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Newsletter vom 13.09.2018

IT-Netzwerkkonferenz „Digitalisierung – wo bleibt der Mensch“ am 16. und 17. Mai 2019 in Dortmund

Aufgrund zahlreicher Terminüberschneidungen musste die für dieses Jahr geplante IT-Netzwerkkonferenz verschoben werden. Neuer Termin ist der 16. und 17. Mai 2019 in Dortmund. Das Thema „Digitalisierung – wo bleibt der Mensch“ bleibt aktuell. Durch künstliche Intelligenz werden nicht nur Wartungs – und Reparaturarbeiten organisiert – sie bearbeitet auch hochkomplexe Aufgaben und steuert schwierige chirurgische Eingriffe. Ist die schöne neue digitalisierte Welt eine Welt, in der Computer optimale Assistenzsysteme für die Menschen sind oder eine Welt, in der Computer den Menschen ihre Arbeit, ihre Aufgaben und ihren Platz wegnehmen? Die ver.di IT-Netzwerkkonferenz 2019 setzt diese Frage auf die Agenda.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz werden wichtige Basisinformationen für die Arbeit in Ihren Gremien geboten; gleichzeitig ist ausreichend Raum für Diskussionen und Vernetzungen mit anderen Betriebs- und Personalratsmitgliedern. Die Freistellung und die Kostenerstattung durch den Arbeitgeber erfolgen gemäß entsprechender Regelungen des Betriebsverfassungsgesetzes, des Bundes- oder der Landespersonalvertretungsgesetze bzw. des SGB IX.

Weitere Informationen:

 

http://www.ich-bin-mehr-wert.de/specials/it-netzwerkkonferenz/

http://www.verdi-bub.de/seminare/konferenzen_tagungen/verdi_it_netzwerkkonferenz_2019/

 

Digitalisierung: Mehr als die Hälfte der Unternehmen investiert in Weiterbildung

57 Prozent der Unternehmen investieren gezielt in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter für die digitale Arbeitswelt. Das zeigt der Digital Office Index 2018 - eine repräsentative Befragung von Unternehmen.

2016 waren es 55 Prozent der Unternehmen, die angaben, in Weiterbildung zu investieren, um digitale Wissenslücken zu schließen. Die Digitalisierung hat schon heute großen Einfluss auf das Arbeitsumfeld und die Art zu Arbeiten. Wenn vermehrt Maschinen, Roboter und Computer Tätigkeiten übernehmen, sind nicht nur IT-Spezialisten gefragt. Je größer das Unternehmen, desto häufiger wird es in Sachen Weiterbildung tätig. So sagen bei den Unternehmen mit 500 Mitarbeitern und mehr 62 Prozent (2016: 61 Prozent), dass sie in Weiterbildung investieren. Vor allem der Mittelstand sieht zusehends die Dringlichkeit von Weiterbildung in Sachen Digitales für seine Mitarbeiter: Wo 2016 noch nur jedes zweite Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern (50 Prozent) Geld für die Weiterbildung von Digitalkompetenzen in die Hand genommen hat, sind es heute bereits sechs von zehn Unternehmen (60 Prozent). Bei den Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern sind es wie auch bereits vor zwei Jahren 56 Prozent.

 

E-Book-Absatz wächst wieder kräftig

Der Umsatz von E-Books am deutschen Publikumsmarkt steigt in den ersten beiden Quartalen 2018 um 11,3 Prozent.  Nach einer Meldung des Börsenvereins des deutschen Buchhandel setzt sich der positive Trends bei E-Books aus dem ersten Quartals 2018 fort und führt zu einem starken ersten Halbjahr 2018: Mehr Käufer und eine erhöhte Kaufintensivität führen am Publikumsmarkt (ohne Schul- und Fachbücher) zu deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Absatz gegenüber den schwachen ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Käuferzahl legt um 6,1 Prozent zu und lag im ersten Halbjahr bei 2,7 Millionen Personen. Zudem kauften diese auch noch mehr Titel: Die durchschnittliche Kaufintensivität stieg um 9,7 Prozent auf 6,2 E-Books je Käufer.

Zwar sank im ersten Halbjahr 2018 wie auch in den Vorquartalen der durchschnittlich für ein E-Book bezahlte Preis, diesmal um 4,3 Prozent. Das heißt, es landen weiterhin verstärkt günstige E-Books im Warenkorb. Die enorme Steigerung des Absatzes führt aber dazu, dass der Umsatz trotzdem beträchtlich zunahm. 16,7 Millionen E-Books gingen im ersten und zweiten Quartal 2018 über die digitale Ladentheke, 16,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz knackt damit zum ersten Mal in einem Halbjahr die 100-Millionen-Euro-Grenze: Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017, in dem der Umsatz sogar sank, stieg er 2018 um 11,3 Prozent auf 100,6 Millionen Euro.

 

IT-Verantwortliche klagen über Arbeitsbedingungen

Als wichtigste Aufgabe definieren 83 Prozent der für IT-Sicherheit im Unternehmen Verantwortlichen die Beratung ihrer Geschäftsleitung. An zweiter Stelle stehen für etwa zwei Drittel Erstellung oder Weiterentwicklung von Regeln sowie die konzeptionelle Steuerung der Planungen zur IT-Sicherheit. Dies waren Ergebnisse einer Befragung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Allerdings zeichnen sie auch ein kritisches Bild ihrer Arbeitsbedingungen. So beklagen 46 Prozent eine nur verhaltene Unterstützung durch ihre Geschäftsleitung und Vorgesetzten, etwas mehr als die Hälfte fühlt sich gleichzeitig infolge begrenzt durchsetzbarer Weisungsbefugnisse und einer unzureichenden Ressourcenausstattung beschnitten. Die größten Schwierigkeiten verbergen sich für 59 Prozent jedoch in den komplexen Wissensanforderungen. Hinsichtlich der aktuell besonders schwierigen Herausforderungen nennen 60 Prozent die Cloud-Strategien. Knapp dahinter rangieren mit 55 Prozent die Cyber-Angriffe.

 
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Deutsche wollen für Medien Kennzeichnungen für KI-generierte Texte

Print-Medien werden in den Augen der meisten Deutschen ihre Daseinsberechtigung behalten: Nur neun Prozent sehen sie in zehn Jahren als tot an, und lediglich ein Drittel (34 Prozent) glaubt, diese Aussage trifft eher zu. Skeptisch stehen die Deutschen hingegen automatisierten Nachrichten gegenüber: 49 Prozent sind hier eher kritisch, 28 Prozent lehnen diese News ganz ab.

In einer aktuellen repräsentativen Studie im Auftrag von NextMedia.Hamburg hat Statista gefragt, wohin die Digitalisierung im Medienbereich führt und welche Auswirkungen sie auf den Medienkonsum nach Meinung der Befragten haben wird. Ein beruhigendes Ergebnis für Print-Titel: Besonders die Altersgruppe über 30 Jahre glaubt weiter an einen Fortbestand der altbewährten Tageszeitung. Die jüngeren Befragten, wenn auch knapp, prognostizieren eher eine baldige Ablösung durch Smartphone und Co. Insbesondere bei Fachmedien glauben 53 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an ihren Fortbestand; bei der Tageszeitung sind es immerhin noch 43 Prozent. Die älteren Altersgruppen schließen sich dieser Prognose weitestgehend an, für sie bleiben aber auch lokale Zeitungen und Magazine relevant.

45 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass sich der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Nachrichtenproduktion nicht durchsetzen wird. 49 Prozent sind hier eher kritisch, 28 Prozent lehnen diese News ganz ab. Nur drei Prozent halten Roboterjournalismus für sinnvoll. Diese Einschätzungen spiegeln sich in der Bewertung der Glaubwürdigkeit automatisierter Nachrichten wider: 43 Prozent halten diese Meldungen für unglaubwürdig, nur 18 Prozent schenken diesem Content Glauben, die restlichen 39 Prozent können die Glaubwürdigkeit gar nicht einschätzen. Entsprechend nachvollziehbar: 91 Prozent der Deutschen sprechen sich für eine Kennzeichnung von automatisiert erstellten Artikeln aus.

 

Jeder Dritte kauft Medikamente im Web

Laut repräsentativer Studie des Bitkom werden Nahrungsergänzungsmittel, Kopfschmerz-Tabletten oder das vom Arzt verordnete Medikament auf Rezept verstärkt online gekauft: Mehr als vier von zehn Deutschen (42 Prozent) haben dafür schon eine Online-Apotheke genutzt und ihre Medikamente dort bestellt.

 

Ransomware: Es sind gute Zeiten für Erpresser

2018 sind drei von zehn europäische Unternehmen zu Opfern von Ransomware-Angriffen geworden, deutlich weniger als 2017, als fast jedes zweite betroffen war (48 Prozent). Und so sehen auch nur noch 84 Prozent Ransomware für eine Bedrohung gegenüber 91 Prozent der Unternehmen in 2017. Auffällig ist, wie sehr die Bereitschaft gestiegen ist, auf Erpressungen mit einer Zahlung zu reagieren:

2017 kauften gerade einmal drei Prozent der betroffenen Organisationen Daten von Cyberkriminellen frei, 2018 stieg der Wert sprunghaft auf 19 Prozent. Das geht aus einer Studie des Sicherheitsanbieters Barracuda Networks hervor.

 

Digitale Transformation: Nur ein Drittel sieht das eigene ERP-System geeignet

Mehr als zwei Drittel sehen es als wichtig an, dass digitale Prozesse und digitales Denken innerhalb ihrer Organisation zur Selbstverständlichkeit werden. Vier von fünf Befragten gaben an, dass das ERP-System bei der Digitalisierung ihres Unternehmens eine wichtige Rolle spiele.

In den Zukunftserwartungen der Befragten spielt das ERP-System eine tragende Rolle - und führt zugleich vor Augen, dass die eingesetzte Software in ihrer aktuellen Form vielerorts als Schwachstelle betrachtet wird. In einer Umfrage unter Fachbesuchern der Cebit des Softwarehauses Godesys zeigt sich der enorme Bedarf nach einer Unternehmenssoftware auf EPR-Basis mit modernem Zuschnitt. Das schließe beispielsweise mobile Funktionalitäten ein, weitreichende Prozessautomatisierung und die Anbindung an E-Commerce. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg: Lediglich 30 Prozent der Umfrageteilnehmer fühlen sich mit ihrem aktuellen ERP-System für den digitalen Wandel gewappnet. Mehr als ein Drittel äußerten sogar, mit der Anwenderfreundlichkeit des aktuell eingesetzten Systems nicht zufrieden zu sein.

Großes Interesse gilt demnach leistungsfähigen Schnittstellen zu IT-Systemen und Daten. Ebenfalls hoch im Kurs stehen die schnelle Anpassbarkeit des Systems, Echtzeitverarbeitung von Daten sowie der Aspekt Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Dies ist der Punkt, bei dem die Umfrageteilnehmer den größten Nachholbedarf ausmachen. Zur Lösung setzen viele auf Expertise von außen: 54 Prozent sehen sich nicht dazu befähigt, in Eigenregie den fälligen Nachholbedarf zu stemmen, der sie fit für den digitalen Wandel macht.

 
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Digitaler Vertrieb: Datenqualität verursacht Probleme bei Systemanbindung

Der digitale Vertrieb schreitet voran. Fast 95 Prozent der deutschen E-Commerce-Gesamtumsätze werden im B2B-Bereich generiert. Aktuelle Ergebnisse einer Studie von ibi research an der Universität Regensburg zeigen den Status quo und die Entwicklungstendenzen im deutschen B2B-E-Commerce auf. Dabei kam heraus, dass der E-Commerce zwar den Händlern weitreichende Chancen bietet, aber auch eine Reihe signifikanter Problemstellungen offenbart. So stellt die angemessene Aufbereitung der Produktdaten für den E-Commerce viele Händler vor eine große Herausforderung.

Selbst kleinere Online-Shops verfügen über beachtliche Mengen an Produktdaten. Diese kontinuierlich zu pflegen und zu verwalten, birgt großen Aufwand. Häufig passen bestehende Daten nicht in neue Systeme bzw. neue Daten sind nicht ausreichend geordnet, damit eine sofortige Einspeisung möglich ist. Eine umfangreiche Datenaufbereitung bzw. Datenbereinigung ist oftmals die Folge. Ergebnisse aus der aktuellen B2B-E-Commerce-Studie zeigen, dass zwar jeder zweite Händler eine vollautomatisierte Produktaktualisierung in seinem Shop-System betreibt, die Automatisierung jedoch alleine nicht ausreicht, um Produktdaten von angemessener Qualität für den Online-Verkauf bereitzustellen.

 

Bundestags-Analyse: Diese deutschen Parteien sprechen am häufigsten über Digitalisierung

Die Digitalisierung stellt Arbeitgeber und -nehmer vor große Herausforderungen und ist nicht nur deshalb auch in der Politik ein wichtiges Thema. Doch welche deutsche Partei spricht am häufigsten über die Digitalisierung? Der private Bildungsanbieter, die WBS Gruppe, hat sämtliche Parlamentsdokumente und alle öffentlichen Social Media-Beiträge der Abgeordneten des 19. Deutschen Bundestages zu diesem Stichwort analysiert. Das Ergebnis: Die Oppositionsparteien sprechen insgesamt häufiger über die Digitalisierung als die Regierungsparteien.

Insgesamt wurde die Digitalisierung während der aktuellen Legislaturperiode 117 Mal direkt von Bundestagsabgeordneten thematisiert. Zum Vergleich: Die Stichworte Flüchtling und Migrant fielen im selben Zeitraum 3.630 Mal. Besonders häufig ließen Abgeordnete der FDP das Wort "Digitalisierung" fallen. Rund 47 Prozent aller Parlamentsdokumente und Social Media-Beiträge mit diesem Begriff stammen von Politikern der Freien Demokratischen Partei, obwohl die FDP mit insgesamt 80 Bundestagsabgeordneten nur knapp 10 Prozent aller Politiker im Bundestag stellt. Die größten Regierungsparteien, CDU und SPD, sprechen am zweit- und dritthäufigsten über die Digitalisierung. Rund 20,5 bzw. 14,5 Prozent aller analysierten Beiträge mit dem Stichwort "Digitalisierung" stammen von den zwei Parteien, die noch immer fast die Hälfte aller Bundestagsabgeordneten stellen.

Weitaus seltener nannten Politiker der CDU-Schwesterpartei CSU die Digitalisierung im sozialen Netz oder im Bundestag beim Namen: Seit der konstituierenden Sitzung am 24. Oktober 2017 insgesamt nur viermal. Damit äußerten sich CSU-Politiker seltener als AFD- und Grünen-Abgeordnete direkt zu diesem Begriff, obwohl die CSU-Politikerin Dorothee Bär den Posten als Staatsministerin im Kanzleramt für Digitalisierung innehat.

 

Performance-Probleme bei IoT-Geräten: Zwei Drittel der Nutzer betroffen

In einer weltweiten Umfrage unter 10.000 Verbrauchern hat Dynatrace ermittelt, dass 52 Prozent Internet of Things (IoT)-Geräte nutzen - doch 64 Prozent von ihnen bemerken bereits Performance-Probleme.  Im Durchschnitt fällt ihnen jeden Tag 1,5-mal eine langsamere Geschwindigkeit auf. 62 Prozent der Menschen befürchten, dass Anzahl und Häufigkeit der auffälligen Probleme im Zuge der IoT-Expansion weiter zunehmen werden.

Aufgrund der bereits täglich sichtbaren Probleme mit der digitalen Performance werden Verbraucher möglicherweise skeptischer gegenüber anderen IoT-Anwendungen. 85 Prozent der Befragten befürchten, dass bei selbstfahrenden Autos Fehler auftreten, die Unfälle bei hoher Geschwindigkeit auslösen. 72 Prozent der Teilnehmer glauben sogar, Softwarefehler in selbstfahrenden Fahrzeugen könnten zu schweren Verletzungen und Todesfällen führen. Außerdem gaben 84 Prozent der Konsumenten an, dass sie aus Angst vor Softwarefehlern keine selbstfahrenden Autos nutzen würden. Bedenken in Bezug auf die IoT-Performance zeigen sich auch im Bereich Gesundheitswesen. So gaben 62 Prozent der Befragten an, sie würden IoT-Geräten, die Medikamente verabreichen, nicht vertrauen. Dieses Gefühl ist bei über 55-Jährigen mit 74 Prozent am stärksten.

Neben der Automobil- und der Gesundheitsbranche wird das IoT vor allem auch das eigene Zuhause verändern. Intelligente Schlösser erhöhen die Sicherheit, während andere IoT-Geräte Thermostate, Beleuchtung und Kameras steuern. Die Studie ergab jedoch, dass 83 Prozent der Verbraucher besorgt sind, die Kontrolle über ihr Heim aufgrund von Störungen in der Smart Home-Technologie zu verlieren.

 

E-Government: Fehlende Angebote kosten vor allem Bürger-Zeit

Für den letzten Behördentermin haben Deutsche im Schnitt zwei Stunden benötigt inklusive Anfahrt, zeigt eine repräsentative Bevölkerungsbefragung des Bitkom. Ein Drittel der Befragten (34 Prozent) gab an, bis zu einer Stunde gebraucht zu haben, jeder Zweite (49 Prozent) benötigte hingegen zwischen zwei und drei Stunden und jeder Zehnte (11 Prozent) drei Stunden und mehr. Der Technologieverband Bitkom verweist vor diesem Hintergrund auf digitale Bürgerämter in Ländern wie Dänemark als Notwendigkeit für die digitale Konkurrenzfähigkeit Deutschlands.

 
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IT-Fachkräftemangel: Ein Viertel kündigt auch ohne neue Stelle

Das Halten und die Integration von neu eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist nach Ansicht von 93 Prozent von Berater Korn Ferry befragten Fach- und mittleren Führungskräften schwierig. 45 Prozent halten dies sogar für sehr schwierig. 29 Prozent schätzen, dass in sechs Monaten jeder Fünfte das Unternehmen wieder verlässt. 15 Prozent sehen fast jeden Dritten wieder gehen. Ein Viertel würde bei ausgeprägter Unzufriedenheit den Job hinschmeißen, auch ohne einen neuen in der Tasche zu haben. An der Untersuchung haben 361 Personen teilgenommen.

Der wichtigste Grund für eine frühzeitige Kündigung ist die Ernüchterung hinsichtlich des neuen Jobs nach dem Auswahlprozess. 44 Prozent der Teilnehmer haben angegeben, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem dann die Notbremse ziehen, wenn ihre neue Rolle zu sehr von den Erwartungen abweicht. 17 Prozent nennen einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Arbeitgeberbild und Arbeitgeberrealität als Kündigungsgrund. 14 Prozent kündigen, weil sie bereits in den ersten sechs Monaten zu erkennen glauben, sich in der neuen Rolle nicht weiter entwickeln zu können.

Enttäuschte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fackeln heute nicht lange. Ein Viertel (26 Prozent) der Befragten hat angegeben, auch ohne einen neuen Job zu kündigen, wenn die Unzufriedenheit zu groß ist. Wenn der Job gut bezahlt ist, würden das allerdings nur noch drei Prozent tun. Immerhin 82 Prozent würden so lange bleiben, bis sie einen neuen Vertrag unterschrieben haben.

 

Bürokratie bremst Start-ups aus

Der Standort Deutschland ist für Start-ups viel besser als sein Ruf. Ob Absatzmöglichkeiten, Infrastruktur oder Arbeitsmarkt - in praktisch allen Bereichen sind die meisten Gründer zufrieden. Mit einer Ausnahme: Von Ämtern und Behörden sind Start-ups genervt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Start-ups.  Rund zwei von drei Gründern (63 Prozent) geben an, dass sie unzufrieden mit der Erledigung amtlicher Angelegenheiten sind, etwa wenn es um den Kontakt zu Verwaltungen geht, die Erreichbarkeit von öffentlichen Stellen oder die dort erbetene Unterstützung.

Neben der Bürokratie sind Gründer auch mit anderen Standortfaktoren eher unzufrieden. Jeder zweite kritisiert Kosten und Verfügbarkeit von Gewerberäumen sowie den Zugang zu Finanzierungsquellen (je 49 Prozent), gefolgt von lokalen Förderprogrammen (40 Prozent) und der Personalsituation (37 Prozent), also etwa die Höhe von Gehältern und die Verfügbarkeit von Fachkräften.

 

Recruiting von Freiberuflern - HR ist raus

Wer beauftragt eigentlich Experten für Projekte? Bei welcher Abteilung akquirieren freiberufliche Fachleute? Spielt HR da eigentlich überhaupt eine Rolle? Eine Umfrage des Personaldienstleisters Gulp zeigt: Die Personalabteilung ist bei diesen Themen so gut wie raus. Die jeweiligen Fachabteilungen oder der Einkauf sind die Ansprechpartner. Zwei Drittel der freien Experten werden darüber beauftragt und nur fünf Prozent durch HR. Zur Analyse wurden 101 IT- und Engineering-Freiberufler befragt.

 

IoT: Smarte Hausgeräte sind häufig Datensammler

Von der internetfähigen Küchenmaschine bis hin zum smarten Wasserhahn, der per Sprachsteuerung auf den Milliliter genau Wasser abmisst - der Trend zum vernetzten Haushalt zeigt sich auch auf der IFA. Aus diesen Anlass hat der TÜV Rheinland die Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien unter die Lupe genommen.  Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Varianten der vernetzten Hausgeräte: Geschlossene, proprietäre Systeme funktionieren nur mit den Geräten eines Herstellers und werden über Funk und eigene Apps gesteuert. In offenen Systemen hingegen sind Geräte verschiedener Hersteller miteinander kompatibel und werden durch Sprachsteuerungsassistenten bzw. über eine Cloudlösung gesteuert.

Die proprietären Geräte sind in Sachen Datenschutz eher unkritisch. Die offenen Systeme könnten aber schnell zu Datensammlern werden, kritisiert der TÜV die oftmals geschönten Formulierungen der Anbieter. Dahinter werde nur allzu oft vertuscht, dass Daten gesammelt werden, die zum Teil sogar über die IP-Adressen bestimmten Nutzer zugeordnet werden könnten und dann weiter verwertet. Zwar sei es durchaus im Interesse der Hausgeräte-Hersteller, diese Informationen nutzen zu können - eine deutliche Aufklärung der Verbraucher sei jedoch zwingend erforderlich in Zeiten der DSGVO. In den Datenschutzbedingungen muss zum Beispiel vermerkt sein, ob die Daten nur für interne Zwecke verwendet oder an eine externe Gesellschaft weitergegeben werden. bei Durchsicht der Nutzungsbedingungen sei diese jedoch häufig nicht ausreichend gegeben, so die Auswertung des TÜV.

 
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SPD-Chefin Andrea Nahles fordert "Daten-für-alle-Gesetz"

"Wenn wir künftig verhindern wollen, dass Google und Co. ihre Monopolstellung zulasten von Unternehmen und Verbrauchern ausnutzen, brauchen wir dafür innovative Instrumente", schrieb SPD-Chefin Andrea Nahles im Handelsblatt. Bei dem von Nahles geforderten Gesetz wäre ein Unternehmen verpflichtet - sobald es einen festgelegten Marktanteil für eine bestimmte Zeit überschreitet - einen anonymisierten und repräsentativen Teil seines Datenschatzes öffentlich zu teilen. Mit diesen Daten könnten andere Unternehmen und Start-ups eigene Ideen entwickeln und als Produkt auf den Markt bringen. "Die Daten gehören dann nicht mehr exklusiv Google, sondern allen", erklärte Nahles.

Die Daten dieser Welt würden von einigen wenigen Internetkonzernen monopolisiert, die ihre heute schon beträchtliche Marktmacht auch in Zukunft sichern, kritisierte die SPD-Politikerin. Die "Platzhirsche des digitalen Kapitalismus" würden so allerdings den fairen Wettbewerb unserer Sozialen Marktwirtschaft untergraben - zum Schaden der Arbeitnehmer, Unternehmen und am Ende auch der Verbraucher. "Ein Daten-für-alle-Gesetz würde den Wettbewerbsdruck auf die Internetmultis deutlich erhöhen, die Innovationskraft der IT-Branche entfesseln und die Marktmacht von Datenmonopolisten wie Google und Amazon brechen."

 

Jeder dritte Deutsche wünscht sich mehr Menschlichkeit im digitalen Zeitalter

Am Mehrwert des Internet of Things für ein angenehmeres Leben zweifeln 45 Prozent. 54 Prozent glauben, dass die Digitalisierung das Potenzial hat, das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern. Und die Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an eine künftige Job-Bedrohung durch Roboter, hat eine Umfrage ergeben.

Mehr als jeder zweite Deutsche ist der festen Überzeugung, dass die Digitalisierung das Potenzial hat, das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern. Vor allem Männer (60 Prozent, Frauen: 47 Prozent) und junge Menschen (64 Prozent) glauben fest an die positive Kraft der Digitalisierung. Von einer lebenswerten digitalen Zukunft erwarten die Deutschen dabei vor allem ein hohes Maß an Menschlichkeit (31 Prozent), gefolgt von ethischen Werten wie Sicherheit (27 Prozent) und Freiheit (14 Prozent).

Die digitale Praxis sieht nach Meinung der meisten Deutschen jedoch ein wenig anders aus: 62 Prozent von ihnen haben aktuell nicht den Eindruck, dass der Fokus bei der Entwicklung digitaler Technologien auf den Bedürfnissen der Menschen liegt. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die Civey im Auftrag der NEXT Conference 2018 unter mehr als 5.000 Internetnutzern in Deutschland durchgeführt hat.

 

Deutsche wünschen sich einen neuen digitalen Humanismus

Hinsichtlich des fehlenden Fokus auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen glaubt knapp jeder zweite Deutsche (45 Prozent) nicht daran, dass die zunehmende Vernetzung technischer Geräte mit dem Internet (IoT) das Leben angenehmer machen wird. Insbesondere Frauen stehen der vernetzten Welt zwischen Smart Home und Connected Cars skeptisch gegenüber: Nur 29 Prozent von ihnen rechnen mit einem positiven Einfluss auf ihren Alltag (Männer: 41 Prozent).

Angst um ihren Arbeitsplatz haben im Spannungsfeld von Mensch und Technologie jedoch die Wenigsten: 87 Prozent der Deutschen sind sich sicher, dass Maschinen auch in Zukunft allenfalls geringfügige Teile ihres Jobs erledigen können. Für mehr Menschlichkeit im digitalen Zeitalter ist nach Meinung der Deutschen ein gesamt-gesellschaftliches Umdenken nötig, das bereits bei den jüngsten Nutzern beginnt: 91 Prozent sehen in der digitalen Bildung und Erziehung einen zentralen Bereich, der bei der künftigen Gestaltung einer lebenswerten digitalen Zukunft eine wichtige Rolle spielen sollte.

 

Arbeit 4.0: Größte Herausforderungen sind IT-Infrastruktur und Akzeptanz der Mitarbeiter

In Partnerschaft mit dem Umfrageinstitut IDG Research Services aus München hat das Düsseldorfer Telekommunikationsunternehmen Sipgate seine Studie zum Arbeitsplatz der Zukunft aktualisiert. Eines der Hauptergebnisse: Im Vergleich zum Vorjahr sehen weniger Unternehmen einen Fortschritt in ihrer Entwicklung zum Arbeitsplatz der Zukunft.

Der Studie zufolge sehen sich 28 Prozent der befragten Unternehmen heute als "relativ weit fortgeschritten" bei der Entwicklung zum Arbeitsplatz der Zukunft. Dies sind weitaus weniger Unternehmen als noch im vergangenen Jahr: 2017 gaben rund 40 Prozent der Unternehmen an, "relativ weit fortgeschritten" zu sein. Nur noch etwa 10 Prozent der Unternehmen sehen sich aktuell als Vorreiter im Bereich New Work. Im vergangenen Jahr waren es noch 20,6 Prozent.

Interessant: Betrachtet man nur die Antwort der Top-Manager, zeigt sich diese Berufsgruppe weiterhin optimistisch. Von ihnen gaben rund 44 Prozent an, ihr Unternehmen sei auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft weit fortgeschritten. Sie sind auch diejenigen, bei denen größtenteils die Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung der Konzepte liegen: In jedem dritten Unternehmen sind die Top-Manager federführend beim Thema New Work.

 
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Gaming: Jeder Fünfte hat Erfahrungen mit Betrug bei Online-Bezahlungen gemacht

Jeder fünfte Gamer hat schon Erfahrungen mit Betrug bei Online-Bezahlungen im Gaming-Bereich gemacht - das sind die Ergebnisse einer Studie des Zahlungsanbieters ACI Worldwide. Weitere Erkenntnis der Studie: Angst vor Betrug bei Zahlungen ist eines der größten Bedenken von deutschen Gamern. Jeder dritte Gamer ist sogar so besorgt, dass er daher auf einen Online-Kauf verzichtet. Dabei sind jedoch 18 Prozent der deutschen Gamer prinzipiell aufgeschlossen gegenüber neuen Online-Zahlungsmethoden, wie beispielsweise Cryptowährungen. 44 Prozent der zahlenden Gamer sehen Verbesserungspotenzial beim Zahlungsverkehr, vor allem in der nahtlosen Abwicklung. Vertrauen ist der zentrale Faktor bei der Wahl der Zahlungsmethode.

 

E-Commerce lässt Paketaufkommen weiter steigen

2017 wurden 3,35 Milliarden Sendungen transportiert, rund 190 Millionen Sendungen mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einem Wachstum von 6,1 Prozent, so der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK). Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einem Sendungszuwachs von bis zu 5,5 Prozent. Bis 2022 werden in Deutschland laut Prognose voraussichtlich mehr als 4,3 Milliarden Sendungen jährlich transportiert.

 

Sieben von zehn Deutsche schreiben regelmäßig digital

Digitale Notizen: Statt zum Füllfederhalter greifen die meisten Bundesbürger zur Tastatur oder nutzen einen Touchscreen, wenn sie schreiben. 69 Prozent der Deutschen schreiben mehrmals pro Woche digital. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Bitkom.

Vor allem für den Austausch mit der Familie, Freunden und Bekannten ist digitales Schreiben beliebt. Über Dienste wie WhatsApp oder Facebook-Messenger machen dies sechs von zehn (60 Prozent) mehrmals pro Woche, 37 Prozent sogar täglich. Notizen etwa für Einkaufslisten verfasst jeder Vierte (24 Prozent) digital. Ein digitales Tagebuch nutzen hingegen nur sieben Prozent der Befragten wöchentlich, 13 Prozent machen dies mindestens mehrmals pro Monat. Ebenfalls mehrmals monatlich oder häufiger veröffentlichen 9 Prozent der Bundesbürger Beiträge auf privaten Blogs oder Webseiten. Immerhin sieben Prozent der Befragten geben an, dass sie mindestens mehrmals im Monat Kommentare in Online-Foren oder Blogs schreiben. Weitere neun Prozent sagen, dass sie, wenn auch seltener, literarische Texte digital verfassen, etwa Kurzgeschichten, Romane oder Gedichte auf dem PC, Laptop oder Tablet.

 

Verbraucher fordern Umbau von Banken zu digitalen Plattformen

Wer heutzutage eine Bankfiliale betritt, trifft kaum noch auf Kunden. Weg von der klassischen Filiale, hin zu digitalen Plattformen - lautet die Forderung von Verbrauchern. Das ergab eine bevölkerungsrepräsentative Studie der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro unter 2.000 Bundesbürgern. Mehr als 75 Prozent aller Befragten finden demnach eine digitale Banken-Plattform attraktiv oder sogar sehr attraktiv. Selbst bei den über 50-Jährigen liegt die Zustimmungsquote bei 73 Prozent. Auch das Bildungsniveau macht keinen Unterschied: Bei Befragten sowohl mit als auch ohne Hochschulabschluss steht die Plattform gleichermaßen hoch im Kurs. Dabei ist für 45 Prozent der Befragten die Bündelung aller Konten an einem Ort von zentraler Bedeutung. Ob Girokonto, Kreditkarte, Bausparkassenvertrag oder PayPal - alles muss zusammen sichtbar sein. Zudem wünschen sich 39 Prozent eine Übersicht zu Verträgen und laufenden Kosten, zum Beispiel für Strom, Telefon oder Gas.

 
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Ausgaben für IT-Sicherheit steigen über 124 Milliarden US-Dollar

Die weltweiten Ausgaben für Informationssicherheits-Produkte und -Services werden vom Research- und Beratungsunternehmen Gartner für 2018 auf rund 114 Milliarden US-Dollar geschätzt. Dies entspricht einem Anstieg von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2019 prognostiziert Gartner ein Wachstum von 8,7 Prozent. Dies entspricht Ausgaben von rund 124 Milliarden US-Dollar.

 

Und da war noch: Zwei Drittel scheitern beim Einrichten von Smartphone

Zwei Drittel aller Verbraucher (67 Prozent) haben Probleme beim Anschließen und Einrichten technischer Geräte und lassen sich deshalb von Bekannten oder Verwandten helfen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, bei der 1.006 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden. Gut jeder Dritte (36 Prozent) benötigt beim Anschließen und Einrichten von Fernseher, Smartphone, Tablet & Co. allerdings keinerlei Unterstützung - zumindest nach eigenen Angaben. 42 Prozent der Männer und 31 Prozent der Frauen halten sich selbst für technisch ausreichend versiert, um zu Hause auf entsprechende Hilfe verzichten zu können. Außerdem gibt es große Altersunterschiede. So sagen 45 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, dass sie die Installation in der Regel komplett alleine hinbekommen, aber nicht einmal jeder Vierte ab 65 (64 Prozent) will das von sich behaupten.

 
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Dieser Newsletter ist ein Service der Initiative ICH BIN MEHR WERT. Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes ist als Träger der Initiative die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Bundesvorstand, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin, Internet: www.verdi.de. Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 6 TDG und § 10 MDStV ist Lothar Schröder.
 
 

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Daniela C., Projektmanagerin, Frankfurt / M

 
 
 

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