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  5. | IBM-Update vom 2. Juni 2016: Verhandlungen zum Tarifvertrag Entgeltrahmen | IG Metall | ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern

Verhandlungen zum Tarifvertrag Entgeltrahmen

Vor dem Hintergrund der Verhandlungen zur Einführung eines neuen Zielvereinbarungs- und Leistungsbewertungssystem strebt die IBM auch einen kulturellen Wandel an. In Zukunft soll es keine Noten mehr geben. In diesem Zusammenhang ergibt sich für die IBM die Notwendigkeit über das Verfahren zur Beförderung in die Leistungsstufen eine angepasste tarifliche Vereinbarung zu treffen.
Verhandlungsziel der IBM schien es gewesen zu sein, die Leistungsstufen abzuschaffen. Die ver.di-Verhandlungskommission im IBM-Konzern konnte sich in den Verhandlungen am 2. Juni 2016 in Frankfurt mit ihrer Forderung nach einem Prinzip, das die Beförderung mit einer Erfahrungszeit verknüpft, durchsetzen. Die Beförderung soll in Zukunft in allen Tarifgruppen in drei Jahren durch Betriebszugehörigkeit erarbeitet werden.

 

Klärung von Organisationszuständigkeiten zwischen ver.di und IG Metall

Bereits am 25. Mai hatte die IG Metall ihre Mitglieder darüber informiert, dass fortan bei IBM nur ver.di die gewerkschaftliche Betreuung übernehmen, im Betrieb Mitglieder werben und die gewerkschaftlichen Vertreter im Aufsichtsrat stellen werde. Ziel der Klärung der Organisationszuständigkeit ist es, die gewerkschaftliche Repräsentanz in der IT und Telekommunikationsbrache zu verbessern, die Durchsetzungskraft unserer Mitglieder zu erhöhen und die Effizienz im Handeln auszubauen.
Für die IG-Metall-Mitglieder bei IBM bedeutet dies einen Übertritt in den ver.di Fachbereich Telekommunikation und Informationstechnologie. Diese Entwicklung ist erfreulich, stärkt die gewerkschaftliche Interessenvertretung bei IBM und entspricht auch dem Prinzip „ein Betrieb – eine Gewerkschaft“ der Satzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Bei IBM gelten seit mehr als 20 Jahren Tarifverträge, die zwischen ver.di (beziehungsweise der DAG) und IBM ausgehandelt werden. ver.di organisiert die große Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder bei IBM und hat in den letzten Jahren flächendeckende beteiligungsorientierte Gewerkschaftsstrukturen etabliert und Organisations- und Mobilisierungsfähigkeit bewiesen.
„In der Vertretung der Interessen der Beschäftigten gibt es keine Konkurrenz. Gewerkschaften verhandeln hier nicht miteinander, sondern mit dem Arbeitgeber IBM um bessere Gehälter und Arbeitsbedingungen“, stellte Bert Stach in diesem Zusammenhang fest und erklärte weiter, „die IG-Metall Mitglieder sind bei ver.di herzlich willkommen!“

 
 

Nachbestellung von stellvertretenden Mitgliedern der ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern

Mehr als drei Jahre nach der Wahl der ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern vom 6. bis 8. Februar 2013 sind für einige IBM-Gesellschaften die Positionen des stellvertretenden Mitgliedes der Tarifkommission vakant geworden.
Die ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern und der ver.di Bundesfachgruppenvorstand IT/DV haben ein Verfahren zur Nachbestellung beschlossen. Interessierte ver.di-Mitglieder können sich bis zum 1. September formlos und schriftlich bewerben oder vorgeschlagen werden. Vorschläge und Bewerbungen bitte an bert.stach@verdi.de. Nach dem 1. September beginnt dann ein Abstimmungs- und Bestellungsprozess.
Folgende Vakanzen können neu besetzt werden:

  • 4 vakante Plätze bei der IBM Deutschland GmbH
  • 1 vakanter Platz bei der IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH
  • 2 vakante Plätze bei der IBM Deutschland Business & Technology Services GmbH
  • 2 vakante Plätze bei der IBM Deutschland Customer Support Services GmbH
  • 1 vakanter Platz bei der IBM Deutschland Pensionskasse VVaG und IBM Deutschland Kreditbank GmbH
  • 1 vakanter Platz bei der IBM Deutschland Research & Development GmbH
  • 2 vakante Plätze bei der Jugend

Die nächste Wahl der ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern ist für 2018 geplant.

 

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Karsten K., Fachinformatiker, Frankfurt / M

 
 
 

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