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  5. | IBM-Update vom 19. Januar 2021: IBM plant fast 1000 Kündigungen

IBM plant fast 1000 Kündigungen

Am Abend des 18. Januar 2021 informierte IBM die Aufsichtsratsgremien und im Laufe des 19. Januar die zuständigen Betriebsratsgremien über Pläne, fast 1000 Kolleginnen und Kollegen eine Kündigung auszusprechen.
In einer unmittelbar angesetzten Videokonferenz bewerteten die Vorstände der ver.di-Betriebsgruppen und die Mitglieder der ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern die Lage. Sie fordern die IBM in einer gemeinsamen Position auf, die Kündigungspläne zurückzunehmen:

Wir wollen keine Kündigungen – Respekt, Anerkennung und Wertschätzung statt Rausschmiss
Mit dem Verweis auf den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und einer Neuausrichtung der Organisation und der Skills hat die IBM angekündigt, dass fast 1000 Kolleginnen und Kollegen eine Kündigung ausgesprochen werden könnte. Um Kündigungen umzusetzen, sollen mit den zuständigen Gremien quasi aller zum deutschen IBM-Konzern gehörenden Gesellschaften Verhandlungen zu Sozialplänen aufgenommen werden.
Wir, die ver.di-Betriebsgruppen und die ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern, sind erschüttert über die Pläne der IBM, die fast 1000 unserer Kolleginnen und Kollegen mit Kündigungen bedrohen. Ein Konzernumbau kann auch mit qualifizierten IBMerinnen und IBMern gelingen, die gerade in Zeiten der Pandemie ihr Engagement für das Unternehmen bewiesen haben. Es gibt Alternativen zum Stellenabbau. Drohende Kündigungen erzeugen ein Klima der Unsicherheit und Angst. Es steht zu befürchten, dass Tarifverträge und gesetzliche Regelungen ignoriert werden und auch Mitglieder von Betriebsratsgremien und Schwerbehindertenvertretungen eine Kündigung erhalten sollen.
Wir protestieren gegen Kündigungen und fordern IBM auf, die Pläne nicht umzusetzen.

Betriebsbedingte Kündigungen sind mit den aktuellen Ankündigungen nun wohl zu einem Standardinstrument der Personalentwicklung bei IBM geworden: 2005 traf es die IBM D BS GmbH, 2015 war die IBM D EAS GmbH an der Reihe, 2016 wurde bei der IBM D B&TS GmbH, der IBM D GBS GmbH und der IBM D MBS GmbH gekündigt und 2020 waren die IBM D AIS GmbH und die IBM D AIWS GmbH betroffen. 2021 sind quasi alle Gesellschaften dran. „Wir haben in den vergangenen Wochen versucht, der Geschäftsleitung der IBM verschiedene Wege zu erläutern, um Kündigungen zu verhindern. Wir werden uns für eine optimale Vertretung unserer Mitglieder in möglichen Kündigungsschutzprozessen engagieren“, beschreibt Bert Stach, ver.di-Konzernbetreuer für IBM, die Situation.

Zusammen mit den ver.di-Betriebsgruppen sind Infoveranstaltungen und Proteste in Planung. Weitere Informationen folgen.

 
 

Durchsetzungsstärke entsteht durch eine starke Organisation mit Mitgliedern

ver.di ist nichts anderes als die Summe ihrer Mitglieder. Und je größer die ist, desto mehr kommt am Ende heraus. Denn Durchsetzungskraft hat die Gewerkschaft nur mit engagierten Mitgliedern. Das zeigt jede Tarifauseinandersetzung und jeder betriebliche Konflikt aufs Neue.
Mehr Geld, eine Absicherung oder Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eine sichere Zukunft auch im Alter. Mach' mit! Tritt ein! Wirb' ein, zwei, drei, ganz viele Mitglieder!

 

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Als Betriebsrat vertrete ich die Interessen der Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber. Mit ver.di habe ich dabei einen starken Partner an meiner Seite. Denn gemeinsam können wir am meisten bewirken. Deshalb engagiere ich mich gewerkschaftlich.

Thomas S., Eskalationsmanager, Halle

 
 
 

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