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IBM-Update 17.07.2009

Fünfte Verhandlungsrunde: Durchbruch nach 20stündigem Verhandlungsmarathon

Nachdem der erste Verhandlungstag von ersten Bewegungen und auch Emotionen geprägt war, verliefen die Verhandlungen am zweiten Tag zielorientiert - aber hart in der Sache. Immer wieder verwiesen die Vertreter der IBM-Geschäftsführung auf die Vorgaben der Corporation für eine Nullrunde in Deutschland und die wirtschaftliche Gesamtsituation: Der Umsatzrückgang in IBM EMEA (Europe - Middle East - Africa) läge im zweiten Quartal bei minus 20 Prozent; die Inflationsrate sei gering; die Gehaltsentwicklung bei den Mitbewerbern null oder negativ.
Die ver.di Verhandlungskommission verwies auf andere Daten aus den vorliegenden Quartalszahlen: Steigende Earnings per Share, steigender Cash-Flow oder steigende Gewinne. Zudem zeige der eingeschlagene neue Weg – Gesamtvergütungsansatz – klar, dass die IBM Beschäftigten in Deutschland über alle Gesellschaften hinweg schon lange nicht mehr an der Spitze der IT Branche stehen.
Letztendlich brachte der Gesamtvergütungsansatz den Durchbruch. Am späten Freitagnachmittag haben die Tarifvertragsparteien ver.di und IBM ein erstes Verhandlungsergebnis erzielt, das mit einer angemessenen Tariferhöhung die Grundlage für ein betriebliches Gehaltserhöhungsprogramm (MBA) schafft. Damit ist ein Verhandlungsergebnis für den ersten Teil der laufendenden Tarifrunde 2009 erreicht, welches nun der Großen Tarifkommission von ver.di in den einzelnen Punkten zur Beschlussfassung vorgelegt wird.
Die Große Tarifkommission wird am Dienstag, den 21. Juli 2009 in Stuttgart das Verhandlungsergebnis beraten und bewerten. Nach erfolgter Beschlussfassung werden dann die Details des Verhandlungsergebnisses veröffentlicht.
 

Bert Stach und Rolf Schmidt, Verhandlungsführer von ver.di bei den Tarifverhandlungen mit IBM Deutschland, schreiben für ich-bin-mehr-wert.de Informationen, Eindrücke und Einschätzungen aus erster Hand. Lesen oder abonnieren Sie das IBM-Update.

 
 

Als Betriebsrat vertrete ich die Interessen der Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber. Mit ver.di habe ich dabei einen starken Partner an meiner Seite. Denn gemeinsam können wir am meisten bewirken. Deshalb engagiere ich mich gewerkschaftlich.

Thomas S., Eskalationsmanager, Halle

 
 
 

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