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Freelancer und Gewerkschaft?

Auch Freelancer sind Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Gleichzeitig sind sie aber auch Unternehmer/innen ihrer Selbständigkeit. Die Fragen, mit denen sie in ihrem Berufsalltag konfrontiert werden, sind andere als diejenigen von Festangestellten.

Für Freelancer gilt dabei genauso wie für Festangestellte: Erfahrungen zu teilen, ist hilfreich. Forderungen mit anderen gemeinsam zu stellen, erhöht die Chance auf Durchsetzung. Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung stärkt die Einzelnen.

Deshalb organisieren sich immer mehr Freelancer in der Gewerkschaft ver.di. Denn zentrale Forderungen von Gewerkschaften sind Gerechtigkeit, Wertschätzung und gute Arbeitsbedingungen – für Alle, ob festangestellt oder freiberuflich. Wir von ver.di wollen, dass ein freiberufliches gutes Arbeiten in der IT-Branche möglich ist.

  • Angemessene Bezahlung, die berücksichtigt, dass Freelancer sich selbst sozial absichern und weiterbilden müssen, ihre Infrastruktur selbst finanzieren und Rücklagen für knappe Zeiten brauchen. 
  • Faire Rahmenbedingungen, um zu verhindern, dass Freelancer zur Selbstausbeutung gezwungen werden.
  • Gute Absicherungsmöglichkeiten – die von jedem individuell entschieden werden, je nach finanzieller Lage und spezifischen Bedürfnissen.

Manch einem liegt das Freiberuflerdasein mehr als eine Festanstellung. Selbständigkeit darf aber umgekehrt kein Zwang werden, um auf Kosten der Beschäftigten Geld zu verdienen – und es muss berücksichtigt werden, dass sich die Möglichkeiten und Bedürfnisse verändern, je älter Menschen werden.

 

Mehr wert mit ver.di Mitgliedschaft

Gewerkschaft wird oft als die Interessenvertretung von Festangestellten wahrgenommen. Und das war sie auch lange Zeit – denn bis in die 70er Jahre dominierte in Deutschland ein Arbeitstyp, der heute immer seltener wird: der Festangestellte, der sein Arbeitsleben oft in einem Unternehmen verbringt.

Arbeitsverhältnisse haben sich aber verändert – teils, weil die arbeitenden Menschen das so eingefordert haben, aber auch, weil sich die Produktion durch technologische Entwicklungen massiv verändert hat. Dienstleistungen und Wissensarbeit oder Projekt- und Teamarbeit sind nur einige Faktoren, die heutige Arbeitsformen charakterisieren.

Aber auch Gewerkschaften haben sich verändert – denn ihre ureigenste und selbstgewählte Aufgabe ist es, die Interessen der Menschen im Arbeitsleben zu vertreten. Parteiisch im Sinne der Beschäftigten. Und ausgehend von den jeweiligen Bedingungen, unter denen gearbeitet wird.

Zwar ist ein Tarifvertrag, der gute Bedingungen und ein Grundeinkommen für alle Arbeitsformen garantiert, noch in weiter Ferne. Aber auch Freelancer profitieren schon heute von einer Gewerkschaftsmitgliedschaft.

 

Vorteile für Freelancer im Überblick

  • Fachkundige Beratung, Vertragsrechtsschutz und Rechtsschutz in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen
  • Kostenfreie Seminare und Trainings zu branchenspezifischen Themen und zur Förderung von Soft Skills
  • Vernetzung und Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie den Gewerkschaften - regional und bundesweit
  • Publikationen & Ratgeber, Newsletter & Zeitschriften und das digitale Mitgliedernetz
 
 

In der IT-Branche stehen wir vor immer neuen Herausforderungen – auch in Bezug auf die Arbeitsrahmenbedingungen. Wichtiges Thema ist momentan der Umgang mit Arbeitszeiten, die immer stärker ausufern. Wir dagegen wollen unsere Arbeitsfähigkeit bis zur Pensionierung sicherstellen. Dabei unterstützt uns ver.di.

Felix K. Produktmanager, Karlsruhe

 
 
 

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