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  5. | IBM-Update vom 26. Oktober 2016: Zentraler Aktionstag vor der IBM-Konzernzentrale ist deutliches Signal an den Arbeitgeber

Zentraler Aktionstag vor der IBM-Konzernzentrale ist deutliches Signal an den Arbeitgeber

 
 

800 IBMerinnen und IBMer demonstrierten am 26. Oktober 2016 vor der deutschen Zentrale des IT-Konzerns für einen guten Tarifabschluss und sichere Arbeit. 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eine gute Beteiligung – auch wenn sie unter den Zahlen des letzten Jahres lag. Bert Stach, ver.di-Verhandlungsleiter, hatte schon im Vorfeld die Erwartungen auf eine neue Rekordbeteiligung – wie 2015 – gedämpft: „Nach dem radikalen Stellenabbau sind einfach weniger IBMerinnen und IBMer übrig geblieben, die demonstrieren können.“

An dem Aktionstag nahmen vor allem Kolleginnen und Kollegen aus der Konzernzentrale selbst und aus dem IBM-Labor in Böblingen teil. Aber auch Vertreterinnen und Vertreter von ver.di-Betriebsgruppen von anderen IBM-Lokationen waren vor Ort.

Steffen Liebert, Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe Böblingen-Ehningen, eröffnete die Kundgebung und begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wolfgang Zeiher, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats und Mitglied der ver.di-Verhandlungskommission prangerte das „drakonische Personalabbauprogramm“ an und stellte fest: „Es fehlt seit Jahren an einer Kultur der Wertschätzung, der Motivation und der Förderung von Spirit. Wir als ver.di fordern deshalb eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, deutliche Einkommenssteigerungen, Investitionen in die Zukunft und vor allem auch in die Skillentwicklung unserer Belegschaft!“

„ver.di steht mit allen Kräften hinter uns“, rief Bettina Bludau, Vorsitzende der Bundesfachgruppe IT/DV und Mitglied der ver.di-Verhandlungskommission, in ihrem Beitrag den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Aktionstages zu. Sie stellte vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen fest, dass die Zeiten bei IBM immer schwerer würden und appellierte an die IBMerinnen und IBMer: „Es ist um so wichtiger, dass wir noch mehr zusammenhalten!“

Bert Stach, ver.di Verhandlungsleiter, zitierte die deutsche Konzernchefin Martina Koederitz, die im September in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung erklärt hatte, dass das Arbeiten bei IBM cool sei und fragte: „In welcher Welt lebt Frau Koederitz? Cool? Für immer mehr IBMerinnen und IBMer ist das Arbeiten bei IBM zum Arbeiten in einer kalten Umgebung geworden.“ Er verwies auf die weiter sprudelnden Gewinne des Konzerns und forderte die IBM auf: „Return value to the employees statt return value to the investors!“ Ein lautes Pfeifkonzert unterstrich die ver.di-Forderungen.

Die IBM muss sich nun am Verhandlungstisch bewegen, damit wieder Ruhe in den Konzern einkehren kann. Das vorliegende Angebot über eine Tariferhöhung von einem Prozent und ein leistungsabhängiges übertarifliches Gehaltsprogramm wird dazu nicht ausreichen.

Vielen Dank für die Teilnahme an alle, die dabei waren.

 
 
 
 
 
 
 
 

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Felix K. Produktmanager, Karlsruhe

 
 
 

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