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  4. | T-Systems-Update vom 12.02.2015

T-Systems Transformation 2015+

 Das Jahr der großen Herausforderungen
 
Am 22. Januar 2014 wurde im Aufsichtsrat der T-Systems die strategische Neuausrichtung der T-Systems beschlossen. Der damit einhergehende Personalabbau sollte sozialverträglich und mit dem Verzicht betriebsbedingter Beendigungskündigungen durchgeführt werden. Für das Jahr 2014 wurde diese Zusage eingehalten. Allerdings waren hierfür betriebliche und tarifliche Regelungen erforderlich, diesen Personalabbau sozialverträglich umsetzen zu können.
 
Wir mussten allerdings feststellen, dass die Auswahl der vom Abbau betroffenen Beschäftigten nicht immer nachvollziehbar war und heute auch noch ist. Mangelnde Informationen und Transparenz im Prozess führten und führen zu Unverständnis und Verunsicherung bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
 
Die Beschäftigtengruppe der beurlaubten Beamtinnen und Beamten sind zum Teil sehr negativ betroffen. Der Wegfall des Arbeitsplatzes bedeutet hier die Beendigung der Beurlaubung und die Rückkehr zur DTAG. Einige haben in den vielen Jahren der Beurlaubung zu der sie zum Teil überredet wurden, eine Karriere bei der T-Systems gemacht, wurden Führungskräfte oder rückten in vergleichbare Positionen. Für sie bedeutet das Ende der Beurlaubung erhebliche Einkommensverluste, die nicht ausgeglichen werden.
 
Der ver.di -Bundesfachgruppenvorstand IT/DV hat eine Arbeitsgruppe bestellt, die sich mit dieser „Problematik“ beschäftigt und Handlungsoptionen entwickeln soll. Die ersten Ergebnisse wurden dem Gesamtbetriebsrat der TSI vorgestellt und man hat sich für die weitere Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten entschieden.
 
Der Personalabbau geht auch in diesem Jahr weiter, das werden wir nicht verhindern können. Nach wie vor halten wir die damals getroffene Entscheidung den Personalabbau mit dem Verzicht auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen umzusetzen für richtig. Eine Sozialauswahl nach dem Kündigungsschutzgesetz und die Anwendung des Tarifvertrages zum Rationalisierungsschutz hätte zu Beendigungskündigungen geführt. Für viele Beschäftigte mit der Folge sofortiger oder auch späterer Einkommensverluste und ggf. Arbeitslosigkeit. Mit den tariflichen und betrieblichen Vereinbarungen wurde Zeit gewonnen und die Chance geboten eine weitestgehende sozialverträgliche  Umsetzung des Personalabbaus zu realisieren.
 
Der Arbeitgeber ist gefordert mehr Transparenz und Aufklärung zum Auswahlprozess zu geben. Er soll die Beschäftigtengruppe der Beamtinnen und Beamten nicht benachteiligen und wenn die Rückkehr zur DTAG unvermeidbar ist Entschädigungszahlungen leisten.
 

Manfred Kuntze

 

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Als Betriebsrat vertrete ich die Interessen der Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber. Mit ver.di habe ich dabei einen starken Partner an meiner Seite. Denn gemeinsam können wir am meisten bewirken. Deshalb engagiere ich mich gewerkschaftlich.

Thomas S., Eskalationsmanager, Halle

 
 
 

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