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  5. | IBM-Update vom 16. Oktober 2014: Schwierige (Termin)Lage bei Tarifverhandlungen

Schwierige (Termin)Lage bei Tarifverhandlungen

Das ist auch für die Tarifverhandlungen bei IBM eine noch nicht dagewesene Entwicklung: Sie wurden von einem Streik beeinflusst. Die für Donnerstag in Frankfurt geplanten Tarifverhandlungen mussten aus mehrfachen logistischen Problemen abgesagt werden. Neben der unsicheren Verfügbarkeit einer hinzuzuziehenden Expertin machten Arbeitskampfmaßnahmen bei der Deutschen Bahn (http://www.tagesschau.de/wirtschaft/streik-111.html) ein ordentliches Stattfinden der Verhandlungen unmöglich.
Im Bezug auf die betriebliche Diskussion um die Sonderzahlung gab es auf Ebene der Gesamtbetriebsräte (GBR) eine neue Wendung: Der Gesamtbetriebsrat der IBM GBS hat die tarifliche Schiedsstelle angerufen. Grundlage ist die tarifvertragliche Vereinbarung zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten. Die Schiedsstelle kann angerufen werden, wenn über die Auslegung und Durchführung abgeschlossener Tarifverträge Meinungsverschiedenheiten bestehen. In diesem Fall liegt die Meinungsverschiedenheit in der Interpretation des Tarifvertrages betriebliche Sonderzahlung, der in §2 regelt: "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (...) haben Anspruch auf betriebliche Sonderzahlung." Damit nutzten diese Gesamtbetriebsräte die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel um ihrer betriebsverfassungsmäßigen Aufgabe nachzukommen, über die Durchführung der zugunsten der Arbeitnehmer geltenden Tarifverträge zu wachen.
Die weiteren Zeitabläufe sollen nun in einem Spitzengespräch zwischen den Verhandlungsleitern Wolfgang Braun (IBM) und Bert Stach in der kommenden Woche geklärt werden. Es gilt, Tarifverhandlungen sowie Einrichtung, Zusammentreten und Verfahren der Schiedsstelle zu koordinieren.
Zur Durchsetzung der Tarifforderung nach einer Mindestabsicherung der Sonderzahlung ist es weiterhin für jede IBMerin und jeden IBMer wichtig, selbst aktiv zu werden. Eine Tarifforderung lässt sich nur dann verwirklichen, wenn eindeutig und klar ist, dass es eine deutliche Mehrheit gibt, die geschlossen hinter der Forderung und der Tarifkommission steht. Darum fordert die ver.di-Tarifkommission alle IBMerinnen und IBMer in Deutschland auf, diese Mehrheit sichtbar zu machen.
Bisher haben sich (Stand 16. Oktober 2014, 17.10 Uhr) 8,3% der IBMerinnen und IBMer für die ver.di Forderung ausgesprochen. 91,7% der IBMerinnen und IBMer, die bisher keine Unterstützung signalisiert haben, senden damit auch ein klares Votum: Zustimmung zum Ausfall der Sonderzahlung beziehungsweise deren Mindestabsicherung.
Senden Sie bis zum 24. Oktober 2014 ihre Unterstützungskarte für einen Tarifabschluss mit einer Regelung zur Sonderzahlung und beteiligen Sie sich an unserer Online-Aktion. Es braucht eine Mehrheit aller IBMerinnen und IBMer in Deutschland um Forderungen durchzusetzen!

 
 

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In der IT-Branche stehen wir vor immer neuen Herausforderungen – auch in Bezug auf die Arbeitsrahmenbedingungen. Wichtiges Thema ist momentan der Umgang mit Arbeitszeiten, die immer stärker ausufern. Wir dagegen wollen unsere Arbeitsfähigkeit bis zur Pensionierung sicherstellen. Dabei unterstützt uns ver.di.

Felix K. Produktmanager, Karlsruhe

 
 
 

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