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  5. | IBM-Update vom 4. Mai 2021: Französische Gewerkschaften setzen Kündigungsverzicht bei IBM durch!

Französische Gewerkschaften setzen Kündigungsverzicht bei IBM durch

Die in Frankreich bei IBM vertretenen Gewerkschaften konnten nach Presseberichten einen Kündigungsverzicht durchsetzen. Die auch dort geplante Personalreduktion soll nun ausschließlich mit einem freiwilligen Aufhebungsprogramm umgesetzt werden (https://www.notretemps.com).
Der Einigung vorangegangen waren auch in Frankreich zahlreiche virtuelle Gewerkschaftsaktionen. Sie reichten bis zur kollektiven zeitglichen Abmeldung von IBM-Systemen. Eine Gruppe IBMerinnen und IBMer versuchte Presseberichten zufolge gar eine Art digitaler Invasion. Eine der bei IBM in Frankreich vertretenen Gewerkschaften hatte die Zugangscodes zu einer internen Videokonferenz des Unternehmens weitergegeben. Das Meeting wurde dann kurzzeitig von 70 bis 80 Kolleginnen und Kollegen gekapert, berichtet ein französischer Gewerkschaftsvertreter (https://www.lemonde.fr).
In Deutschland engagieren sich bereits seit Bekanntgabe des Stellenabbauprogramms im letzten Quartal 2020 die ver.di-Betriebsgruppen und die ver.di-Tarifkommission im IBM-Konzern gegen Kündigungen. Bisher ist es dabei gelungen, bei dem mit ursprünglich auf eine Abbauzahl von 2300 angesetzten Programm Kündigungen zu verhindern. Obwohl der Stellenabbau fast komplett umgesetzt wurde hält die Deutsche Geschäftsleitung allerdings daran fest, den letzten wenigen betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu kündigen. „Die geplanten Kündigungen müssen nun vom Tisch! Seit Oktober 2020 haben sich die Rahmenbedingungen geändert“, erklärte Bert Stach, ver.di-Konzernbetreuer für IBM.

 
 

Fotopetition läuft weiter!

In der aktuellen Fotopetition geht es darum, ein deutliches Zeichen zu setzen. Seit Anfang März 2021 sind unter dem Motto „Wir erfüllen den Vertrag!“ die IBMerinnen und IBMer aufgerufen, ein Foto mit Arbeitsvertrag in die Fotopetition zu posten. Ein symbolisches Zeichen, um zu zeigen, dass IBM statt zu kündigen, ebenfalls zum Vertrag stehen muss! IBM soll die IBMerinnen und IBMer angemessen behandeln. „Wir müssen alle eine angemessene Behandlung einfordern und füreinander einstehen“, erklärt ver.di-Konzernbetreuer Bert Stach die Fotopetition. Bitte Bild mit Arbeitsvertrag sowie die ausgefüllte Datenschutzerklärung an bert.stach@verdi.de senden.

 
 

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In der schnelllebigen IT-Branche ist es wichtig, dass auch Senioren in einer starken Gewerkschaft aktiv bleiben. Das Wissen um die Vergangenheit hilft, die Zukunft zu gestalten. Altes Wissen mit neuem zu verbinden, hält Ältere aktiv. Somit ergänzen sich ver.di und die Senioren ideal.

Jupp H., Senior, Rüsselsheim / Mainz

 
 
 

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