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IBM-Update vom 09.06.2009

ver.di Tarifkommission  formuliert Tarifforderungen

"Major Country Germany no salary increase!" war die knappe Beschreibung des Arbeitgebers IBM zu seinen Vorstellungen zur Gehaltsentwicklung 2009. Man könnte das einfach mit dem Wort „Nullrunde“ übersetzen.
Die ver.di Tarifkommission bei IBM hat sich davon nicht beeindrucken lassen und ein angemessenes Forderungspaket geschnürt. Nach einem Rekordergebnis im Jahr 2008 und auch einer stabilen Geschäftsentwicklung im ersten Quartal müssen die IBMerinnen und IBMer am Ergebnis beteiligt werden. Alles andere ignoriert die hervorragende Performance der Beschäftigten und sorgt für Demotivation.

Hier die Forderungen im Einzelnen:
  • Gehaltserhöhung für alle IBM-Beschäftigten ab dem 1.6. 2009!
  • Verlängerung der Regelung zu pauschalen Mehrarbeit 38 + 3 für 2010 ff, bei verbesserter Vergaberegelung und einem Mindestbetrag von 60,--€, sowie einem erhöhten Stundensatz von 1,5 % pro geleisteter Mehrarbeitsstunde
  • Erhöhung der Vergütung  für alle BA-Studierenden um 75,-- €,sowie strukturelle Verbesserungen bei zusätzlichen Aufwandsentschädigungen für das Studium
  • Beibehaltung der Anzahl  Studienplätze für den Jahrgang der BA/FH Plätze 2010
  • Laufzeitverlängerung der Altersteilzeit für die  Jahrgänge 53/54/55, sowie eine adäquate Nachfolgeregelung für 2010ff.
  • Eine Erhöhung Mindestabsicherung der Sonderzahlung auf 1750,--€.
    Für alle Gewerkschaftsmitglieder soll die Mindestabsicherung unabhängig von der PBC-Note gelten.
  • Eine kollektive Regelung für ein wertgleiches Altersvorsorgemodell nach Kündigung des ZVP für alle Neueinstellung ab dem 1. August 2009

Die Aufstellung der Forderungen ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem guten Tarifergebnis. Weder die Durchsetzung einer angemessenen Gehaltserhöhung noch das Erreichen der anderen Forderungsbestandteile wird ein leichter Weg sein – gerade vor dem Hintergrund der von der IBM-Geschäftsführung angekündigten Nullrunde. Es kommt nun auf die Geschlossenheit der IBM-Beschäftigten an. Jede IBMerinnen und jeder IBMer stärkt als ver.di-Mitglied die Verhandlungsstärke auf Arbeitnehmerseite: www.mitgliedwerden.verdi.de.
Erstmals in dieser Tarifrunde haben ver.di und IG Metall die Forderungen vor der Beschlussfassung der ver.di-Tarifkommission beraten und diskutiert. Hintergrund ist eine Absprache zwischen den Organisationen. Der Inhalt der Diskussion wurde in die Forderungsfindung integriert.
ver.di und IG Metall beraten zu Zeit auch darüber, die rechtliche Absicherung für die Mitglieder der IG Metall in einem Geschäftsbesorgungsvertrag zu regeln.
 

Rolf Schmidt, der Verhandlungsführer von ver.di bei den Tarifverhandlungen mit IBM Deutschland, schreibt für ich-bin-mehr-wert.de Informationen, Eindrücke und Einschätzungen aus erster Hand. Lesen oder abonnieren Sie das IBM-Update.

 
 

Als Betriebsrat vertrete ich die Interessen der Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber. Mit ver.di habe ich dabei einen starken Partner an meiner Seite. Denn gemeinsam können wir am meisten bewirken. Deshalb engagiere ich mich gewerkschaftlich.

Thomas S., Eskalationsmanager, Halle

 
 
 

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