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  5. | Branchennewsletter vom 14.11.2022

7,8 Milliarden Euro: Markt für IT-Sicherheit wächst um 13 Prozent

Im kommenden Jahr wird ein erneuter Anstieg um zehn Prozent erwartet, 2025 soll der deutsche IT-Sicherheitsmarkt erstmals die 10-Milliarden-Euro-Grenze knacken.

Für IT-Sicherheit wird in Deutschland derzeit so viel Geld ausgegeben wie noch nie zuvor. Die Ausgaben für Hardware, Software und Dienstleistungen im Bereich IT-Sicherheit werden sich 2022 auf rund 7,8 Milliarden Euro belaufen, ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das teilt der Digitalverband Bitkom bei der Eröffnung der IT-Sicherheitsmesse "it-sa" in Nürnberg mit.

In den kommenden Jahren werden die Ausgaben für IT-Sicherheit weiter um jeweils rund zehn Prozent steigen. Für 2023 wird ein erneutes Plus um zehn Prozent auf 8,5 Milliarden Euro erwartet. 2024 soll der deutsche Markt auf 9,4 Milliarden Euro zulegen und im Folgejahr 2025 erstmals mit 10,3 Milliarden Euro der Sprung über die 10-Milliarden-Euro-Marke schaffen. Den größten Anteil an den Gesamtausgaben haben Dienstleistungen rund um IT-Sicherheit, die 2022 mit 3,6 Milliarden Euro (plus 14 Prozent) rund 46 Prozent des Gesamtmarkts ausmachen. Ausgaben für Sicherheitssoftware steigen im laufenden Jahr um 12 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro und haben einen Anteil von 41 Prozent an den Gesamtausgaben. Weitere 1,0 Milliarden Euro entfallen auf IT-Sicherheits-Hardware (plus 14 Prozent).

 
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Bewegtbild: Trend zur nicht-linearen Nutzung setzt sich fort

In Deutschland nutzen praktisch alle Menschen ab 14 Jahren (99 Prozent) täglich Medien. Die Tagesreichweite von Bewegtbild bleibt mit 88 Prozent auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das lineare Fernsehen gehört weiterhin für die Mehrheit der Bevölkerung zum Alltag: 65 Prozent werden pro Tag darüber erreicht.

Das Hören von Audios verliert gegenüber 2021 fünf Prozentpunkte, bleibt aber mit 80 Prozent Tagesreichweite fester Bestandteil der täglichen Mediennutzung. Mit 68 Prozent stellen die linearen Radioprogramme dabei - trotz der Rückgänge von minus 8 Prozentpunkten gegenüber dem außergewöhnlichen Vorjahr - weiterhin die wichtigste Quelle für Audio-Inhalte dar.

Der generelle Trend, dass sich Mediennutzung vom Linearen ins Digitale verschiebt, setzt sich fort: Insgesamt entfallen noch 64 Prozent der Video-Zeit auf lineares Fernsehen. Dabei gilt: Je jünger das Publikum, umso breiter das Nutzungsspektrum: Bei den unter 30-Jährigen entfällt auf lineares Fernsehen weniger als ein Viertel der Video-Zeit (22%), bei den 30- bis 49-Jährigen gerade einmal die Hälfte (51%).

Neben den Streamingdiensten spielen zunehmend Podcasts und zeitversetzte Radiobeiträge eine wichtige Rolle beim jungen Publikum: Knapp die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen (49 Prozent) gehört mittlerweile zu den regelmäßigen Nutzer*innen, fast jede*r Fünfte (19 Prozent) von ihnen wird damit pro Tag erreicht.

 

Acht von zehn Deutschen kaufen in diesem Jahr ihre Weihnachtsgeschenke online

Trotz aller Unwägbarkeiten wird das Weihnachtsgeschäft 2022 nicht ins Wasser fallen. Obwohl erwartungsgemäß 65 Prozent der Konsument*innen in Deutschland auf ihre Budgets achten müssen, gaben 44 Prozent an, bereits entsprechend Geld für den Geschenkeeinkauf zurückgelegt zu haben.

Der stationäre Handel spielt nach wie vor eine große Rolle, wenn es darum geht, die richtige Idee für ein Weihnachtsgeschenk zu finden. Darüber hinaus belegt die Criteo-Analyse, dass letztlich vor allem online gekauft wird: Mehr als acht von zehn (82 Prozent) Deutsche wollen in diesem Jahr Geschenke bei Onlinehändlern bestellen. Auf die Frage nach dem Warum gaben rund 68 Prozent die Zeitersparnis beim Web-Shopping als Hauptgrund an. Die Verfügbarkeit von Produkten, die es im Laden nicht gibt, nannten 53 Prozent der Befragten. Und 51 Prozent versprechen sich online bessere Deals.

 

Smartphone, Streaming und Co. sind trotz trüber Konjunkturaussichten gefragt

Die große Mehrheit der deutschen Verbraucher*innen plant, ihre Budgets für Consumer Hardware, Medien und Konnektivität im Vergleich zum Vorjahr nicht zu reduzieren. Für das gewünschte Endgerät würden sogar 36 Prozent mehr ausgeben als noch 2021, während 50 Prozent ihr Vorjahres-Budget beibehalten wollen. Lediglich 14 Prozent haben vor, ihre Ausgaben für Devices zu senken. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des 'Digital Consumer Trends Survey', für den Deloitte im Juni und Juli über 38.000 Personen aus 22 Ländern befragt hat, darunter 2.000 in Deutschland.

Im Bereich Hardware verteidigt das Smartphone einmal mehr seinen Spitzenplatz unter den am weitesten verbreiteten Devices: 92 Prozent der Befragten besitzen eines, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Erst mit einigem Abstand folgen Laptop (76 Prozent) und Tablet (58 Prozent) auf den Rängen zwei und drei. Als Wachstums-Champion erweist sich einmal mehr die Smartwatch, deren Verbreitung im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozentpunkte auf nunmehr 25 Prozent zulegt - und damit am E-Reader, der bisherigen Nummer vier, vorbeizieht.

Knapp drei Jahre nach dem Release des High-Speed-Mobilfunknetzes scheint der 5G-Funke noch immer nicht auf die Verbraucher*innen übergesprungen zu sein: Zwar verfügen inzwischen knapp ein Viertel der Befragten über ein 5G-fähiges Smartphone mitsamt passendem Tarif. Allerdings berichten knapp 50 Prozent der 5G-User*innen von fehlender Netzabdeckung, mehr als ein Drittel können zudem keine Performance-Unterschiede im Vergleich zu 4G feststellen. Insgesamt stehen knapp die Hälfte aller Survey-Teilnehmenden der neuesten Mobilfunkgeneration bislang gleichgültig gegenüber oder fühlen sich nicht ausreichend informiert.

 
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Drei von fünf Arbeitnehmenden reicht Gehalt nicht, um Lebenshaltungskosten zu decken

80 Prozent der Befragten machen sich jetzt mehr Sorgen als noch vor sechs Monaten, ob sie genug Geld verdienen, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Ein Drittel der deutschen Arbeitnehmenden (34 Prozent) macht sich jetzt mehr Sorgen, ihren Job zu verlieren, als noch vor sechs Monaten.

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage, die von Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten geprägt ist, blicken viele Arbeitnehmende in Deutschland sorgenvoll in die Zukunft. Dies ergab eine Studie von Glassdoor, einem Anbieter von Informationen über Arbeitsplätze und Unternehmen. Die Umfrage ergab, dass sich vier von fünf Befragten (80 Prozent) jetzt mehr Sorgen darüber machen als noch vor sechs Monaten, ob sie genug Geld verdienen, um die steigenden Lebenshaltungskosten zu decken.

 

Unsichere Zeiten steigern Digitalisierung und Zusammenarbeit in KMU

Mehr als 70 Prozent der Manager*innen und Mitarbeiter*innen sind der Meinung, dass der Wandel zur neuen Konstante am Arbeitsplatz geworden ist. Arbeitnehmer*innen verlassen sich heute mehr auf digitale Tools, um produktiv zu bleiben und in besonders unsicheren Zeiten Ruhe zu finden.

Das geht aus der Studie "Die Zukunft der Zeit: Neudefinition der Produktivität in Zeiten der Unsicherheit" von Adobe hervor. Aufgrund der anhaltenden Ungewissheit gaben 70 Prozent der Manager*innen und Mitarbeiter*innen an, dass sie im Vergleich zum Vorjahr mehr Zeit bei der Arbeit damit verbringen, die Nachrichtenberichterstattung zu verfolgen oder darüber zu diskutieren. 76 Prozent der Mitarbeiter*innen gaben an, dass eine aktuelle Nachricht ihren Arbeitstag für einige Stunden beeinträchtigen könnte. Diese Ungewissheit hat die Effizienz und Produktivität aller Mitarbeiter*innen verringert, wobei die Generation Z (93 Prozent) und die Millennials (87 Prozent) sich hier in ihrer Arbeitsperformance stärker beeinflussen lassen.

 

Deutsche fordern mehr Tempo bei der Digitalisierung von Behörden

Die Digitalisierung von Deutschlands Städten und Gemeinden kommt voran. Zugleich wächst aber auch die Erwartungshaltung der Bürger*innen an ihre Behörden und Ämter: So fordern mittlerweile fast 9 von 10 Deutschen (88 Prozent), dass ihre Stadt oder Gemeindeverwaltung das Thema Digitalisierung mit mehr Nachdruck verfolgt. 2019 waren es noch 69 Prozent.

Insbesondere bei gängigen Verwaltungsdienstleistungen ist die digitale Abwicklung gefragt: 89 Prozent der Deutschen würden ihren Personalausweis gerne online beantragen oder verlängern bzw. hätten dies früher gerne schon getan. 69 Prozent sagen dies über Wohnsitzmeldungen und 65 Prozent würden gern eine Meldebestätigung online beantragen, statt dafür aufs Amt zu gehen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.004 Menschen in Deutschland ab 18 Jahren, die der Bitkom vorgestellt hat. Demnach gibt es viele weitere Verwaltungsangelegenheiten, die die Bürger*innen online erledigen wollen: die Beantragung einer Geburtsurkunde (56 Prozent), die Beantragung von Familienleistungen wie Kindergeld (54 Prozent) oder die Zulassung eines Kfz (52 Prozent).

Lediglich jede*r Dritte (33 Prozent) bewertet den Digitalisierungsgrad der eigenen Stadt oder Gemeinde als fortgeschritten (10 Prozent sehr fortgeschritten, 23 Prozent eher fortgeschritten). 64 Prozent bewerten sie allerdings als rückständig (37 Prozent eher rückständig, 27 Prozent völlig rückständig).

 
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Welche IT-Expert*innen händeringend gesucht werden

In 2021 richteten sich hierzulande fast 760.000 von insgesamt über 7 Millionen Online-Stellenangeboten an IT-Fachkräfte. Das geht aus einer OECD-Studie hervor. 2021 war die Anzahl an Jobangeboten für digitale Berufe um 13 Prozent größer als 2018. Die begehrtesten Berufsprofile zählen zu den Bereichen Softwareentwicklung und Datenanalyse. Seit 2018 wurden 30 Prozent mehr Stellenanzeigen mit dem Suchprofil "Softwareentwickler*in" geschaltet. Zu den Top-Skills zählen hier Kenntnisse in Programmiersprachen und Systemadministration. Ebenfalls gefragt sind Webentwickler*innen (+27 Prozent). Auch IT-Systemanalytiker*innen mit Know-how in Datenmanagement und Big Data werden häufiger gesucht (+8 Prozent).

Weniger gefragt sind hingegen IT- und Web-Techniker*innen sowie Datenverwaltungsangestellte. Stellenanzeigen für Jobs in der IT- und Datenverwaltung sind seit 2018 um 21 Prozent zurückgegangen.

 

100 Prozent Homeoffice macht glücklicher

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus: Die Planungen in Unternehmen reichen von komplett ortsunabhängiger Arbeit bis hin zu einer Rückkehr zur Präsenzpflicht. Was denken die Menschen, die in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen mit der Arbeit im Homeoffice gesammelt haben? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat Cloud-Anbieter Enreach, zusammen mit dem Marktforscher YouGov mehr als 2.000 Menschen zu ihrem Verhalten und ihrer Stimmungslage bei der Arbeit von zu Hause gegenüber der Arbeit im Büro befragt.

Die Teilnehmer*innen, die komplett im Homeoffice arbeiten, gaben an, dort deutlich zufriedener (53 Prozent), produktiver (50 Prozent) und ausgeglichener (44 Prozent) zu sein als die Befragten, die hybrid, zum Teil zuhause und zum Teil im Büro, arbeiten (37 Prozent zufriedener im Homeoffice im Vergleich zur Arbeit im Büro, 34 Prozent produktiver und 36 Prozent ausgeglichener). Den Befragten, die komplett remote arbeiten, gelingt es zudem besser, eine stimmige Work-Life-Balance zu wahren: So gaben nur 29 Prozent an, dass es ihnen schwerfällt, nach Arbeitsende im Homeoffice abzuschalten (bei den Teilnehmer*innen, die hybrid arbeiten, waren es 35 Prozent) und für weniger als die Hälfte (46 Prozent) verschwimmen im Homeoffice die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit (bei den hybrid arbeitenden Befragten waren es 56 Prozent).

 

Und da war noch die Novemberdelle: Wann man vor Weihnachten am billigsten einkauft

Die preisliche Entwicklung von Weihnachtsgeschenken folgt einem typischen Rhythmus. Eine Untersuchung von insgesamt 600 Produkten aus 12 Kategorien zeigt, wie sich Preis- und Kaufdruck zueinander verhalten. Das überraschende Fazit: Einige Wochen vor Weihnachten gibt es eine regelrechte Preisdelle.

Das Vergleichsportal guenstiger.de hat die preisliche Entwicklung von insgesamt 600 Produkten aus 12 Kategorien im November und Dezember 2021 untersucht und weiß, wann Käufer*innen zuschlagen sollten.  Die erhöhte Kauflaune in der Vorweihnachtszeit führt dazu, dass der Handel alljährlich die Preise für begehrte Waren anzieht. Zugleich ist für den Handel die umsatzstarke Weihnachtszeit enorm wichtig, weshalb die Händler versuchen, viele Kund*innen auf ihre Seite zu locken. Im Ergebnis fanden die Preisexperten heraus, dass im Untersuchungszeitraum (November und Dezember 2021) 11 der 12 analysierten Kategorien in der vorletzten und letzten Novemberwoche am preiswertesten waren. Wer erst kurz vorm Fest zuschlug, zahlte hingegen häufig drauf: 7 der 12 untersuchten Kategorien waren in der Zeit von Mitte Dezember bis Heiligabend am teuersten.

Bei der Untersuchung wurde die prozentuale Ersparnis durch den Vergleich der günstigsten Woche mit der teuersten Woche im Untersuchungszeitraum je Kategorie errechnet.

 
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Dirk W., IT-Kundenservice, Erfurt

 
 
 

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