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  5. | Newsletter vom 15.06.2018

Mehrheit der Mitarbeiter positiv gegenüber Digitalisierung eingestellt

Laut Umfrage von YouGov zur Einstellung von Mitarbeitern in deutschen Büros gegenüber Digitalisierung und Automatisierung rechnen 80 Prozent der Mitarbeiter von deutschen Großunternehmen damit, dass digitale Technologien ihre Arbeit in den nächsten fünf Jahren übernehmen werden. Dabei sind 72 Prozent der Befragten positiv gegenüber den Neuerungen eingestellt und sehen sie als Chance für ihre berufliche Weiterentwicklung.

Jeder dritte deutsche Arbeitnehmer fühlt sich hingegen in Sachen digitaler Wandel schlecht vom eigenen Unternehmen informiert. 65 Prozent der Befragten gaben an, dass in ihrem Unternehmen noch nicht darüber gesprochen werde, inwieweit sich ihre beruflichen Tätigkeiten im Zuge der Digitalisierung künftig verändern werden. Ebenfalls Thema der Befragung war der Einsatz von Robotic Process Automation (RPA). Laut Umfrage kennen zwar rund die Hälfte der Befragten das Thema RPA und seine Vorteile. Allerdings haben erst zwölf Prozent der Unternehmen bereits Geschäftsprozesse durch Software-Roboter umgesetzt, und nur 16 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass ein derartiger Schritt geplant ist.

 

Kryptowährungen: Vertrauen in Preisstabilität und Anlagepotential gesunken

Der Bekanntheitsgrad von Kryptowährungen wächst:  Rund 88 Prozent der Verbraucher kennen die virtuellen Zahlungsmittel oder haben bereits davon gehört. Damit hat sich der Bekanntheitsgrad im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent erhöht. Dennoch begegnen die Deutschen der alternativen Währung skeptisch. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint, bei der über 1.000 Verbraucher in ganz Deutschland befragt wurden. Ein Großteil der Befragten betrachtet Kryptowährungen im Vergleich zu staatlichen Währungen und Gold weiterhin als Nischenprodukt. Gold wird mit 77 Prozent nach wie vor als stärkste Anlageform angesehen, gefolgt von staatlichen Währungen (60 Prozent). Nur 30 Prozent der Befragten sehen Kryptowährungen als wertvolle Anlage an.

 

ElektroG: Ab August neue Regeln für den Verkauf von smarten Produkten

Ab August fallen auch Kleidung und Möbel mit elektrischer Funktion unter das ElektroG. Seit 1. Mai können Händler, Hersteller und Importeure von Kleidung oder Möbeln mit elektrischen Zusatzfunktionen ihre Produkte nach den neuen gesetzlichen Vorgaben bei der zuständigen Stiftung Elektro-Altgeräte Register (Stiftung EAR) anmelden. Die Registrierung des Sortiments ist notwendig, da ab dem 15. August 2018 der so genannte offene Anwendungsbereich des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) in Kraft tritt. Damit müssen Produkte wie elektrisch verstellbare Schreibtische oder blinkende Kleidungsstücke vor dem Verkaufsstart registriert werden, damit eine umweltgerechte Entsorgung der Technik gewährleistet ist.

Wer bis zum Stichtag seine Produkte nicht registriert hat, riskiert Bußgelder von bis zu 100.000 Euro und Abmahnungen von Wettbewerbern. Der Anmeldeprozess kann bis zu drei Monate dauern. Bei nicht korrekt ausgefüllten Anträgen kann sich der Prozess um einige Wochen verlängern.

 

Das sind die Cloud Trends 2020 - Wo die Daten in Zukunft wohnen

Welche IT-Infrastruktur künftig für welche Daten und Anwendungen zum Einsatz kommen, welche Vorteile dabei den Ausschlag geben, und welche Veränderungen Entscheider jetzt einleiten sollten, haben die Marktforscher von Research in Action im Auftrag des Hosting-Anbieters Interxion untersucht. Ihre Antworten ergeben ein klares Bild: Vom heutigen On-Premise-Schwerpunkt (36,8 Prozent beziehen ihre Anwendungen aus der Private Cloud im eigenen Rechenzentrum, 17,6 Prozent monolithisch aus dem eigenen RZ) werden die Daten bis 2020 zu großen Teilen Richtung Cloud wandern. 2020 wollen die Entscheider 27,9 Prozent ihrer Daten über Hyperscaler beziehen, 24,6 Prozent von lokalen Public-Cloud-Anbietern.

Getrieben wird der Wandel von den Kriterien Kostenersparnis, Flexibilität und Skalierbarkeit. Bis 2020 wächst der Anteil der Daten bei lokalen Public-Cloud-Anbietern um den Faktor 2,4, die Rolle des eigenen Rechenzentrums nimmt dagegen deutlich ab. Und der Anwendungsanteil bei Colocation-Lösungen als dem Punkt, an dem sich die verschiedenen Infrastrukturen treffen und verbinden lassen, nimmt um die Hälfte zu. Des Weiteren sind vier Trendsegmente erkennbar, die der Hosting-Spezialist in einer Infografik zusammengefasst hat:

 

https://www.interxion.com/de/whitepapers/cloud-trends-2020/

 
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Verschlüsselungsstandards für E-Mail gehackt

Mit ihrem Efail genannten Hackerangriff hat ein Forscherteam der Fachhochschule Münster, des Horst-Görtz-Instituts für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum und der Katholieke Universiteit Leuven erfolgreich die beiden gängigsten E-Mail-Verschlüsselungsverfahren angegriffen. Bei 25 von 35 getesteten E-Mail-Programmen für den Verschlüsselungsstandard S/MIME und bei 10 von 28 getesteten Programmen für den Standard Open PGP konnten Sicherheitslücken ausgenutzt werden.

Die Hersteller der Mailprogramme sind informiert und haben die gemeldeten Sicherheitslücken behoben. Trotzdem empfehlen die Experten dringend, die den Standards zugrundeliegenden kryptografischen Verfahren zu erneuern, um auch zukünftige Angriffe abwehren zu können. Auf ihrer Website informieren sie über die Details ihres Angriffs.

 

Künstliche Intelligenz: Sieben von zehn Firmen planen den Einsatz

Sieben von zehn europäischen Unternehmen wollen KI-Technologie in ihre bestehenden Anwendungen integrieren - oder haben es bereits. Ziel dabei ist, den Automatisierungsgrad zu steigern sowie die menschliche Fehlerquote zu reduzieren. Das geht aus der Studie 'What AI can do for business applications' hervor, für die Marktforscher und Berater CXP Group 240 Entscheidungsträger aus IT und Wirtschaft befragt hat.  73 Prozent der Befragten erwarten, dass durch die KI-Technologie Unternehmensprozesse schneller abgeschlossen werden können, 72 Prozent erhoffen sich mehr und bessere Handlungsempfehlungen. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen hat bereits irgendeine Art von KI im Einsatz.

 

Datenschützer kritisieren Facebooks Umgang mit Daten

Facebook sammle auch nach seiner neuen Datenrichtlinie Informationen auf zahlreichen Internet-Seiten, die mit Facebook kooperieren. So würden nach Recherche des SWR Nutzer-Daten ausgewertet, auch, wenn diese noch nie bei Facebook angemeldet waren. Diese Praxis hat Facebook in seiner neuen Datenrichtlinie nicht verändert, obwohl zahlreiche europäische Datenschutzbehörden das bereits bemängelt haben.

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz- und Informationsfreiheit kritisierte dies als „rechtlich äußerst problematisch“'. Er ist für Facebook zuständig, da sich in Hamburg die Deutschland-Zentrale des Unternehmens befindet. Zu den Internetseiten, bei denen Facebook auch nach seiner neuen Datenrichtlinie Informationen sammle, zählen Seiten, die einen Facebook-Like-Button eingebaut haben. Dazu zählen auch die Seiten aller großen politischen Parteien (CDU, SPD, FDP, AfD, Bündnis 90 / Die Grünen, Die Linke), sowie offizielle Seiten von Ministerien und vieler kommerzieller Unternehmen.

 

E-Health: Was sich Patienten von Ärzten und Apothekern wünschen

Für 56 Prozent der Befragten bedeutet die Digitalisierung einen vereinfachten Zugang zur ärztlichen und pharmazeutischen Versorgung. Entsprechend erwarten sie vor allem gut funktionierende Basisanwendungen, die ihnen die Kommunikation erleichtern: Eindeutige Priorität hat dabei die Online-Terminvereinbarung (59 Prozent). Den Austausch mit Ärzten und Apothekern per E-Mail halten 32 Prozent für wichtig, kurz danach stehen die Telefonsprechstunde (27 Prozent) und die Online-Sprechstunde (26 Prozent) auf der Wunschliste sowie die digitale Patientenakte (24 Prozent). Dabei ist die Datensicherheit für die Mehrheit der Patienten kein Hindernis: 62 Prozent signalisieren eine hohe bis sehr hohe Bereitschaft, ihre Gesundheitsdaten im Rahmen einer elektronischen Gesundheitsakte an Ärzte und Apotheker weiterzugeben.

 
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Fachkräftemangel erreicht neuen Höchststand

Für Unternehmen wird es immer schwieriger, auf dem leergefegten Fachkräftemarkt qualifiziertes Personal zu finden. Um den Ressourcenengpass abzufedern, setzen sie verstärkt auf berufsbegleitende Weiterbildung. Dies geht aus der aktuellen Umfrage "Weiterbildungstrends in Deutschland 2018" unter 300 Personalverantwortlichen hervor. Die Studie von Kantar TNS zeigt: Der Fachkräftemangel hat einen neuen Spitzenwert erreicht:

Alle befragten Unternehmen geben an, dass sich der Personalengpass in den letzten Jahren stark zugespitzt hat: Waren 2011 noch 38 Prozent der kleinen Unternehmen mit ein bis neun Mitarbeitern betroffen, sind es aktuell schon 51 Prozent. In mittleren Unternehmen (zehn bis 499 Mitarbeiter) stieg der Wert von 70 auf 86 Prozent, in großen (ab 500 Mitarbeiter) von 73 auf 88 Prozent. Für viele Unternehmen (insgesamt 73 Prozent) steigt im Kampf gegen den Fachkräftemangel die Bedeutung von Weiterbildung. In mittleren Unternehmen sind es sogar 79 Prozent und in großen Unternehmen 82 Prozent.  Die Studie zeigt, dass vor allem ausgebildete Fachkräfte bzw. Sachbearbeiter mit abgeschlossener Ausbildung fehlen (42 Prozent). An zweiter und dritter Stelle folgen angelernte Facharbeiter mit Berufserfahrung sowie Spezialisten mit akademischem Abschluss (jeweils 26 Prozent). Speziell große Unternehmen haben - neben den ausgebildeten Fachkräften (46 Prozent) - besonders mit einem Mangel an Führungskräften im mittleren Management zu kämpfen (41 Prozent).

 

Klout-Score Null: Social-Media Ranking Anbieter beendet seinen Dienst

Der Klout-Score als Messinstrument für Social-Media-Aktivitäten hat ausgedient: Der amerikanische Dienstleister Klout hat seine Tätigkeit am 25.Mai eingestellt. Der Dienst diente bislang dazu, die Reichweite von Social-Media-Influencern zu messen. Per E-Mail teilte Lithium CEO Pete Hess mit, Eigner Lithium habe der Kauf von Klout mit bemerkenswerten Fähigkeiten für Künstliche Intelligenz und Maschine Learning ausgestattet, als Standalone sei der Dienst jedoch nicht Bestandteil der langfristigen Unternehmensstrategie gewesen.

 

So nutzen die Deutschen Apps

In Deutschland sind Apps so beliebt, dass die Deutschen zu den aktivsten Nutzern in Europa gehören. Eine Studie hat jetzt identifiziert, wer welche Anwendung am liebsten nutzt.

Klarer Sieger sind mit 92,6 Prozent so genannte Messenger-Apps. Dienste wie WhatsApp, Facebook oder Instagram erfreuen sich laut aktueller ARAG Umfrage vor allem bei der jüngeren Generation größter Beliebtheit. So nutzen 98,2 Prozent der 14- bis 29-Jährigen diese Anwendungen. Selbst bei den über 60-Jährigen nutzen noch 76,9 Prozent der Befragten Messenger-Apps.

An zweiter Stelle in der Beliebtheitsskala (86,0 Prozent) stehen Service-Apps, beispielsweise für Wettervorhersagen oder mit Reise- oder Restaurant-Tipps. Im Mittelfeld befinden sich Multimedia- (69,3 Prozent) oder Nachrichten-Apps (62,4 Prozent). Spiele-Apps werden mit 51,4 Prozent nur von jedem zweiten Befragten genutzt.

Die meisten Befragten setzen bei Apps auf kostenfreie Angebote (95,7 Prozent) oder nutzen vorinstallierte Programme, die schon auf dem Gerät waren (74,6 Prozent). Mit 30,1 Prozent ist nur jeder Dritte bereit, Geld für Apps auszugeben.

 

Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz verunsichert jeden zweiten Berufstätigen

Die Hälfte der berufstätigen Erwachsenen ist besorgt hinsichtlich der Veränderungen am Arbeitsplatz aufgrund des Einsatzes künstlicher Intelligenz(KI). Das ist das Ergebnis der repräsentativen Studie 'Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz 2018' des IMWF-Instituts für Management und Wirtschaftsforschung und des Marktforschungsinstituts Toluna.  KI gilt vielen Deutschen demnach als Kreativitätskiller und undurchsichtige Konkurrenz, so äußerten sich viele der befragten 2.000 Arbeitnehmer ab 18 Jahren. Sie sehen in der künstlichen Intelligenz eine undurchschaubare und potenziell gefährliche Bedrohung: Mit 63 Prozent gaben die meisten Besorgten das Fehlen einer "menschlichen Komponente" als Grund für ihre Befürchtungen an. 55 Prozent sehen in KI-Anwendungen eine "billige Konkurrenz", die zu sinkenden Löhnen für menschliche Arbeit führen wird. Jeweils 46 Prozent bemängeln, dass unklar bleibt, wie eine künstliche Intelligenz Entscheidungen trifft, oder dass Programmierfehler schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. 41 Prozent befürchten den Verlust ihres eigenen Arbeitsplatzes, 39 Prozent meinen, KI mache individuelle, kreative oder außergewöhnliche Lösungen für Aufgaben unmöglich.

 
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Kommunikation: Jeder zweite Messenger-Nutzer verschickt Sprachnachrichten

Jeder zweite Messenger-Nutzer (55 Prozent) verschickt Sprachnachrichten. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren sind es sogar rund drei Viertel (73 Prozent). Sowohl in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen als auch bei den 50- bis 64-Jährigen hat schon jeder Zweite (jeweils 50 Prozent) Sprachnachrichten versendet, bei der Generation 65 Plus ist es gut jeder dritte Messenger-Nutzer (31 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Bitkom.

 

Umsatz mit Spiele-Apps mehr als verdoppelt

Der Umsatz mit Spiele-Apps ist 2017 um 21 Prozent im Vergleich zu 2016 (409 Millionen Euro) gewachsen und damit deutlich stärker als der gesamte deutsche Games-Markt (+15 Prozent). Seit 2014 hat er sich mehr als verdoppelt (241 Millionen Euro), so die Zahlen des Game, Verband der deutschen Games-Branche. Entscheidender Wachstumstreiber sind In-App-Käufe: Der Umsatz hiermit stieg um knapp 23 Prozent auf 481 Millionen Euro. Viele kostenfreie Spiele, sogenannte Free-to-Play-Apps, setzen auf In-App-Käufe: Entsprechende Titel können kostenfrei heruntergeladen und gespielt werden. Für zusätzliche Level oder eine individuelle Gestaltung der Spielfigur können Spieler Geld ausgeben. Für den Kauf von Spiele-Apps gaben die Deutschen 2017 rund 16 Millionen Euro aus. Ein Jahr zuvor waren es noch 17 Millionen Euro.

 

Studie: Jeder Zweite ist unzufrieden mit seinem Gehalt

Jeder Zweite ist unzufrieden mit seinem Gehalt, mehr als drei Viertel sprechen sich für einen transparenten Umgang mit Gehältern aus. Das ist das Ergebnis der Xing Gehaltsstudie 2018, eine repräsentative Umfrage unter rund 12.000 Xing-Mitgliedern in Deutschland.

Die Studie zeigt zudem, dass die Flexibilität mit Blick auf Arbeitszeiten und Home Office unter den so genannten Wissensarbeitern zunimmt - und Überstunden an der Tagesordnung sind. Ein Fünftel der Befragten macht mehr als zehn Überstunden die Woche. Das Ranking der Top-Verdiener mit akademischem Abschluss führen Angestellte der Unternehmensentwicklung an, Schlusslicht bilden Arbeitnehmer in der Administration.

 

Studie: Markt für Kassensysteme in Deutschland ist zersplittert

Der Markt für Kassensysteme ist extrem kleinteilig. 40 Prozent der befragten Unternehmen nutzen sogar überhaupt kein modernes Kassensystem, hat das Forschungsinstitut Ibi Research an der Universität Regensburg ermittelt. Von den Unternehmen, die ein Kassensystem im Einsatz haben, nutzen knapp die Hälfte ein über vier Jahre altes System, immerhin 38 Prozent ein über sechs Jahre altes System. Der Markt ist dabei sehr heterogen: 89 Unternehmen gaben 59 unterschiedliche Herstellernamen und Anbieter von Kassensystemen an, die im jeweiligen Unternehmen aktuell im Einsatz sind. Kartenzahlungen akzeptiert die Mehrzahl der Unternehmen. Bei 21 Prozent muss der Kunde aber auf die Bezahlung mit Girocard oder Kreditkarte verzichten, denn sie wird von diesen Händlern nicht angeboten.

Die Hälfte der befragten Unternehmen nutzt ein Computer-basiertes Kassensystem, zehn Prozent verwenden Tablet-basierte Systeme. 40 Prozent der befragten Unternehmen haben allerdings gar kein Kassensystem im Einsatz. Als wesentlicher Grund für das Fehlen einer elektronischen Kasse wurde der Mangel an Bareinnahmen angeben. In vielen Fällen wird der Verkauf über Rechnung abgewickelt; die Anschaffung eines Kassensystems wurde demnach als nicht lohnenswert und unnötig beschrieben.

Von den Nichtnutzern planen 19 Prozent, von den Nutzern neun Prozent eine Neu- bzw. Ersatzanschaffung innerhalb der nächsten sechs Monate. Der Entscheidungsprozess für die Anschaffung eines neuen Kassensystems ist dabei relativ kurz: Nur 25 Prozent der Befragten benötigen mehr als sechs Monate für die Entscheidung. Als Gründe für eine Neuanschaffung wurden vor allem zwei Aspekte genannt: Zum einen die mit einem modernen Kassensystem verbundene Effizienz (schnellere und einfachere Bedienung), zum anderen das Fehlen benötigter Funktionalitäten im Altsystem.

 
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Mobile Payment: Nutzung unter Smartphone-Besitzern noch überschaubar

Drei von fünf Smartphone-Nutzern (59 Prozent) bezahlen ihren Einkauf im Laden nie mit dem Gerät. 18 Prozent geben an, dass sie häufig oder manchmal mit dem Smartphone per NFC bezahlen, weitere 8 Prozent tun dies selten. Ebenfalls 18 Prozent nutzen häufig oder manchmal QR-Codes und eine App, 4 Prozent selten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.006 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

 

Zwei von drei Deutschen würden Daten nie Unternehmen verkaufen

In Deutschland ist das Hochhalten personalisierter Erlebnisse ein Marketing-Mythos: Das zeigt eine repräsentative Studie, die je 1000 Verbraucher in Deutschland, USA und UK zu ihrer Einstellung zum Datenthema gerade online befragt hat. So haben 25 Prozent der Deutschen im vergangenen Jahr aufgehört, online zu shoppen oder entsprechende Services zu nutzen, weil sie den Unternehmen beim Umgang mit ihren Daten nicht trauen (in USA: 35 Prozent, UK: 36 Prozent). Sechs von zehn Deutschen (56 Prozent) glauben, dass Marken und Dienstleistungen, die sie nutzen, bereits zu viel Daten über sie gesammelt haben (USA: 54 Prozent, UK: 55 Prozent). Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) weiß nichts von den neuen Datenschutzbestimmungen (USA: 79 Prozent, UK: 28 Prozent). 67 Prozent der Deutschen würden ihre personenbezogenen Daten zu keinem Preis der Welt verkaufen - noch nicht einmal an ihre Lieblingsmarke (USA: 55 Prozent, UK: 52 Prozent).

 

Payment: Drei von vier Internetnutzern nutzen Online-Banking

76 Prozent der deutschen Internetnutzer erledigen ihre Bankgeschäfte inzwischen online. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2016, als erst 70 Prozent der Internetnutzer auf Online-Banking gesetzt haben. Und der Anteil wird weiter wachsen, denn weitere acht Prozent könnten sich vorstellen, auf Online-Banking umzusteigen.

Laut der repräsentativen Befragung des Bitkom gehen drei von zehn Online-Banking-Nutzern (29 Prozent) überhaupt nicht mehr in eine Filiale, sondern erledigen alles online. Jeder Zweite (51 Prozent) nutzt Online-Banking überwiegend, geht aber hin und wieder in eine Filiale. Gerade einmal 17 Prozent der Online-Banking-Nutzer sagen, dass sie überwiegend Filialen besuchen und die Online-Funktionen nur ab und an verwenden.

Auch völlig neue Wettbewerber sind für viele Kunden interessant. So sind jeweils 4 von 10 Bundesbürgern offen dafür, ihre Bankgeschäfte wie Überweisungen oder Einlagen über neue Finanzdienstleister wie Paypal oder Payback (42 Prozent) oder über Internetunternehmen wie Apple, Google oder Amazon (38 Prozent) zu tätigen.

Unterdessen wächst die Bedeutung des Smartphones für das Online-Banking weiter. 44 Prozent nutzen das Smartphone für Bankgeschäfte, vor zwei Jahren waren es erst 36 Prozent. Vor allem Jüngere setzen auf Smartphone-Banking: Unter den 14- bis 29-Jährigen beträgt der Anteil 49 Prozent, unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 48 Prozent. Dagegen ist die Generation 65+ deutlich zurückhaltender, aber auch hier nutzt bereits jeder Fünfte (22 Prozent) das Smartphone für seine Bankgeschäfte.

 

Digitale Sprachassistenten: So werden sie genutzt

Während 44 Prozent der 18-34-jährigen sie häufig oder zumindest manchmal verwenden, um nach Unternehmen, dem Weg, Produkten oder ähnlichen Informationen zu suchen, sind es in der Altersgruppe 55+ aktuell 19 Prozent, die digitale Sprachassistenten nutzen. Dies zeigt, dass die Technologie insgesamt aber unter allen Altersgruppen zunehmende Verbreitung findet.

Im Rahmen der aktuellen Umfrage hat Yext die Konsumenten gefragt, wofür sie die Sprachassistenten am häufigsten einsetzen. Die Top 5 offenbart ein breites Nutzungsspektrum:

Musik abspielen (40 Prozent), Wissensfragen, zum Beispiel "Wie hoch ist der Eiffelturm?" (39 Prozent), Wettervorhersage (38 Prozent), Erinnerungsfunktion (31 Prozent), Personen anrufen (29 Prozent).

27 Prozent der Befragten lassen sich von ihrem digitalen Sprachassistenten Wegbeschreibungen geben. Außerdem lassen sich 21 Prozent Informationen über Unternehmen und Produkte mitteilen, 16 Prozent wickeln ihr Onlineshopping über die Technologie ab und 13 Prozent bestellen Essen.

 
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E-Paper: Elektronische Zeitungsabos legen zu

Mit 1,39 Millionen verkauften E-Paper-Ausgaben pro Erscheinungstag legt die digitale Auflage im ersten Quartal 2018 um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Das ist das Ergebnis der Auswertung der Zeitungsmarktforschung Gesellschaft der deutschen Zeitungen (ZMG).

Allein die Tageszeitungen verkaufen täglich über eine Million E-Paper-Ausgaben. Auch Sonntagszeitungen und Wochenzeitungen (+40 Prozent) konnten ihre digitale Auflage deutlich steigern. Zudem beziehen immer mehr Leser ihre digitale Zeitung regelmäßig im Abonnement. Der Anteil der abonnierten Auflage liegt inzwischen bei gut 51 Prozent (713.277 Exemplare), ein Zuwachs von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 
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Jupp H., Senior, Rüsselsheim / Mainz

 
 
 

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