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IBM-Update 20.11.2009

Tarifverhandlungen nach vierwöchiger Unterbrechung fortgeführt

Seit der letzten Runde der Tarifverhandlungen in Hirsau hat sich auf betrieblicher Ebene einiges bewegt. Die Arbeitsgruppe des Konzernbetriebsrates zur betrieblichen Altersversorgung hat inzwischen ein Verhandlungsergebnis erzielt. Dieses wird derzeit  in den Mitbestimmungsgremien diskutiert und am 2. Dezember 2009 im Konzernbetriebsrat zur Beschlussfassung vorgelegt.
Rolf Schmidt eröffnete den wiederaufgenommenen Verhandlungen am 20. November in Ehningen mit einer klaren Forderung: Auf der Basis der ergangenen Einigungsstellenergebnisse bei ITS und EBS müssen die bisherigen und zukünftig ausgehandelten Tarifergebnisse Geltung finden! Die IBM erklärte, dass die angestrebte Harmonisierung in diesen Einigungsstellen erzielt wurde und damit einer Umsetzung der Tarifregelungen wie zugesagt nichts mehr im Wege steht. Bezogen auf die EAS wurde auch hier die klare Aussage wiederholt, dass im Falle einer Harmonisierung durch die Einigungsstelle am 30. November eine Umsetzung wie in den anderen Gesellschaften möglich sei. Grundsätzlich stehe diese Aussage aber unter dem Finanzierungsvorbehalt in Abhängigkeit des  Einigungsstellenergebnisses.
In den Verhandlungen wurden die noch offenen Punkte durch die ver.di-Verhandlungskommission adressiert:
Bei der Altersteilzeit blieb die Forderung nach Verbesserung des Angebots im Bezug auf die Zuzahlung und gegebenenfalls eine Optimierung der Regelungen zur Sonderzahlung für ATZler bestehen.
Beim Zuschuss zur individuellen Altersvorsorge für Neueinstellungen ab 1. August wurde ein redaktionelles Zwischenergebnis erzielt.

Einen langen Zeitraum nahm die Diskussion über die Forderung der ver.di-Verhandlungskommission nach einer vorgezogenen Vereinbarung für ein Gehaltsprogramm 2010 ein. Die Verhandlungsparteien konnten sich noch nicht endgültig auf eine gemeinsame Position einigen.

Knackpunkt blieb die Mindestabsicherung. Trotz umfassender Argumentation der Verhandlungskommission für eine Mindestabsicherung bei der betrieblichen Sonderzahlung blieb die Arbeitgeberseite bei ihrer Ablehnung.

Die Verhandlungen wurden auf den 25. November 2009 vertagt.

Wie stehen Sie zur Mindestabsicherung der betrieblichen Sonderzahlung? Bitte schreiben Sie uns ihre Meinung!
 

Bert Stach und Rolf Schmidt, Verhandlungsführer von ver.di bei den Tarifverhandlungen mit IBM Deutschland, schreiben für ich-bin-mehr-wert.de Informationen, Eindrücke und Einschätzungen aus erster Hand. Lesen oder abonnieren Sie das IBM-Update.

 
 

Ich bin seit fast 30 Jahren aktives ver.di-Mitglied – das hat meine persönliche Entwicklung entscheidend geprägt. Meine Überzeugung ist, dass jede Interessensvertretung und jeder Betrieb eine starke gewerkschaftliche Anbindung benötigt. So kann man am besten mitwirken, mitgestalten und mitbestimmen – im Sinne aller Beschäftigten.

Gisela K., Betriebsratsvorsitzende, Bamberg

 
 
 

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