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  5. | IBM-Update vom 7. Juli 2016: Starker Aktionstag gegen Stellenabbau bei IBM in Düsseldorf

Starker Aktionstag gegen Stellenabbau bei IBM in Düsseldorf

 
 

Fassungslosigkeit, Entsetzen und Empörung ist, was die Beschäftigten der IBM zurzeit fühlen. Trotz weiterhin erwirtschafteter Gewinne hält der IT-Gigant an seinen Plänen fest, sich bundesweit von über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu trennen.
Am 7. Juli 2016 kamen ca. 300 IBMerinnen und IBMer vor die Lokation in Düsseldorf, um ihrem Unmut Luft zu machen. Sie sendeten ein lautstarkes und deutliches Signal an die Geschäftsleitung: Der Umgang der IBM mit seinen Beschäftigten ist mehr als unangemessen!
Michael Werner, Sprecher des ver.di-Aktivenkreises IBM NRW begrüßte die Kolleginnen und Kollegen und wertete die starke Beteiligung auch als Unterstützung für die laufenden Verhandlungen zu Interessensausgleich und Sozialplan. Birgit Freund-Gerken, Gesamtbetriebsratsvorsitzende der IBM B&TS GmbH, die zu Verhandlungen vor Ort war, beschrieb die Schwierigkeit der Verhandlungen und dankte den Anwesenden für das Signal der Solidarität. Bert Stach, ver.di-Konzernbetreuer für IBM griff die Konzernleitung scharf an. „Es werden Milliarden an der Börse verbrannt, statt sie in Forschung und Entwicklung und vor allem in die IBMerinnen und IBMer zu investieren. Mit ihren strategischen Entscheidungen sägt die Konzernleitung an dem Ast, auf dem die IBM sitzt!“
Viele IBMerinnen und IBMer haben in den letzten Tagen Mails bekommen, in denen ihnen ein Aufhebungsangebot unterbreitet wurde. „Ich bin 56, alleinerziehend und habe ein Kind, das studieren soll. Ich habe mich fast fünfundzwanzig Jahre für die IBM aufgerieben. Mit der angebotenen Abfindung komme ich nicht weit! Das fühlt sich an, wie ein Schlag ins Gesicht“, empört sich ein IBM-Mitarbeiter am Rande der Protestkundgebung.
Der Umgang der IBM mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeigt, wie wichtig die ver.di-Mitgliedschaft ist, damit eine starke Gewerkschaft eine klare Position für die Kolleginnen und Kollegen bezieht!

 
 

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Ich bin seit 1996 gewerkschaftlich bei ver.di organisiert – weil wir nur gemeinsam gute Arbeitsbedingungen in der IT-Branche durchsetzen können. Wichtiges gewerkschaftliches Thema ist es momentan, den Mindestlohn durchzusetzen. Denn gute Arbeit verdient Anerkennung. Und muss ein gutes Leben ermöglichen.

Holger L., IT-Systemingenieur, Leipzig

 
 
 

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