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  5. | Kyndryl-Update vom 13. Januar 2022: Fast ein Durchbruch

Fast ein Durchbruch

 
 

Die Agenda bei den im Dezember 2021 gestarteten Tarifverhandlungen zwischen ver.di und Kyndryl war lang. Es ging nicht nur um die Regelungen zu 38+3 (Pauschaler Mehrarbeit) und Altersteilzeit sowie um ein Budget zum besonderen Gesundheitsschutz, sondern auch um eine Tarifierung der Kyndryl Deutschland GmbH, bei der die Tarifverträge noch nicht kollektivrechtlich zur Geltung gebracht sind. Konkret bedeutet das, das ungefähr ein Dutzend Tarifverträge – vom Tarifvertrag über Allgemeine Beschäftigungsbedingungen bis zur Vereinbarung zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten – zu verhandeln sind. Bereits im November hatte die ver.di-Tarifkommission im Kyndryl-Konzern hierzu Beschlüsse gefasst, die Verbesserungen bei der Tarifverträgen Arbeitszeit, Sonderzahlung, Allgemeine Beschäftigungsbedingungen und Qualifizierung einforderten. Ein wichtiger Punkt dabei war zum Beispiel eine Erweiterung der Geltungsbereiche der Tarifverträge, um auch für Beschäftigte oberhalb der Tarifgruppe acht die Vertragswerke unmittelbar zur Geltung zu bringen.
Die Verhandlungen am 13. Januar 2022 verliefen zwar anstrengend und kontrovers aber auch gleichzeitig konstruktiv. Alle Themen kamen tatsächlich in den letzten beiden Verhandlungstagen auf den Tisch.
„Bei den Verhandlungen war nach einem schwierigen Start im Dezember nun eine gewisse Aufbruchsstimmung zu spüren, da beide Verhandlungsseiten sehr intensiv bemüht waren, ihre jeweiligen Vorstellungen von einer Modernisierung der Tarifverträge und einer sinnvollen Anpassung auf die Rahmenbedingungen des Kyndryl-Konzerns zu einem Kompromiss zu führen. Es ist bis jetzt leider nur fast gelungen, aber wir werden weiter um eine Einigung ringen“, fasst ver.di-Verhandlungsleiter Bert Stach die Verhandlungen der letzten zwei Tage zusammen.
Als die Verhandlungskommissionen am Nachmittag auseinandergingen gab es eigentlich nur noch sehr wenige strittige Punkte. Der Verhandlungsstand wurde am Abend dokumentiert und nun geht es darum, schnellstmöglich einen Gesamtkompromiss zu finden, wenn es möglich ist.

 

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Ich bin seit fast 30 Jahren aktives ver.di-Mitglied – das hat meine persönliche Entwicklung entscheidend geprägt. Meine Überzeugung ist, dass jede Interessensvertretung und jeder Betrieb eine starke gewerkschaftliche Anbindung benötigt. So kann man am besten mitwirken, mitgestalten und mitbestimmen – im Sinne aller Beschäftigten.

Gisela K., Betriebsratsvorsitzende, Bamberg

 
 
 

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