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  5. | IBM-Update vom 17. September 2022: Klausur der Betriebsgruppen | Gesundheitsmanagement | Arbeitszeiterfassung

Gemeinsame Klausur der ver.di-Betriebsgruppen bei IBM und Kyndryl

 
 

Die Vorstände der ver.di-Betriebsgruppen in den Konzernen IBM und Kyndryl trafen sich vom 16. bis 17. September 2022 im ver.di-Bildungszentrum Buntes Haus bei Bielefeld zu einer gemeinsamen Klausur. Auf der Agenda stand neben einer gemeinsamen Jahresplanung für 2023 und verschiedenen Tarifthemen auch die Vorbereitung auf anstehende Wahlen auf der Agenda.
Die Neuwahlen der ver.di-Tarifkommissionen in den Konzernen IBM und Kyndryl sollen Ende 2022 eingeleitet werden. Nach 2013 und 2018 ist die dritte Urwahl der Tarifkommissionen geplant. „Mit der Urwahl wollen wir wieder ein deutliches Zeichen für eine beteiligungsorientierte und maximal demokratisch ausgerichtete Gewerkschaftsarbeit setzen“, stellte ver.di-Konzernbetreuer für IBM und Kyndryl Bert Stach klar.
2023 werden dann im IBM-Konzern wieder Aufsichtsratswahlen stattfinden. Auf der Klausur der Betriebsgruppen wurden erste Vorüberlegungen gestartet. Bei der Aufsichtsratswahl zur IBM Central Holding 2018 hatte ver.di mit einer eigenen Liste ein starkes Ergebnis eingefahren und stellt mit Wolfgang Zeiher den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden. „Die Vertreterinnen und Vertreter der Betriebsgruppen setzen ein klares Signal, an die erfolgreiche Interessenvertretung in den Aufsichtsräten anzuknüpfen“, fasst Bert Stach die Diskussion zusammen. Eine starke Interessenvertretung mit ver.di hat in den vergangenen Jahren wahrscheinlich tausende von Kündigungen im IBM-Konzern verhindert und bildet die Basis für angemessene Tarifabschlüsse.
Tatsächlich stehen in beiden Konzernen in diesem Jahr noch Tarifverhandlungen an. Es geht unter anderem um die tarifvertragliche Altersteilzeitregelung, die Fortführung der Regelungen zur pauschalen Mehrarbeit und ein Budget für Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsschutz, die über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehen. Neben den Forderungen gibt es auch weitere Themen, die angesprochen werden sollen. Hier steht die Ausbildung bei IBM im Vordergrund.
Die ver.di-Tarifkommissionen in den Konzernen IBM und Kyndryl sollen die Forderungen bald beschließen.
Auch erste Überlegungen für die Tarifrunden 2023 wurden bereits angestellt. Die hohen Preissteigerungsraten werden wohl zu Forderungen führen, die deutlich höher liegen als in den vergangenen Jahren. „Es geht aber nicht nur darum Forderungen aufzustellen, sondern auch darum, sie durchzusetzen. Darum zählt jedes ver.di-Mitglied“, blickte Bert Stach nach vorn.

 
 

Gesundheitsschutz bei IBM

Während sich die ver.di-Betriebsgruppen im IBM-Konzern bereits auf den Betrieblichen Gesundheitsschutz im Jahr 2023 vorbereiten, informierte IBM am 14. September über die Umsetzung von Beschlüssen der Gesundheitskommission. Die IBM-Gesundheitskommission wurde auf Basis des Tarifvertrages Gesundheitsmanagement eingerichtet und ist paritätisch besetzt. Aktuell
wurden folgende Maßnahmen auf Basis von Beschlüssen der IBM-Gesundheitskommission ausgerollt:

  • Ernährungskurs (Deutschland)
    Erstmals wird deutschlandweit einen virtueller Ernährungskurs angeboten.
  • Kampagne zur Gesundheit von Muskulatur & Skelett mit neun Modulen
  • Tägliche virtuelle Bewegungskurse
    Yoga und Pilates für den Rücken, Aktivpause im Homeoffice, Sehtraining  und Office-Gymnastik.
  • Employee Assistance Program (EAP) und EAP Webinare
  • GesundheitsTicket Plus (Deutschland)
 

Arbeitszeiterfassung ist gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers

Das Bundesarbeitsgericht urteilte bereits am 13. September 2022 zur Arbeitszeiterfassung (1 ABR 22/21). Dabei stellte das Bundesarbeitsgericht klar, dass die Arbeitszeiterfassung gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers ist. Das Bundesarbeitsgericht setzte damit konsequent die Rechtsprechung aus dem Urteil zur Arbeitszeiterfassung auch bei Vertrauensarbeitszeit (1 ABR 13/02), dem Vergleich zur Arbeitszeiterfassung bei IBM (19 BV 277/10) und dem sogenannten Stechkartenurteil des Europäischen Gerichtshofes fort. In der Pressemitteilung des BAG heißt es: „Bei unionsrechtskonformer Auslegung von § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG* ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, die Arbeitszeiten der Arbeitnehmer zu erfassen.“
In den Konzernen IBM und Kyndryl schafft die 1. Protokollnotiz zum Tarifvertrag über Arbeitszeit die Grundlage für die Implementierung eines Zeiterfassungssystems.

 

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In der schnelllebigen IT-Branche ist es wichtig, dass auch Senioren in einer starken Gewerkschaft aktiv bleiben. Das Wissen um die Vergangenheit hilft, die Zukunft zu gestalten. Altes Wissen mit neuem zu verbinden, hält Ältere aktiv. Somit ergänzen sich ver.di und die Senioren ideal.

Jupp H., Senior, Rüsselsheim / Mainz

 
 
 

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