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Mit ver.di sicher zu Kyndryl

Am 1. September 2021 wird die Aufspaltung des IT-Giganten IBM in einen Technologie- und einen Service-Konzern umgesetzt. Kyndryl, so der Name des neu entstehenden IT-Service-Konzerns, startet in Deutschland mit ca. 1500 Beschäftigten in vier Einzelgesellschaften. Die IBM D AIS GmbH, die IBM D AIWS GmbH und die IBM D B&TS GmbH gehen durch einen sogenannten Shared-Deal, also einen Eignerwechsel, zu Kyndryl über. Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen gelten kollektivrechtlich weiter. Die Beschäftigten der Kyndryl Deutschland GmbH kommen durch einen Betriebsübergang von der IBM Deutschland zu ihrem neuen Arbeitgeber. Bereits Mitte Juli wurden die Unterrichtungsschreiben zum Übergang zu Kyndryl versandt. Es gelten nun erst einmal die Regeln des §613a des Bürgerlichen Gesetzbuches, nach dem die kollektivrechtlichen Regelungen quasi individualrechtlich weitergelten.
Wichtig ist die ver.di Mitgliedschaft, denn nur durch eine ver.di-Mitgliedschaft gelten die Tarifverträge unmittelbar. Dabei ist auch der Zeitpunkt des Eintritts relevant. Wer vor dem Übergang zu Kyndryl ver.di-Mitglied ist oder wird, hat die Tarifverträge in unmittelbarer Geltung im sogenannten Rucksack. Mit Rucksack werden bei Betriebsübergängen kollektivrechtliche Regelungen bezeichnet, die individualrechtlich weitergelten sollen.
In mehreren Infoveranstaltungen hat die ver.di-Konzernbetreuung in den vergangenen Wochen und Monaten über die rechtlichen Aspekte des Betriebsübergangs informiert. Stephen Barr, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der IBM Deutschland GmbH, der bei den Infoveranstaltungen dabei war machte seine Position klar: „Mit ver.di können wir bei IBM und Kyndryl unsere Interessen optimal vertreten und unsere Positionen rechtlich absichern. Weil solidarisches Handeln wichtig ist, bin ich ver.di-Mitglied und kann mit Überzeugung sagen: Eintreten!“

 
 

ver.di unterstützt von Flutkatastrophe betroffene Mitglieder

„Den Opfern der Flutkatastrophe, den Familien, die Angehörige verloren haben und denjenigen, deren Hab und Gut vom Wasser zerstört wurde, gilt unsere Solidarität und Anteilnahme. Die Rettungskräfte und Helferinnen und Helfer geben bei ihren Einsätzen alles und leisten rund um die Uhr Außerordentliches, um Leben und Existenzen zu retten, dafür gebührt ihnen unser Dank“, betont der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Die Hochwasserkatastrophe bedrohe die betroffenen Menschen zum Teil existentiell. Um ihre Mitglieder in dieser Not nicht alleine zu lassen und die finanziellen Folgen der Flutkatastrophe abzumildern, habe ver.di beschlossen, betroffene Mitglieder mit einer Soforthilfe finanziell zu unterstützen. „In einer solchen Notsituation muss sich die Solidarität von Gewerkschaftern für Gewerkschafter beweisen“, so der ver.di-Vorsitzende.
Von der Flutkatastrophe betroffene ver.di-Mitglieder können sich an ihren ver.di-Bezirk wenden und die finanzielle Soforthilfe beantragen. Ergänzend dazu haben alle DGB-Gewerkschaften über den Verein Gewerkschaften helfen e.V. ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet; hierüber besteht für ver.di-Mitglieder die Möglichkeit, ebenfalls eine konkrete Unterstützung für betroffene Kolleginnen und Kollegen zu leisten.
Spendenkonto: Gewerkschaften helfen e.V.
Nord LB
IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90
BIC: NOLADE2HXXX
Stichwort: Fluthilfe 2021
Link zum Verein der DGB-Mitgliedsgewerkschaften: www.gewerkschaften-helfen.de/

 

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Daniela C., Projektmanagerin, Frankfurt / M

 
 
 

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