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  5. | IBM-Update vom 13. Januar 2021: Stellenabbau IBM – wie geht es weiter in 2021

Stellenabbau IBM – wie geht es weiter in 2021

In einer IBMer-Information kündigte der IBM-Deutschland-Chef Gregor Pillen Ende Oktober 2020 einen massiven Stellenabbau an. „Wir haben die zuständigen Mitbestimmungsgremien in Deutschland informiert, dass wir in Q4 mit besonders attraktiven, freiwilligen Aufhebungsangeboten auf die notwendigen Änderungen reagieren“, hieß es damals. Über 2300 IBMer*innen sollte so das Unternehmen verlassen. Weiter kündigte Gregor Pillen an, am Ende des 4. Quartals die Situation hinsichtlich der Marktnotwendigkeiten und Wettbewerbsfähigkeit neu bewerten zu wollen.
Inzwischen ist klar, dass etwas mehr als 1200 IBMer*innen die Aufhebungsangebote angenommen haben. Die Zahl ist zwar höher als von vielen Beobachter*innen erwartet, das angestrebte Ziel wurde aber um fast 1100 deutlich verfehlt.

Was passiert nun?

Bereits am 29. Oktober 2020 hatten sich die Vorstände der ver.di-Betriebsgruppen in einer Videokonferenz klar gegen den weiteren Stellenabbau gestellt und IBM aufgefordert, die angekündigten Pläne zurückzunehmen und in die IBMer*innen zu investieren (IBM-Update vom 29. Oktober 2020). Bereits im November erklärte Wolfgang Zeiher, Rentenexperte der Tarifkommission: „Das für Restructuring-Maßnahmen bereitgestellte Budget könnte auch wesentlich smarter verwendet werden, als sich auf die vorliegenden Ansätze wie Abfindungen zu beschränken“. Eine Option wären Kapitalkonten beziehungsweise Zeitwertkonten, zu denen 2015 bei der Telekom eine Regelung vereinbart wurde, auch um einen gleitenden Übergang in den Ruhestand zu ermöglichen. Dieses Modell könnte gegebenenfalls mit Ergänzungen als Referenz herangezogen werden. (IBM-Update vom 20. November 2020) "Die IBM-Geschäftsleitung sollte alle möglichen kreativen Ansätze prüfen, um Beschäftigung zu erhalten“, ergänzt Bert Stach, ver.di-Konzernbetreuer für IBM und fügt an: "Jetzt geht es darum, Kündigungen zu verhindern!"
Ein Statement der IBM zum weiteren Vorgehen ist nach Bekanntgabe der Zahlen für das 4. Quartal 2020 zu erwarten.

 
 

Durchsetzungsstärke entsteht durch eine starke Organisation mit Mitgliedern

ver.di ist nichts anderes als die Summe ihrer Mitglieder. Und je größer die ist, desto mehr kommt am Ende heraus. Denn Durchsetzungskraft hat die Gewerkschaft nur mit engagierten Mitgliedern. Das zeigt jede Tarifauseinandersetzung und jeder betriebliche Konflikt aufs Neue.
Mehr Geld, eine Absicherung oder Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eine sichere Zukunft auch im Alter. Mach' mit! Tritt ein! Wirb' ein, zwei, drei, ganz viele Mitglieder!

 

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In der schnelllebigen IT-Branche ist es wichtig, dass auch Senioren in einer starken Gewerkschaft aktiv bleiben. Das Wissen um die Vergangenheit hilft, die Zukunft zu gestalten. Altes Wissen mit neuem zu verbinden, hält Ältere aktiv. Somit ergänzen sich ver.di und die Senioren ideal.

Jupp H., Senior, Rüsselsheim / Mainz

 
 
 

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