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  5. | Newsletter vom 03.07.2019

Amazon ist erstmals die wertvollste Marke der Welt

Der Online-Riese Amazon belegt erstmals die Spitzenposition im Ranking der Markenwert-Studie BrandZ von Kantar. Mit einem Markenwert von 315,5 Milliarden US-Dollar lässt der Online-Riese die Tech-Giganten Apple (309,5 Milliarden US-Dollar) und Google (309,0 Milliarden US-Dollar) hinter sich. 2018 belegte Amazon noch Rang 3. In der 14. Auflage des Rankings steht damit erstmals keine Technologiemarke an der Spitze.

Microsoft belegt mit 251,2 Mrd. Dollar Platz fünf, Facebook und Alibaba kommen mit 178 und 159 Milliarden Dollar auf den Plätzen sechs und sieben.  SAP verbessert sich mit einem Markenwert von 57,5 Milliarden US-Dollar um einen Platz auf Rang 16 (plus 4 Prozent) und bleibt damit die wertvollste deutsche und europäische Marke. Zu den größten Gewinnern des diesjährigen Rankings zählt Instagram: Die Foto- und Videoplattform verbesserte sich um 47 Plätze auf Rang 44 und konnte den Markenwert annähernd verdoppeln (28,2 Milliarden USD, plus 95 Prozent). Auch der Videostreaming-Dienst Netflix (plus 65 Prozent) und der kanadische Sportbekleidungshersteller Lululemon (plus 77 Prozent) verzeichnen ein starkes Wachstum. Während Lululemon mit einem Markenwert von 6,9 Milliarden US-Dollar jedoch den Sprung in die Top 100 verpasst, ist Netflix auf Rang 34 (34,3 Mrd. USD) hinter Branchenurgestein Disney die zweitwertvollste Marke im Bereich Unterhaltung.

 

Im Marketing ist Homeoffice am verbreitetsten

Mobiles Arbeiten hat in den vergangenen Jahren zwar stetig zugenommen, verbreitet sich aber nur langsam. So haben 26 Prozent aller Betriebe in Deutschland im Jahr 2018 zumindest einem Teil ihrer Beschäftigten die Möglichkeit geboten, mobil zu arbeiten - also von zu Hause aus im Homeoffice oder von unterwegs. Das hat jedoch nicht nur Vorteile. Produktivitätsgewinne und bessere Erreichbarkeit der Beschäftigten sind für Betriebe wichtige Vorteile des mobilen Arbeitens. Beschäftigte nennen als wichtigsten beruflichen Vorteil, dass sie zu Hause manche Tätigkeiten besser ausüben können. Für Arbeitgeber wie auch ihre Beschäftigten überwiegen jedoch die persönlichen Vorteile, wie eine höhere Flexibilität der Beschäftigten und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch die Ersparnis von Pendelzeiten ist ein wichtiger Vorteil aus Sicht der Beschäftigten. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt eine Kurzexpertise, die das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg gemeinsam erstellt haben.

Obwohl die Vorteile zu überwiegen scheinen, sind es derzeit nur zwölf Prozent der Beschäftigten in privatwirtschaftlichen Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern/-innen in Deutschland, die zumindest gelegentlich von zu Hause arbeiten. 90 Prozent der Betriebe, die kein mobiles Arbeiten anbieten, nennen die Tätigkeiten ihrer Beschäftigten als Hinderungsgrund. 75 Prozent der Beschäftigten, die kein Homeoffice machen, bestätigen dies. An zweiter Stelle der Gründe gegen mobiles Arbeiten aus Sicht der Betriebe steht die schwierige Zusammenarbeit unter Kollegen (22 Prozent), an dritter Stelle stehen Datenschutzbedenken (16 Prozent).

Bei den Mitarbeitern nennen 40 Prozent der Beschäftigten, die ausschließlich während der Arbeitszeit arbeiten, und 50 Prozent derjenigen, die auch oder ausschließlich außerhalb der normalen Arbeitszeit zu Hause arbeiten, die Vermischung von Privatem und Beruflichem als negative Konsequenz. "Wir beobachten eine niedrigere Arbeitszufriedenheit bei Beschäftigten, die gerne Homeoffice machen möchten, die Möglichkeit dazu aber nicht haben und die in Betrieben arbeiten, in denen andere Homeoffice machen können. Zusätzlich schätzen diese Personen die gerechte Behandlung durch den Vorgesetzten niedriger ein", so die Studienautoren.

 
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Verbraucher nutzen mobiles Internet 2019 im Schnitt 800 Stunden

Laut dem aktuellen "Media Consumption Forecast" von Zenith tummelt sich die Weltbevölkerung 2019 im mobilen Internet durchschnittlich 800 Stunden - dies entspricht 33 Tagen ohne Schlaf oder Pause. Bis 2021 soll die Gesamtstundenzahl auf 930 beziehungsweise 39 Tage ansteigen. Seit Veröffentlichung der ersten Ausgabe im Jahr 2015 ist die durchschnittliche Zeitmenge damit von 80 auf 130 Minuten am Tag gestiegen. Der Grund: Mehr verfügbare Smartphones, schnellere Verbindungen, bessere Bildschirme und App-Innovationen. Allerdings stagnieren diese Zahlen allmählich, weshalb Zenith ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 8 Prozent prognostiziert für die Zeit, die zwischen 2018 und 2021 mit mobilen Internetgeräten verbracht wird. 2021 soll die Nutzung des mobilen Internets 31 Prozent des weltweiten Medienkonsums ausmachen, was einem Plus von 27 Prozent im Vergleich 2019 entspricht.

 

Digitale Transformation: Fehlendes Budget ist Hauptgrund für Verzögerung

Auf dem Weg zur vollständigen Digitalen Transformation befindet sich ein großer Teil der deutschen (27 Prozent) und amerikanischen Unternehmen (29 Prozent) auf halber Strecke. Das ist das Ergebnis einer OTRS-Studie, die unter 350 IT-Verantwortlichen in Deutschland und den USA durchgeführt wurde. 15 Prozent der amerikanischen und 9 Prozent der deutschen Unternehmen haben die Digitale Transformation schon zu 100 Prozent abgeschlossen und evaluieren nun den erreichten Fortschritt. Die Mehrheit der Firmen, die mit der Digitalen Transformation begonnen hat, gibt an, dass die bereits getätigten Schritte einen positiven Effekt hätten (84 Prozent). Immerhin zehn Prozent sagen aber auch, dass ihre Bemühungen bezüglich Digitaler Transformation bisher keine Effekte zeigen.

Der größte "Showstopper" bei der Digitalen Transformation sei fehlendes Budget (22 Prozent), gefolgt von der Firmenkultur, die oftmals zu starr für Veränderungen ist (17 Prozent) und mangelnden Fähigkeiten (13 Prozent). Bei der offenen Frage, welche positiven Effekte die Digitale Transformation bisher gehabt hat, antwortet die Mehrheit mit Zeitersparnis durch gesteigerte Effizienz, gefolgt von verbesserter Qualität und weniger Verschwendung.

 

Finanzindustrie nutzt neue digitale Technologien nur zögerlich

Die Finanzbranche zeigt sich angesichts von technologischen und regulatorischen Herausforderungen optimistisch: 49 Prozent der Befragten sehen sich technologisch gewappnet, die eigenen Wachstumsziele zu erreichen. Künstliche Intelligenz hingegen bleibt ein Nischenthema, dem sich trotz der bekannten Vorteile aktuell nur wenige Institute widmen. Der aktuelle FIS-Readiness Report identifiziert die operativ und technologisch am fortschrittlichsten aufgestellten Unternehmen. Dabei konnten die befragten Führungskräfte Stärken und Schwächen ihrer Unternehmen auf Basis von sechs Schlüsselkategorien bewerten: Automatisierung, Datenmanagement, neue Technologien, digitale Innovationen, Werte für den Kunden und Risikomanagement. Die ermittelten Top 20 Prozent der Befragten, die Readiness Leader, finden sich insbesondere in Nordamerika (40 Prozent) und Europa (35 Prozent). Die Region Asien-Pazifik beheimatet lediglich 16 Prozent der globalen Readiness Leader. Die weltweit zu beobachtende technologische Aufrüstung findet insbesondere im Bereich der Automatisierung statt. Beachtlich ist hier insbesondere die Performance der restlichen Industrie: Lag die Differenz zwischen ihnen und den Technologieführern 2017 noch bei 2,4 Punkten (auf einer Skala bis 10) schließt sich die Lücke nun deutlich. Aktuell liegt er nur noch bei 0.6 Punkten.

 

Finanzindustrie: Digitale Services sind entscheidend

Banken, die ihre Kunden behalten wollen, müssen insbesondere im digitalen Bereich überzeugen, denn gerade unter jüngeren Kunden herrscht eine hohe Bereitschaft, das Kreditinstitut zu wechseln. Das zeigt eine repräsentative Umfrage. In der Studie von Dell Boomi gibt ein gutes Viertel (27 Prozent) der Befragten an, in den vergangenen zwölf Monaten über einen Bankwechsel nachgedacht zu haben. Unter den 18- bis 34-Jährigen spielten sogar 45 Prozent mit dem Gedanken. Die Umfrage zeigt, dass diese Altersgruppe besonders großen Wert auf Banking Apps und andere digitale Services legt.

Gerade bei Bankkunden bis Mitte 30 zeigt sich eine hohe Bereitschaft, zu einem anderen Anbieter zu wechseln, wenn dieser mit seinem digitalen Service überzeugt. Für Banken stellt sich die Frage, wie sie diese Kundengeneration an sich binden können. Die IT-Abteilungen stehen dabei vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen neue Gesetze und Vorschriften wie die DSGVO, PSD2 und MiFID II umsetzen, gleichzeitig aber auch den Ausbau digitaler Services vorantreiben. Das führt offenbar zu Qualitätsproblemen: Ein Drittel (33 Prozent) der in Deutschland befragten Personen geben an, innerhalb des vergangenen Jahres von IT-Ausfällen bei ihrer Bank betroffen gewesen zu sein.

 
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Instagram wird wichtige Nachrichtenplattform

Fast jeder vierte junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 24 Jahren nutzt die Plattform Instagram regelmäßig für Nachrichteninhalte. Demnach gaben 23 Prozent der Befragten in Deutschland an, regelmäßig nachrichtliche Inhalte auf Instagram anzusehen. Jeweils 22 Prozent nutzten zum selben Zweck Facebook und YouTube. Nur jeder Zehnte informierte sich dagegen via WhatsApp über Nachrichten. Twitter nutzten lediglich sechs Prozent. Dieses Ergebnis ist Teil des Digital News Report 2019 des Reuters Institute for the Study of Journalism an der Universität Oxford. Das Umfrageinstitut YouGov hatte die Erhebung zu Jahresbeginn durchgeführt, für die deutsche Teilstudie ist das Leibniz-Institut für Medienforschung in Hamburg verantwortlich.

 

Reden statt Schreiben: VoiceSearch verändert Anforderungen an Domains

Kurz, leicht zu merken, eindeutige Schreibweise - das waren bisher die drei goldenen Regeln für die Wahl einer Domain. Dank Alexa, Cortana, Google und Siri ist die sprachbasierte Online-Suche auf dem Vormarsch - und verändert damit die Erfolgskriterien für URLs und Domainnamen. An die veränderten Spielregeln werden sich Entrepreneure und kleine Unternehmen schnell gewöhnen: Sieben der zehn meistabonnierten deutschen YouTube-Channels tragen Namen, die als Web-Adressen kaum erfolgreich geworden wären, doch dank Voice-Eingabe der URLs durch Teens und Twens reüssieren. Beispiele dafür sind "Kurzgesagt - In a Nutshell" oder "BibisBeautyPalace".

Voice Search ist längst kein Nischenphänomen mehr. Bereits im Jahr 2016 erfolgte jede fünfte Suche über die Google App per Spracheingabe. Einer Befragung im Rahmen des "Uberall Voice Search Readiness Report 2019" zufolge nutzen etwa 21 Prozent der Internet-User die Sprachsuche mindestens einmal pro Woche. Knapp 60 Prozent der Befragten denken zudem, dass Voice Search in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Der Domainanbieter GoDaddy hat die Trends genauer untersucht.

Während bisher besonders kurze Namen, die schnell und ohne Tippfehler geschrieben werden konnten, am begehrtesten waren, ermöglicht Voice Search nun die Verwendung längerer URLs. So wird eine Adresse wie FridaysForFuture.de auf einmal zur eingängigen URL, da sie keine einzelnen Keywords aneinanderreiht, sondern natürlich ausgesprochen werden kann. Zur gesprochenen Sprache gehört häufig das Stellen von Fragen, weswegen die User über Voice Search oft auf diese Weise suchen. Das kann bei der URL-Wahl bedacht werden, indem etwa eine Frage als Domainname gewählt wird. Mit der Website wermachtdiebestepizza.de kann man sich sicher sein, dass ein Nutzer, der sich eben jene Frage stellt, diese in den Suchmaschinenergebnissen gut platziert angezeigt bekommen wird.

Sinnvoll ist es ebenso, auf eine eindeutige Phonetik zu achten. War es bisher vor allem in der Radiowerbung oder Mundpropaganda vorteilhaft, eine unmissverständlich aussprechbare Domain zu besitzen, so wird dieses Merkmal mit Voice Search zum verbindlichen Kriterium. Kombiniert mit neuen Domainendungen wie .club, .fun., .website oder Städtenamen lassen sich so leicht merkbare Adressen kreieren, bei denen man sich nicht auf die Zunge beißt: wermachtdiebestepizzain.berlin ist unmissverständlich aussprechbar und zugleich unvergesslich. Adressen mit Abkürzungen und Buchstabenkombinationen, die kein Wort abbilden, verlieren im Zuge von Voice Search hingegen an Relevanz.

 

Jugendliche nutzen Mobile Payment wenig

Jugendliche und junge Erwachsene sehen in Mobile Payment und Smartphone-Banking die Zukunft, haben bei digitalen Bezahlmöglichkeiten aber Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Kostenüberblick. Letztlich unterscheidet sich das Finanzverhalten der Digital Natives kaum vom dem ihrer Eltern.

Das sind die Kernergebnisse des zweiten W² Jugend-Finanzmonitors, den die Schufa erhebt. Dem Report zufolge verändern das Internet und die zunehmende Verbreitung von Smartphones das Finanzverhalten der Jugendlichen nur langsam: Nicht einmal die Hälfte (45 Prozent) nutzt Banking-Apps auf ihren mobilen Geräten. Und nach wie vor zahlen mehr als sechs von zehn jungen Menschen (2019: 63 Prozent, 2018: 61 Prozent) lieber bar als mit EC- oder Kreditkarte. Eine Abschaffung des Bargelds würde gerade einmal jeder vierte Befragte befürworten. 52 Prozent sprechen sich für das kontaktlose Bezahlen mit der EC- oder Kreditkarte aus, bei der die Karte nicht in ein Lesegerät eingesteckt werden muss. Nur ein gutes Drittel (35 Prozent) wünscht sich mehr Möglichkeiten, mit dem Smartphone zu bezahlen. Über die Hälfte der Befragten (52 Prozent) hält digitale Bezahlmöglichkeiten für unsicherer als Bargeldzahlungen. Dennoch sind die jungen Menschen in Deutschland der Überzeugung, dass sich digitale Bezahlmethoden in Zukunft durchsetzen werden (88 Prozent) und letztlich sogar bequemer als Zahlungen mit Bargeld sind (81 Prozent). Allerdings bewerten sie diese Zahlungsweisen insgesamt eher kritisch: So meinen jeweils rund drei Viertel (Mehrfachnennungen möglich), dass digitale Bezahlmethoden sie zum Geldausgeben (75 Prozent) verleiten und Finanzinstitute zum ausufernden Sammeln von Daten (74 Prozent). 47 Prozent der jungen Menschen glauben, dass digitale Bezahlmethoden dazu führen, den Überblick über ihre Finanzen zu verlieren. Fast genauso viele (43 Prozent) sind allerdings im Gegenteil davon überzeugt, dass sie durch digitale Bezahlmöglichkeiten einen besseren Überblick über die eigenen Finanzen erhalten.

Bei Finanzfragen holen sich Jugendliche in erster Linie Rat von ihren Eltern oder in der Familie (86 Prozent). Nur knapp die Hälfte der Jugendlichen (46 Prozent) nutzt auch das Beratungsangebot von Banken. Das könnte erklären, warum die Jugendlichen bezüglich ihrer Einstellungen zu Finanzen ihren Eltern sehr ähnlich sind: 98 Prozent setzen auf ein finanzielles Polster (97 Prozent der Eltern), auf regelmäßiges Sparen (96 zu 93 Prozent) und stehen Ratenkäufen eher ablehnend gegenüber (50 zu 57 Prozent).

 

Umsatz-Rekord im deutschen App-Markt

Der deutsche App-Markt ist weiter auf Rekordkurs: 2018 wurden in Deutschland erstmals mehr als 2 Milliarden Downloads in den beiden größten App-Stores getätigt. Rund zwei Drittel (67 Prozent; 1,4 Milliarden Downloads) entfielen dabei auf den Play Store von Google und ein Drittel (33 Prozent; 704 Millionen Downloads) auf den App Store von Apple. Für 2019 wird in Bezug auf die Downloads ein Plus von sieben Prozent erwartet. Insgesamt 2,3 Milliarden Downloads sollen bis Ende des Jahres getätigt werden, darunter 1,5 Milliarden Downloads im Play Store von Google und 768 Millionen Downloads im App Store von Apple. Im vergangenen Jahr wurden außerdem erstmals 1,6 Milliarden Euro mit mobilen Anwendungen für Smartphones oder Tablets umgesetzt.

Das ist fast eine Verdreifachung im Vergleich zu 2013, als der Umsatz bei 547 Millionen Euro lag. Gegenüber 2017 entspricht das einem Plus von mehr als 4 Prozent, damals betrug der Umsatz 1,5 Milliarden Euro. 2019 liegt das prognostizierte Marktvolumen bei 1,7 Milliarden Euro. Das wäre ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zu 2018. Die meisten Apps können kostenlos heruntergeladen werden. Das Gros des App-Umsatzes wurde 2018 mit 1,2 Milliarden Euro (77 Prozent) über kostenpflichtige Angebote innerhalb der App erzielt, etwa für die Erweiterung von Spielen. 276 Millionen Euro (18 Prozent) entfielen auf Werbung und 76 Millionen (5 Prozent) direkt über den Kaufpreis. Das teilt der Bitkom mit.

 
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Digitalisierung gefährdet jedes dritte Geschäftsmodell

Eine Studie der Unternehmensberatung Econsultancy zeigt: Ein Drittel der Unternehmen befürchtet, das Geschäft innerhalb der nächsten 36 Monate aufgeben zu müssen, wenn sie ihr Business-Modell nicht ändern. Commerce-Expertise in Kombination mit individuell angepasster Customer Experience, kristallisiert sich als rettendes Wachstumsmodell heraus. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (60 Prozent) glaubt, dass das eigene Geschäftsmodell unter kritischem oder zumindest signifikantem Druck steht hinsichtlich der Anpassung an veränderte Marktbedingungen. Ein Drittel der Befragten zeigt sich besorgt, dass dies das Überleben ihres Unternehmens in den nächsten 36 Monaten gefährden könnte. Dies ist das Ergebnis der Studie "Reinventing Commerce“. Als Reaktion auf diesen schwierigen Markt sagen über 80 Prozent der Befragten, dass ihr Erfolg als E-Commerce-Unternehmen von der Fähigkeit abhängt, wirklich überzeugende Kundenerlebnisse zu schaffen. Ungeachtet dessen verfügen weniger als 40 Prozent aktuell über ein System, das den einzelnen Verbraucher individuell ansprechen und einbinden kann.

 

Amazon kauft Adtech-Riesen

Amazon kauft den im April ins Trudeln geraten US-Adtech-Anbieter Sizmek. Zunächst soll das datengetriebene Werbegeschäft von Sizmek eigenständig weiterbetrieben werden. Allerdings dürften sich langfristig Synergien ergeben. Schließlich ist das Werbegeschäft der am schnellsten wachsende Geschäftszweig bei Amazon. Allein im ersten Quartal 2019 legte das Geschäft um 34 Prozent auf 2,7 Milliarden US-Dollar zu.

Sizmek hatte erst Ende 2017 die Adtech-Firma Rocket Fuel übernommen und betrieb nach eigenen Angaben in mehr als 70 Ländern eine Demand Side Platform (DSP) für programmatisch gehandelte Werbung (iBusiness berichtete). Im April 2019 musste das von dem Deutschen Mark Grether geführte Unternehmen überraschend Insolvenzantrag stellen. Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 100 bis 500 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen will jedoch "den normalen Geschäftsbetrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen", was nach US-Recht möglich ist.

 

Generation Z setzt Unternehmen höherem Cyberrisiko aus

Ob sensible Daten auf einem Wechseldatenträger oder vernachlässigte Dokumente in der Cloud - junge Mitarbeiter hinterlassen im Büro ein größeres Datenchaos als ältere Angestellte und setzen das eigene Unternehmen dadurch einem gesteigerten Cyberrisiko aus. So ergab eine internationale Studie, dass sich die Datenbearbeitungsdisziplin der heute 18- bis 24-jährigen signifikant vom entsprechenden Verhalten der Generation 55+ unterscheidet.

Der Kaspersky-Report "Datenmüll am Arbeitsplatz" zeigt, dass die Jüngeren bereits häufiger an ihrem Arbeitsplatz zufällig auf vertrauliche Informationen gestoßen sind und dadurch Zugriff auf Dateien ihrer alten Arbeitgeber haben. Das Problem: Statt sich mehr Gedanken um das Thema Datensicherheit zu machen, scheint es so, dass Büroangestellte der Generation Z (1996 bis 2000 geboren) fast doppelt so häufig ihre Zugangsdaten wie Nutzername und Passwort für Geräte am Arbeitsplatz an Kollegen weitergeben (30 Prozent) als Mitarbeiter im Alter von 55 oder mehr Jahren (18 Prozent).

 

Kündigungen bei Amazons Games-Abteilung

So sind sie bei Amazon: Während die Aufmerksamkeit der Gamingbranche auf die Spielemesse E3 gerichtet war, feuerte das Unternehmen 60 Mitarbeiter seiner Spieleabteilung Amazon Games Division. Wenn sie nicht binnen zwei Monaten einen neuen Job innerhalb des Unternehmens finden, bekommen sie eine Abfindung. Außerdem cancelte das vor fünf Jahren gegründete Spielestudio des Webservice- und ECommerce-Riesen diverse Titel.

 
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Nahezu jedes Unternehmen sieht im 3D-Druck einen Disruptor

Werkzeuge, Ersatzteile und Modelle kommen heute bereits in vielen deutschen Industrieunternehmen aus dem 3D-Drucker. Schon jedes dritte Unternehmen (32 Prozent) nutzt diese Technologie. Im Jahr 2018 setzten noch 28 Prozent auf den 3D-Druck, im Jahr 2016 waren es dagegen nur 20 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 555 Industrieunternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. 78 Prozent der befragten Unternehmen halten es für wahrscheinlich, dass der 3D-Druck Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten tiefgreifend verändern wird. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2018. Nur 7 Prozent sehen keinerlei disruptives Potenzial.

42 Prozent der Industrieunternehmen, die 3D-Druck einsetzen, nutzen dieses Verfahren zur Herstellung von Mustern, Gießformen oder Werkzeugen. 35 Prozent produzieren auf diese Weise Ersatzteile. 30 Prozent erstellen damit Modelle. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen die Unternehmen, dass sich durch den 3D-Druck individualisierte Produkte herstellen lassen: 61 Prozent heben diese Möglichkeit besonders hervor, im Vorjahr waren es noch 53 Prozent. Auch eine erhöhte Flexibilität in der Herstellung (55 Prozent) gehört für die Wirtschaft zu den Chancen des 3D-Drucks (2018: 50 Prozent). Ein kleinerer, aber stetig wachsender Teil verweist auf gesunkene Kosten: 16 Prozent sind der Ansicht, dass sich durch den 3D-Druck eine Ersparnis erzielen lässt - gegenüber 12 Prozent im Vorjahr.

 

Video-Streaming wird individueller - Umsätze verdoppeln sich

Die Individualisierung des Nutzer-Verhaltens beschert der weltweiten Medienindustrie die nächste Revolution, sagt die Unternehmensberatung PwC. Größte Profiteure sind Video-Streaming-Anbieter wie Netflix und Amazon Prime, klassische Mediensegmente werden dagegen verlieren. Laut des „Global Entertainment & Media Outlook 2019-2023" wächst die gesamte Branche in den nächsten fünf Jahren jährlich um 4,3 Prozent. Damit würde der Gesamtumsatz der weltweiten Medien- und Unterhaltungsindustrie von zuletzt etwa 2,1 Billionen auf rund 2,6 Billionen US-Dollar steigen.

Verlieren werden Zeitungen und Publikumsmagazine, sowie erstmals auch die traditionelle Fernseh- und Heimkinobranche. Während die Studie für den physischen Heimkinomarkt drastische Verluste von durchschnittlich 12,6 Prozent prognostiziert, werden die Umsätze im traditionellen Fernsehmarkt laut Prognose um etwa 0,3 Prozent jährlich zurückgehen.

 

Große Mehrheit der IT-Sicherheitsrisiken sind hausgemacht

Das größte Cybersicherheitsrisiko für europäische Unternehmen sind nicht, wie oft angenommen, externe Hacker und Virenangriffe von Übersee, sondern die eigenen Mitarbeiter des Unternehmens. Ganz gleich, ob unwissentlich oder absichtlich, die Handlungen interner Mitarbeiter haben sich als größte Bedrohung für die digitale Sicherheit von Unternehmen herausgestellt. Als eines der wichtigsten Ergebnisse des Telstra Cyber Security Report 2019 ergab die Studie, dass 88 Prozent der befragten europäischen Unternehmen im vergangenen Jahr von unbeabsichtigten menschlichen Fehlern betroffen waren, die zumindest zu einem Vorfall kompromittierter Sicherheit, Integrität oder Verfügbarkeit von Dienstleistungen führten. Die Studie, an der knapp 1.200 Fachleute aus 13 Ländern teilnahmen, offenbarte die Häufigkeit dieser Vorkommnisse. 10 Prozent der europäischen Unternehmen berichteten von wöchentlichen Vorkommnissen, 20 Prozent von monatlichen Vorkommnissen und 22 Prozent gaben vierteljährliche Vorkommnisse an. Hinzu kommt die Zeit, die benötigt wird, um unbeabsichtigte Sicherheitsverletzungen zu entdecken. 27 Prozent der Befragten gaben dann, dass es im Durchschnitt Tage dauerte, um solche Fehler zu identifizieren, und 15 Prozent gaben dafür sogar Wochen an.

Vielleicht noch beunruhigender für europäische Unternehmen ist die Häufigkeit von bösartigen Handlungen, die absichtlich von Mitarbeiter begangen werden. Die Studie ergab, dass ein Fünftel (20 Prozent) der befragten Unternehmen Sicherheitsvorfälle aufgrund von vorsätzlichen Mitarbeiterhandlungen auf monatlicher Basis erlebte, und 22% gaben an, dass dies alle sechs Monate der Fall war.

 

Ein Drittel der Deutschen spricht mit Alexa, Siri und Co.

32 Prozent der Deutschen nutzen digitale Sprachassistenten wie Apples Siri oder Google Assistant. Die Zahl der Anwender ist damit innerhalb eines Jahres um zwölf Prozent angestiegen. Nach wie vor ist die Beliebtheit der praktischen Alltagshelfer eine Generationenfrage: Bei den jüngeren Deutschen unter 40 Jahren spricht schon mit 48 Prozent bereits fast jeder Zweite mit Siri, Google oder Alexa. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Postbank Digitalstudie 2019. Am häufigsten nutzen die Deutschen Google Assistant (19 Prozent), an zweiter Stelle folgt Siri (15 Prozent). Amazons Echo mit Alexa nutzen acht Prozent der Deutschen, vier Prozent sprechen mit Alexa über das Amazon Tablet. Für die Jüngeren, die so genannten Digital Natives, ist Siri die Nummer eins. Sie kommt in dieser Altersgruppe auf 28 Prozent vor Google Assistant mit 27 Prozent.

Digitale Sprachassistenten können auf Zuruf zum Beispiel den Wetterbericht ansagen, Fragen beantworten, Musik, Podcasts oder Hörbücher abspielen oder die Terminplanung übernehmen. Auch Smart-Home-Anwendungen, die sich immer stärker durchsetzen, haben den Siegeszug von Alexa und Co. befördert. Denn auch die Beleuchtung oder das Anschalten elektronischer Geräte kann über Sprachassistenten gesteuert werden. Am intensivsten werden Sprachassistenten derzeit von Familien genutzt: 52 Prozent der Haushalte mit vier Personen und mehr leben mit einem Sprachassistenten unter einem Dach und nutzen ihn aktiv. In Drei-Personen-Haushalten sind es ebenfalls noch überdurchschnittliche 39 Prozent. Wer allein lebt, lässt dagegen eher selten einen sprechenden Assistenten bei sich einziehen: Nur rund jeder fünfte Single-Haushalt nutzt Siri und Co..

 
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Mehrheit wünscht sich digitale Plattformen aus Deutschland

Ob bei der Suche nach einer neuen Wohnung, beim Online-Shopping, der Jobsuche oder beim Austausch mit Freunden in sozialen Netzwerken - digitale Plattformen sind inzwischen in allen Lebensbereichen verbreitet. Und längst nutzen auch Industrieunternehmen solche Plattformen für Geschäftskunden, um dort Produkte, Dienstleistungen und Herstellungsprozesse zusammenzubringen. Eine große Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich, dass dieser Markt nicht den großen Playern aus den USA oder China überlassen wird. Drei Viertel (73 Prozent) sagen, dass deutsche Unternehmen selbst zu Plattformanbietern werden sollten. Und sogar neun von zehn (90 Prozent) sind der Meinung, dass die Politik den Aufbau deutscher und europäischer digitaler Plattformen stärker fördern sollte. Gleichzeitig wünscht sich rund jeder Zweite (45 Prozent), dass digitale Plattformen stärker als bislang reguliert werden sollten. Allerdings gibt es dabei deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. So sprechen sich jeweils 6 von 10 der Befragten zwischen 50- und 64 Jahren (60 Prozent) und ab 65 Jahren (58 Prozent) für mehr Regulierung aus, aber nur eine Minderheit und gerade einmal halb so viele in der Altersgruppe 30 bis 49 Jahre (33 Prozent) und 16 bis 29 Jahre (29 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.003 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

 

Wolken-Wachstum: Drei von vier Firmen nutzen Cloud Computing

Cloud Computing wächst so stark wie nie in Deutschland: Im Jahr 2018 nutzten drei von vier Unternehmen (73 Prozent) Rechenleistungen aus der Cloud - im Vorjahr waren es erst zwei Drittel (2017: 66 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der KPMG. Weitere 19 Prozent planen oder diskutieren den Cloud-Einsatz. Nur für 8 Prozent der Unternehmen ist die Cloud immer noch kein Thema. Das Datennetz kann ein unternehmens- bzw. organisationsinternes Intranet (Private Cloud Computing) oder das öffentliche Internet (Public Cloud Computing) sein. So nutzte im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte der Unternehmen (55 Prozent) Private-Cloud-Anwendungen, gut ein Drittel (35 Prozent) setzte auf Public-Cloud-Lösungen.

In vielen Unternehmen kommt es durch Cloud Computing zu positiven Seiteneffekten. Mehr als die Hälfte der Cloud-Nutzer (57 Prozent) gibt an, dass der Cloud-Einsatz einen großen Beitrag zur Digitalisierung des Unternehmens insgesamt leistet. Für die Digitalisierung interner Prozesse sagen dies 52 Prozent und ein Viertel (24 Prozent) gesteht dem Cloud Computing einen großen Beitrag für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu. Fast alle Unternehmen (90 Prozent) geben an, dass für sie die Konformität mit der Datenschutz-Grundverordnung bei Cloud-Lösungen unverzichtbar ist. Für acht von zehn (79 Prozent) ist eine transparente Sicherheitsarchitektur essenziell, drei Viertel (76 Prozent) sehen die Integrationsfähigkeit der Lösungen als Must-have. Auch die Standortfrage beschäftigt die Cloud-Nutzer und -Planer. Für jeweils zwei Drittel müssen der Hauptsitz des Cloud-Anbieters (67 Prozent) sowie das Rechenzentrum im Rechtsgebiet der EU sitzen (66 Prozent).

Zwar ist die Public Cloud im Vergleich noch nicht so weit verbreitet, die Public-Cloud-Anwender machen jedoch größtenteils positive Erfahrungen. Acht von zehn (80 Prozent) sehen dadurch eine schnellere Skalierbarkeit ihrer IT-Leistungen. Drei Viertel (76 Prozent) bestätigen eine Verbesserung beim ortsunabhängigen Zugriff auf ihre IT. Für mehr als die Hälfte (54 Prozent) hat die Public Cloud die eigene Datensicherheit verbessert. Jeder fünfte Anwender (18 Prozent) gibt an, dass durch die Public Cloud die IT-Kosten abgenommen haben. Der IT-Verwaltungsaufwand ist für gut ein Drittel (37 Prozent) geringer geworden, für ebenso viele hat der Aufwand durch die Public Cloud aber auch zugenommen (36 Prozent). Im Hinblick auf die Bedienung neuer digitaler Technologien aus der Cloud sind Anwendungen im Bereich Internet der Dinge (IoT) bzw. Industrie 4.0 derzeit der häufigste Einsatzort für Public-Cloud-Lösungen. So arbeitet ein Fünftel derjenigen Unternehmen (20 Prozent), die die Public Cloud nutzen, damit planen oder über den Einsatz diskutieren, mit der Public Cloud im IoT-Bereich. 15 Prozent haben die Public Cloud für E-Commerce-Anwendungen aktiviert, jedes neunte dieser Unternehmen benötigt die Public Could für Data-Management-Plattformen (11 Prozent). Nur wenige setzen bereits auf Schlüsseltechnologien aus der Public Cloud wie Künstliche Intelligenz (2 Prozent) oder Blockchain (1 Prozent).

Wer noch keine Public-Cloud-Lösungen einsetzt, sorgt sich vor allem um die Sicherheit seiner Daten. Fast drei Viertel der Nichtnutzer (73 Prozent) fürchten einen unberechtigten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten, im Vorjahr nannten dies nur 63 Prozent als Grund. Zwei Drittel (64 Prozent) haben Angst vor Datenverlusten, jeder zweite Nichtnutzer (51 Prozent) vermutet eine unklare Rechtslage. Für zwei von fünf (43 Prozent) bestehen Zweifel an der Integrationsfähigkeit der Public-Cloud-Lösungen mit der internen IT. Dagegen lässt die grundsätzliche Skepsis gegenüber der Public Cloud in den Unternehmen weiter nach: Nur noch jeder fünfte Nichtnutzer (22 Prozent) berichtet von internem Widerstand (2017: 35 Prozent).

 

Facebook gewinnt finanzstarke Unterstützung für seine Kryptowährung

Das soziale Netzwerk Facebook will den stotternden Motor der Kryptowährungen neustarten und holt potente Investoren für sein eigenes Krytowährungsprojekt an Bord: Unter anderem Visa, Mastercard, Paypal und Uber beteiligen sich mit jeweils zehn Millionen Dollar an Libra. Insgesamt will Facebook rund eine Milliarde für Libra einsammeln, starten soll die virtuelle Währung ab 2020. Politiker und Banker warnen bereits vor einer neuen, unregulierten Zentralbank, die keinerlei politischen Kontrolle unterworfen ist und es – erfahrungsgemäß – auch mit dem Datenschutz nicht so genau nimmt.

 

Unternehmen nicht gerüstet für Personalsuche per Suchmaschine

Die Suche nach neuen Mitarbeitern findet immer stärker im Internet und vor allem auch in Suchmaschinen wie Google statt. Hier haben Unternehmen aber noch erhebliche Defizite. In einer Studie hat die Online-Marketing-Agentur Bloofusion 500 Mittelstands-Websites untersucht und geprüft, ob deutsche Unternehmen den Personalbereich ihrer Websites auf Suchmaschinen ausrichten. Dabei geht es auch um das neue Google-Feature "Google Jobs", bei dem Stellenangebote von Unternehmen sehr prominent in der Google-Suche dargestellt und somit von vielen Stellensuchenden wahrgenommen werden. "Google Jobs ist ein sehr spannendes Medium, über das Unternehmen vor allem bei lokalen Suchanfragen gefunden werden können. Wer eine der begehrten Positionen erreichen möchte, muss dafür auf technischer Ebene eigentlich gar nicht so viel machen", meint Markus Hövener{Markus Hövener}, SEO-Spezialist bei Bloofusion. Die Studie zeigt aber, dass lediglich 1,47 Prozent der geprüften Websites die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen (vor allem das sogenannte JobPosting-Markup) erfüllen.

Aber auch abgesehen von Google Jobs sind Karriere-Inhalte generell schlecht für Suchmaschinen optimiert. Innerhalb der Studie wurden nämlich auch andere Fehlerquellen geprüft, die dafür sorgen können, dass Stellenangebote nur suboptimal oder sogar gar nicht gefunden werden können. So waren nur 53,54 Prozent der Stellenangebote im HTML-Format verfügbar. Und nur bei etwas mehr als der Hälfte (52,94 Prozent) der geprüften Seiten wurden wichtige Seitenbestandteile (Titel und Meta Description) optimiert, was dazu führen kann, dass die Suchergebnisse nicht attraktiv aussehen und dann unterdurchschnittlich angeklickt werden.

 
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Kopfhörer werden zum Status-Symbol

Ob nur unterwegs, beim Sport oder als modisches Accessoire: Kopfhörer sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sieben von zehn Bundesbürgern ab 16 Jahren (71 Prozent) besitzen Kopfhörer, um etwa Musik zu hören. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bitkom. Am weitesten verbreitet sind Ohrhörer, die in der Ohrmuschel oder dem Gehörgang sitzen und per Kabel verbunden werden. 73 Prozent der Besitzer haben solch ein Modell. Mit Abstand (28 Prozent) folgen Bügelkopfhörer, die über der Ohrmuschel getragen und per Kabel angeschlossen werden. Kabellose Bügelkopfhörer finden sich bei 13 Prozent der Kopfhörerbesitzer. Gut jeder fünfte Besitzer (22 Prozent) nennt kabellose Ohrhörer sein Eigen, von denen wiederum gut die Hälfte (54 Prozent) sogenannte True-Wireless-Kopfhörer hat. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus separaten Ohrhörern für jedes Ohr bestehen, die nicht per Kabel verbunden sind. Bei den meisten sind die Kopfhörer regelmäßig im Einsatz. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) nutzt seine Kopfhörer mindestens mehrmals pro Woche, darunter zwei von fünf (38 Prozent) sogar täglich. Mehr als jeder Fünfte (23 Prozent) sagt hingegen: Ich nutze meine Kopfhörer nie.

 

Warendrohnen und Flugtaxis: Deutsche sehen mehr Risiken als Nutzen

Die Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) spricht sich gegen den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeugen, wie Transportdrohnen, in der Stadt aus. Knapp die Hälfte der Befragten (51 Prozent) ist auch gegen den Einsatz von autonomen Flugtaxis in städtischen Gebieten. Gerade ältere Befragte zeigen sich kritisch: Mehr als ein Viertel der über 55-Jährigen (26 Prozent) sieht keinen besonderen Nutzen der Warendrohnen und Flugtaxis.

Die Skepsis der Deutschen beim Einsatz der Luftfahrzeuge in der Stadt beruht darauf, dass sie hier größere Gefahren erkennen. 56 Prozent aller Befragten sehen Abstürze durch technische Defekte dieser unbemannten Fluggeräte in bevölkerungsreichen Gebieten als Risiko. 49 Prozent befürchten eine erhöhte Gefahr durch Terroranschläge. 38 Prozent können sich vorstellen, dass Transportdrohnen oder Flugtaxis zur Überwachung missbraucht werden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint. Die Akzeptanz für unbemannte Luftfahrzeuge hängt stark davon ab, ob es um den Einsatz in der Stadt oder auf dem Land geht. Über die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) ist für den Einsatz von Warendrohnen in ländlichen Regionen. Nahezu jeder Zweite (48 Prozent) ist auch für den Einsatz von Flugtaxis auf dem Land.

 

Und da war noch: Terminator, R2-D2 und K.I.T.T. als die bekanntesten KIs in Deutschland

Auf die Frage, welche Maschinen mit Künstlicher Intelligenz aus Filmen, Büchern oder Comics bekannt sind, gaben dreiviertel (76 Prozent) der Deutschen ab 16 Jahre den Terminator aus dem gleichnamigen Film an. Zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) kannten R2-D2 aus den Star-Wars-Filmen. Das Sprechende Auto K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider landete mit 59 Prozent auf dem dritten Platz. Deutlich anders sieht es bei denjenigen aus, die sich beim Thema Science-Fiction besonders gut auskannten. Bei den SciFi-Kennerinnen und -kennern liegen Commander Data (42 Prozent) und Sonny aus I, Robot (41 Prozent) vorn. Auf Platz drei folgt David aus dem Film A.I. - Künstliche Intelligenz (35 Prozent).

 
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Durch die Umwälzungen innerhalb der Arbeitsprozesse geht der Zusammenhalt untereinander verloren, alle werden zu Einzelkämpfern. Deshalb bin ich bei ver.di. Nur mit starken Gewerkschaften können wir Zukunft sichern und überzogenen Forderungen der Arbeitgeberseite entgegentreten. Gemeinsam.

Dirk W., IT-Kundenservice, Erfurt

 
 
 

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