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  5. | IBM-Update vom 24. Oktober 2013: Verhandlungsergebnis angenommen

Verhandlungsergebnis angenommen

Die ver.di Tarifkommission im IBM-Konzern hat bei Ihrer Sitzung am 24. Oktober 2013 in Herrenberg das Ergebnis der Tarifverhandlungen vom 18. Oktober 2013 angenommen. Damit folgte die Tarifkommission auch dem Votum der ver.di-Mitglieder in den Betriebsgruppen im IBM-Konzern, die mit einer großen Mehrheit die Annahme empfohlen hatten.

Der erste Regelungstatbestand der Gehaltsabkommen ist – wie in den vergangenen Jahren – die Entwicklung der Tarifgehälter. Sie werden ab dem 1. Oktober mit einer Laufzeit von 12 Monaten um 2,3% erhöht. Die Forderung nach Weitergabe der Tariferhöhungen auf die übertariflichen Gehaltsbestandteile erfüllte die IBM zu einem Teil mit einem zusätzlich vereinbarten Gehaltserhöhungsprogramm. Damit werden effektive Gehaltserhöhungen für ca. 70% der IBMerinnen und IBMer realisiert. Die übertariflichen Gehälter steigen in Abhängigkeit von der PBC-Note und dem Marktvergleichsgehalt um bis zu 4%.

Entsprechend der ver.di-Forderungen werden auch die Ausbildungsvergütungen erhöht – um 2,3% entsprechend der Erhöhung der Tarifgehälter. Vereinbart wurde auch die Schaffung von 200 Plätzen für Dual Studierende und Master@IBM im neuen Ausbildungsjahr.

Zu den Forderungen nach Verbesserungen für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer der CSS wurde vereinbart, die Verhandlungen unmittelbar fortzusetzen.

Die ver.di-Tarifkommission hat das Ergebnis insgesamt positiv bewertet. Zwar wurden nicht alle Forderungen erfüllt, aber das Ergebnis stellt insgesamt eine materielle Verbesserung zu den Abschlüssen auf Tarif- und betrieblicher Ebene der letzten Jahre dar. Die Vereinbarung zu dem über den Tarifabschluss hinausgehenden Gehaltserhöhungsprogramm ist dabei ein Meilenstein in der Tarifgeschichte bei IBM. Zwar wurde eine vollständige Weitergabe nicht realisiert, aber eine strukturelle Basis hierfür geschaffen, die in den nächsten Jahren konsequent ausgebaut werden soll. Ob ausgesprochen oder nicht: Der Druck, der durch die starken Aktionstage ausgeübt wurde, war ein wichtiger Faktor für das erreichte Tarifergebnis.

Auch die IG Metall hat der ver.di-Tarifkommission die Annahme des Verhandlungsergebnisses empfohlen.

Der Beschluss steht noch unter Vorbehalt des Beschlusses des ver.di-Bundesfachgruppenvorstandes.

Die ver.di-Tarifkommission hat auf ihrer Sitzung ebenfalls die Besetzung der Gesundheitskommission für die Umsetzung des Tarifvertrages Gesundheit beschlossen. Hier werden sich Wolfgang Zeiher, Bernd Hecker und Bert Stach für den Gesundheitsschutz im IBM-Konzern engagieren. Die IBM hat ihre Vertreter ebenfalls heute benannt.

Darüber hinaus wurden weitere Forderungen beschlossen: Fortführung von ATZ, Mindestabsicherung der Sonderzahlung und 38+3 zu verbesserten Konditionen und Anspruchsvoraussetzungen. Zu diesem Themen wird die IBM aufgefordert unmittelbar Verhandlungen mit ver.di aufzunehmen.

 
 

Sitzung der ver.d-Tarifkommission im IBM-Konzern am 24. Oktober in Herrenberg

 

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Dirk W., IT-Kundenservice, Erfurt

 
 
 

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