch mit einer Maschine qualitativ ebenso gut wie mit einem Menschen oder würden sogar den Dialog mit einem Computer vorziehen. So halten es zwei Drittel der Befragten für unwahrscheinlich, dass KI sie bei ihren Tätigkeiten ersetzt. Das Geschäftsmodell sieht nicht einmal jeder Fünfte in Gefahr. Diese Ergebnisse ermittelte die 4. Deutsche Social Collaboration Studie 2019 von Campana & Schott und der Technischen Universität Darmstadt.

 

Roboterdichte: Deutschland vor China

In den USA haben die Verkaufszahlen von Industrie-Robotern mit rund 38.000 Einheiten einen neuen Höchststand erreicht. Das ist das achte Jahr in Folge ein neuer Rekord (2010-2018). Die Roboterdichte der US-Fertigungsindustrie ist aktuell mehr als doppelt so hoch wie in China. Auch Deutschland liegt weit vor China (Platz sieben), so die die International Federation of Robotics (IFR). Die Roboterdichte in der US-Fertigungsindustrie liegt derzeit bei 200 Robotern pro 10.000 Mitarbeiter im Vergleich zu 97 Einheiten in China (2017). Wichtigster Treiber für Roboterinstallationen ist der fortgesetzte Automationstrend für die Produktion im In- und Ausland. Das größte Wachstum verzeichnet dabei der allgemeine Industriesektor, insbesondere die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie (+64 Prozent) und die Kunststoff- und Chemieprodukteindustrie (+30 Prozent).

Aufgeschlüsselt nach Marktanteilen zeigt sich die Automobilbranche als wichtigster Kunde für Industrie-Roboter. Die Elektro-/Elektronikindustrie war 2018 der zweitwichtigste Kunde für Industrie-Roboter mit einem Marktanteil von 18 Prozent am Gesamtmarkt. Von 2013 bis 2018 stiegen die Roboterinstallationen im Durchschnitt um 15 Prozent pro Jahr.

 

Und da war noch: Das Ende der sogenannten "Telefonzelle"

In der früheren Zeit, als die Welt nur zweifarbig war und Dinosaurier die Erde durchstreiften, gab es diese gelben immobilen Smartphonehäuschen. Jetzt sind sie in Deutschland ausgestorben. "Die letzte gelbe Telefonzelle Deutschlands musste ihren Platz räumen", klagt nun die Deutsche Telekom. Aus einem - weitgehend breitbrandfreien - Naturschutzgebiet für traditionelle Telefonie wurde sie nun entfernt: Natürlich mit dem modernsten Beförderungsmittel, das der Deutschen Telekom zur Verfügung stand: einer hölzernen Fähre.

Am südwestlichen Ufer des bayrischen Königssees liegt auf einer Halbinsel der Wallfahrtsort St. Bartholomä. Am Ufer befindet sich die Fischerei St. Bartholomä und dort im Bootshaus stand das letzte gelbe Telefonhäuschen Deutschlands. "Zu den besten Zeiten hatten wir über 100.000 öffentliche Telefone in Deutschland, davon waren zirka 50.000 von der Art, wie wir sie heute abgebaut haben", resümiert Günter Nerlinger {Günter Nerlinger}, Projektleiter bei der Deutschen Telekom. Die ersten gelben Kunststoffhäuschen wurden 1978 aufgestellt. Die Telefonzelle musste aus Kostengründen weichen: Telefonhäuschen nimmt die Telekom vom Netz, wenn der Umsatz pro Monat dauerhaft unter 50 Euro sinkt.

 
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Felix K. Produktmanager, Karlsruhe

 
 
 

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